Schweizerschulen im Ausland – Bildung, die Kulturen verbindet
Shownotes
In dieser Bonusfolge von «Bildungsreise» richtet Damian den Blick über die Landesgrenzen hinaus – zu den Schweizerschulen im Ausland. Zwischen Bern und Barcelona geht er den Fragen nach, was diese Schulen heute prägt und welche Bedeutung die Schweizer Bildung im Ausland hat.
Im ersten Teil spricht Damian mit Heinz Rhyn, Präsident von educationsuisse. Er zeigt auf, wie die Schulen historisch entstanden sind: Was einst als Bildungsangebot für Kinder von Auslandschweizer:innen begann, ist heute ein internationales Netzwerk mit 17 anerkannten Schulen weltweit. Sie verbinden den Schweizer Lehrplan mit lokalen Gegebenheiten und schaffen Lernorte, an denen unterschiedliche Kulturen aufeinandertreffen. Dabei wird deutlich: Die Schulen sind Privatschulen im Ausland und gleichzeitig stark geprägt von einer «Swissness», die sich in Qualität, Werten und Abschlüssen zeigt. Sie ermöglichen Bildungschancen, fördern kulturelles Verständnis und wirken als Brücke zwischen Ländern und Kulturen.
Im zweiten Teil spricht Damian mit Pascal Affolter, Direktor der Schweizer Schule Barcelona. Er beschreibt die Schule als internationale Quartierschule mit starkem Schweizer Kern. Besonders prägend ist die konsequente Mehrsprachigkeit: Die Schüler:innen lernen fünf Sprachen und bewegen sich selbstverständlich zwischen verschiedenen Kulturen. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Leitung einer solchen Schule weit über Pädagogik hinausgeht und auch Management, Marketing sowie strategische Entwicklung umfasst. Die Schulen profitieren von grosser Flexibilität und Innovationskraft, etwa bei Tagesschulmodellen oder neuen Lernformen. Für die Schweiz entsteht dabei ein klarer Mehrwert: Absolvent:innen, die sprachlich und kulturell bestens vorbereitet sind und später in der Schweiz studieren oder arbeiten.
Ein eindrücklicher Einblick gelingt über die Stimmen der Kinder und Lehrpersonen aus Barcelona. Sie berichten von Mehrsprachigkeit, kultureller Vielfalt und einem Schulalltag, der sich spürbar von lokalen Systemen unterscheidet. Schule wird hier oft als Privileg erlebt – und als Ort, der Türen zur Welt öffnet.
Im letzten Teil gibt Laura Küttel persönliche Einblicke in ihre ersten Monate als Klassenlehrerin in Barcelona. Sie spricht über den Bewerbungsprozess, das Ankommen in einem neuen Land und die Herausforderungen im Alltag. Besonders prägend sind für sie die interkulturellen Erfahrungen, die Zusammenarbeit im Team und der bewusste Umgang mit Sprache im Unterricht. Gleichzeitig wird deutlich: Der Schritt ins Ausland erfordert Offenheit, Flexibilität und Mut – wird aber mit wertvollen Erfahrungen und persönlichem Wachstum belohnt.
Tauche in diese vielseitige Folge ein, die zeigt, wie Schweizerschulen im Ausland Kulturen und Perspektiven miteinander verbinden und Brücken bauen – und welche Chancen daraus für Kinder und Lehrpersonen entstehen. Eine wertvolle Reise für alle, die Kinder auf ihrem Lebensweg begleiten.
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- Schweizerschule Barcelona
- SRF school – Schweizerschule Barcelona
- Heinz Rhyn – LinkedIn
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Die Musik wurde speziell von Singer/Songwriter Tobias Jensen für diesen Podcast komponiert.
Transkript anzeigen
00:00:00: Die Schule kann wirklich die Welt öffnen.
00:00:02: Schweizer Schulen bringen Schweizer pädagogisch zu Wissenes ins Ausland und sind natürlich auch ganz wichtige Botschafterinnen oder Botschaften für die Schweiz.
00:00:10: Und grundsätzlich, es ist ein Wagen.
00:00:12: Es braucht sicher viel Mut aber man wird eben lohnt mit ganz vielen Erfahrungen.
00:00:16: Das ist eine Chance und ich finde, man sollte diese Chance unbedingt nutzen!
00:00:20: Heute zusammen.
00:00:20: Ich bin Damian, Lehrer und Doktor bei SRF Kids und SRF School.
00:00:24: In meinen letzten Jahren als Klassenlehr bin ich immer wieder Themen begegnet, die mich herausgefordert, beschäftigt und neugierig gemacht haben.
00:00:31: Heute kann ich den Fragen an wie die Schweizer Schulen im Ausland entstanden sind?
00:00:34: Wie viel Schweiz in so einer Schule steckt?
00:00:36: Und wie man als Lehrperson dort arbeiten kann!
00:00:39: Bildungsreise – ein Podcast für alle, wo Kinder auf ihrem Lebensweg begleiten.
00:00:44: Von Schweizer Schulen im Ausland gehört man immer wieder.
00:00:46: Ursprünglich sind die Schulen v.a.
00:00:48: für Kinder von Auslandschweizerinnen und Auslandsschweizer gegründet worden.
00:00:52: Heute gehen aber auch viele Kinder aus dem Gast Land oder aus internationaler Familie in der Schule.
00:00:56: Das wirft verschiedene Fragen auf.
00:00:58: Was macht so eine Schule, wenn es eigentlich noch Schweizer ist?
00:01:00: Und welche Rolle spielen diese Schulen zwischen den Schweiz und dem Gast landen?
00:01:04: Überall das möchte ich mehr erfahren.
00:01:06: Deshalb bin ich für diesen Podcast folgen nach Bern und nach Barcelona gereist und triffe drei verschiedene Personen.
00:01:11: Zuerst rede ich mit Heinz Rien dem Präsident von Edo Cassio Swiss über die Schweizer Schulen im Ausland, dann mit Pascal Affolter als Direktor der Schweizer Schule in Barcelona und zum Schluss mit Laura Kütl als Klassenlehrerin an der Schule zu Barcelona.
00:01:25: Vor mir sitzt jetzt Heinz Rien.
00:01:26: Merci vielmals, dass du dir heute Zeit nimmst!
00:01:28: –
00:01:28: Merci Damian, ich freue mich auf das Gespräch.
00:01:31: Du bist ursprünglich ausgebildete Primarlährer, später hast du Pädagogik und Psychologie studiert.
00:01:36: Du bist zu dem Abteilungsleiter der Schweizerischen Konferenz von den Kantonalen Erziehungstirektoren Kurtz Edeka gewesen, anschliessen bist du zehn Jahre Rektor der pädagogischen Hochschul Zürich gewesen und seit Juli-Zwenzig-Vierzehnzig bist du der Präsidentin von Edukassio Swiss.
00:01:51: Welche Schweizer Schule hast du als Letztes besucht?
00:01:54: Und was hast du von diesem Besuch mitgenommen?
00:01:56: Ich habe Ende Januar von diesem Jahr die Schweizer Schule in Rom besucht.
00:02:00: Und dort ist mir aufgefallen, was an anderen Schulen, die ich hier besuchen darf, auch etwas ist, wenn man schon betritt.
00:02:07: Es ist eine fröhliche Stimmung, es ist eine entspannte Stimmung.
00:02:11: Die Kinder sind wirklich offen und kommen auf einem zu.
00:02:14: Das ist die enden Seite.
00:02:15: Auf der anderen Seite merkt man sofort aber das wird ernsthaft geschaffen.
00:02:19: Man merkt auch diese Anforderungen hier.
00:02:20: Seine Lehrerinnen und Lehrer, die engagiert die Schule führen.
00:02:25: wo man sofort merkt, wenn man so eine Schule betritt.
00:02:27: Und was wir in der Schule besuchen, hat sofort gesagt ist es gibt unterschiedliche Unterrichtsstile, weil auch Lehrpersonen zum Teil international sind und den Mix von unterschiedlichen Unterrichten zu formen das ist einer die der Schule sehr gut tut.
00:02:41: Das glaube ich.
00:02:41: Hast du eine Schule?
00:02:42: Noch einen Ausblick?
00:02:43: Gern würde sie bald besuchen!
00:02:45: Ja, was als nächstes wieder nach Kolumbien geht?
00:02:49: Nach Bogota.
00:02:50: Bereits in drei Wochen werde ich derzeit sein und werde dort die Schule besuchen können.
00:02:55: Dort gibt es noch darum mit dem Schulpräsidenten gewisse Sachen zu besprechen, weil wir neue Besetzungen aus einer Gremie haben.
00:03:01: Aber ich freue mich auf diese Schule!
00:03:02: Die Schule besuchert immer etwas, das sehr viel Freude macht.
00:03:05: Die
00:03:05: ersten Schweizer Schulen in Russland sind im neunzehnten Jahrhundert entstanden, zum Beispiel in Neapel.
00:03:11: Mit der Idee, den Kindern von Auslandschweizerinnen und Auslandsschweizer eine vertraute Bildung zu ermöglichen.
00:03:16: Später ist das Netz von Schulen weltweit gewachsen, dreht von Schweizer Gemeinschaften und wirtschaftlichen Verbindungen im Ausland.
00:03:23: Organisationen wie Edukassios-Wiss haben dann Koordination und Unterstützung dieser Schulen übernahm und vertreten ihre Interessen gegenüber der Schweiz.
00:03:31: Heute bildet die Schweizer Schule in Russlands ein internationales Bildungsbild Netz, wo der Schweizer Lehrplan Kultur und den Austausch in verschiedene Länder trägt.
00:03:39: Welche Bedeutung haben Schweizer Schulen heute noch?
00:03:42: Das kommt ganz darauf auf, welche Rebenäute die Frage anschaut.
00:03:45: für Schülerinnen und Schüler ist das von zentraler Bedeutet.
00:03:47: Die Schule kann wirklich die Welt öffnen.
00:03:49: Bildung ist ohnehin etwas ganz Wichtiges für diese Schweizer Kinder an diesen Orten aber auch für die lokalen Kinder, die dort sind.
00:03:56: Sonst leben das ganze Wichtige zusammen.
00:03:58: Dann ist es natürlich immer auch für die Familie von grossen Bedeutung, weil sie eine gute Schule haben in diesem Ort wo sie sind.
00:04:05: Ich glaube die Schulen können nach wie vor Biografien prägen und über die Abschluss natürlich noch weitere berufliche Karriere eröffnen.
00:04:12: Das ist ein wichtiger Punkt.
00:04:13: Zweitens würde ich wollen anfügen Es ist bis heute eine wichtige Stelle.
00:04:18: Kulturvermittlung, Verständnis für andere Lebensformen und Traditionen können ermittelt werden.
00:04:24: Aber auch Sachen, die uns wichtig waren wie Toleranz, Respekt voneinander... Und letztlich sind diese Schulen ohnehin von einer gewissen diplomatischen Bedeutung, wo sie ein Standort Schweiz neumt auf
00:04:35: der Welt sind.
00:04:36: Was würde sagen, dass es die wichtigsten Aufgaben sind?
00:04:38: Wo schweizer Schuren im Ausland haben?
00:04:40: Es geht effektiv darum, eine qualitativ gute Bildung zu vermitteln für die Kinder, die die Schulen besuchen dürfen.
00:04:47: Es geht daher um den Schweizer Bezug zu stärken und Qualitäten, gewissermaßen ein bisschen das Wissen von dieser Bildung in diese Länder zu tragen und die Offenheit zu haben für eine wertorientierte wissenschaftsorientierte Bildung wie wir es in der Schweiz kennen.
00:05:04: Du
00:05:04: hast gerade das Wissens schon angesprochen – wie viel Schweiz steckt denn jetzt in so einer Schule?
00:05:08: Ich
00:05:09: bin selbst überrascht, wie viel der drin steckt.
00:05:12: Es gibt Rahmenbedingungen, dass man eine anerkannte Schweizer Schule ist im Russland und die Rahmenbedienung besteht darin, es muss ein Schweizer Kind haben, das diese Schule besucht hat.
00:05:21: Es muss Lehrerinnen- und Schulleiteren, aber eine Schweizer Lehrberechtigung hat.
00:05:25: Hier ist die korrekte Formulierung.
00:05:27: Es sind also Rahmenbedinger, in denen man muss erfüllen, damit man überhaupt aus dem Schweizer Schulen auftreten kann und anerkannt ist.
00:05:34: Und nicht zuletzt!
00:05:35: Der ganze Lehrplan, die Lehrmittel, aber auch Abschluss dass sie Schweizer ist.
00:05:40: Was würdest du sagen, was ist euch das Wichtigste Ziel?
00:05:42: Das Wichtigeste Ziel ist tatsächlich den jungen Leuten eine Zukunft zu ermöglichen.
00:05:47: Ein zweites wichtiges Ziel ist die Schweizer Mentalität in diesen Ländern, wo wir präsent sein dürfen, zu vertreten Und der hier Offenheit hat für wirtschaftliche Zusammenhänge, für diplomatische Zusammenhängen mehr immer auch Kontakt mit den Konsulaten.
00:06:04: Also konsularische Kontakte sind immer auch wichtig.
00:06:07: Das heisst, man sei manchmal – das wurde schon gesagt – eine gewissemassig kleine Aussenposten von der Schweiz aber wichtig ist natürlich effektiv die Zusammenhang- älteren Kinder, die diese Schulen ja freiwillig wählen wollen weil sie wissen und darauf zählen, dass gute Qualität geliefert wird.
00:06:23: Spürst du im Alltag oder als Präsident die Verbindung, dass das was du jetzt angesprochen hast, ist es irgendwo spürbar, wo du auch siehst, dass dies nachhaltig ist?
00:06:32: Was mir aufhaut in diesem Zusammenhang ist, egal mit wem ich reden, immer kommt jemanden, der vielleicht den Grossvater in Süditalien, der Schweizer Schule war, Katania.
00:06:43: Oder einen Nachbarnin hat, der eine Tochter gerade in Barcelona ist.
00:06:48: Also da gibt's immer wieder die Zusammenhängen, die wahrscheinlich über Generationen hinweg.
00:06:53: sich weiterentwickeln.
00:06:54: Das ist das Ende.
00:06:55: und das andere, was ich jetzt so festgestellt habe, dass doch etliche Menschen in die Schweiz studieren können.
00:07:00: Also die Abschlüsse an der Kante.
00:07:02: Und das führt wirklich dazu, dass sie hier noch ihre Zukunft selbstständig weiterführen können.
00:07:07: Du hast schon ein paar Schulen erwähnt, weltweit gibt es siebzehn von Bund anerkannte Schweizer Schule im Ausland.
00:07:13: Die befinden sich jetzt zehn Länder auf drei Kontinenten knapp achtausig Schülerinnen und Schüler besuchende Schulen und rund tausend fünfhundert sind Schweizer Kinder.
00:07:21: Gesendet ihr euch eher als Teil vom Schweizer Bildungssystem oder als internationale Privatschule mit einer Schweizer DNA?
00:07:29: Ich würde schon die Frage nachlegen, dass es eigentlich beides ist.
00:07:33: Aber mit einem ganz klaren Schwerpunkt ist es eine Privatschule in Mussland mit eng und ausgeprägten Schweizer Bezogen, die man vielleicht auch als DNA bezeichnen kann.
00:07:46: Würdest du sagen, dass sich den Auftrag über alle Jahre – es sind ja über hundert Jahre – verändert?
00:07:51: sich der Auftrag in dieser Zeit?
00:07:54: Der Grundauftrag würde ich sagen, hat sich nicht verändert.
00:07:56: Aber wie der Grundauftrager gefüllt wird und sich unterricht die Schulen weiterentwickelt haben, ist sicher etwas anders geworden.
00:08:02: Und dann ist es hier für die Rekrutierung, also für das Finden von Familien- und Schulen, wo diese Schulen besuchen, ist das anders.
00:08:09: Historisch war das vor allem mit Firmengründungen im Zusammenhang.
00:08:13: Das hat sich ein bisschen verändert, wie man zu diesen Kindern kommt.
00:08:18: Das hätte natürlich mit Imagepflege und Ähnlichem zu tun.
00:08:21: Aber der Grundaftrag bleibt.
00:08:23: Die
00:08:23: Stimmung war dieses Jahr ein bisschen angespannt.
00:08:25: Grund dafür ist ein Sportprogramm vom Bundesrat.
00:08:28: Kannst du kurz erklären, wie Schweizer Schulen finanziert sind?
00:08:31: Schweizer Schulen sind Privatschulen, also der älteren Beitrag finanziert.
00:08:35: Und wenn sie vom Bund an erkannt seien, werden sie subventioniert.
00:08:39: Das heisst, sie bekommen einen Beitrag für diese Schule, wenn sie sich an die Vorschriften halten müssen.
00:08:45: Das muss eine Schweizerin, Schweizer Lehrperson sein.
00:08:46: Da gibt es ganz komplizierten Berechnungsmodus.
00:08:49: und dann mit diesen Subventionen wird ihnen ermöglicht als Privatschau nicht nur und ausschließlich gewidorientiert zu funktionieren sondern die Schweizer Schulen sind effektiv gemeinnert.
00:09:01: Die Gemeinnützigkeit und die Orientierung an der Schweizer Qualität ist etwas, das natürlich den Betrieb verdürmt.
00:09:08: Der Bund ermöglicht eine gewisse Masse durch die Subventionen, damit man diese Schulen als Privatschulen führen kann.
00:09:14: Ich habe gelesen, dass rund um zwanzig Prozent die Bundesbeiträge ausmachen.
00:09:18: Wieso stehen sie denn immer wieder unter Druck?
00:09:21: Ja, die Schulen haben natürlich ein Thema, dass sie die Schulgelder nicht beliebig erhöhen können.
00:09:26: Man will auch nicht – das hat im Übrigen auch einen Zusammenhang mit den Subventionen – dass elitäre Schulen sind, die nur eine ganz reiche Familiensache leisten können, sondern diese Schulen sind in allen Regeln im Mittelfeld unterwegs bei der Brieffahrtschule.
00:09:40: Das heisst, die Schulgelder können beliebiger erhöht werden.
00:09:43: Bundesseitig sind natürlich die Sparbe-Bemühungen, die immer wieder in Rauerspielen betroffen sind.
00:09:51: Finanzen sind natürlich immer ein Thema, aber solange wir daran arbeiten, hat das noch eine gute Zukunft.
00:09:57: Wie rechtfertigst du oder rechtfertigen dir von Education Swiss auch die Existenz und die Finanzierung der Schweiz gegenüber?
00:10:05: Die Existenze ist zuerst durch die Vereine gesichert worden, in denen Privatschulen sich vom Verein gegründet wurden – lokal vor Ort.
00:10:13: Das ist grössermassen die weide schuhe und dann können sie die auch führen, damit sie in einer schwizer schule sein kann.
00:10:19: Sie sind in rame bedingungen wo sie müssen fühlen.
00:10:22: Und das spielt natürlich schon eine Rolle, dass bildungsinnovation möglich ist und zwar jetzt nicht nur vor Ort sondern wir lernen würde sagen wir könnten noch mehr lernen von der auslandschwizer schulen in der schweiz.
00:10:33: diese schulen haben in der regelmehrsprachigen unterricht vier sprachen ohne größere problemen.
00:10:37: das ist einfach ein grundsatz und sie können das handhaben da könnten mir noch einen davor lernen, also der Austausch.
00:10:44: Dann ist tatsächlich das Bild von der Schweiz die Image Margen-Swissness etwas, was hier gefördert werden kann.
00:10:50: Es hat immer diese bei erwähnt diplomatischen Bezüge und es ist eine Kulturverbinde, die gerade in heutiger Zeit wichtiger ist denn je, dass man Verständnis für andere Lebensformen, andere kulturelle Bezügen hat.
00:11:03: Und ich glaube, hier kann man wirklich etwas bewirken, das lange legitimiert, warum es die Schulen gibt.
00:11:09: Du hast gesehen, man könnte einiges lernen.
00:11:11: Was würde es sagen in wiefern die Schweiz von den siebzehn Schulen profitiert?
00:11:15: Profitieren, neben dem man mehr lernen könnte, ist es immer wieder merkbar dass Lehrerinnen und Lehrern aber auch Schulleiterinnen und Schulleitern die in den Ausland-Schwizerschulen geschaffen haben, wenn sie zurück in die Schweiz kommen.
00:11:28: Die ganzen Standarddingen, selbstvertrauen, einen anderen Zugang zum Unterricht oder zu der schulischen Bezüge in der Schweiz sehen auch das diese Schulsysteme natürlich, wo wir in der Schweizer nicht nur eine Nachteile, sondern auch grosse Vorteile haben.
00:11:41: Das vergisst man ja dem Englisch und wenn man aus dem Ausland zurückkommt sieht also Und wir profitieren auch von all den, die in der Auslandsschweizerschule Abschluss machen und ob Maturität machen.
00:11:52: Und dann in die Schweiz studieren können.
00:11:54: Das ist etwas von mir natürlich auch aus Schweizer Einigen zu Hause.
00:11:58: Das, was du gesagt hast, kann ich unterstützen.
00:12:01: Ein ehemaliger Schulleiter, den ich hatte, war der Schweizer-Schwolle in Singapur und als er uns angefangen hat, hatte er das Schulleitern gefühlt.
00:12:09: Er brachte einen Erfahrungsschatz von mir mit und wusste auch, wie man seine Schule verkaufen muss.
00:12:16: Er hat sehr viel Wert darauf gelegt, nachher mit den Eltern aus die Tusten zu kommen, weil wir das wahrscheinlich noch mehr machen müssen oder vielleicht noch wichtiger ist.
00:12:24: Also das habe ich wirklich gespürt.
00:12:26: Jede Schule wird von einem Patronatskanton unterstützt.
00:12:29: Für Singapur ist das zum Beispiel der Kanton Zug, für Sao Paulo, den Kanton Baselstadt und warum der Kantonsankal.
00:12:35: Welche Aufgaben haben die Patronatzkantonen?
00:12:39: Die Aufgaben sind grundsätzlich vielfältig aber sie müssen dafür sorgen dass Unterrichtskwalität stimmt.
00:12:46: Das heisst, in gewissen Jahresrhythmen geht die Patronatskantone in die Schulen und machen Schul-Evaluationen.
00:12:52: Und schauen, ob das qualitativ unseren Anspruch ist – also der kantonalen Anspruch.
00:12:56: Das ist typisch föderal organisiert, darum hat die kantonale Hoheit.
00:13:01: Das spielt natürlich auch eine Rolle.
00:13:02: Dann durch die Schule auch schauen, dass sie die Lehrpläne einhalten.
00:13:06: Die Lehrmeite können diese Patronatzkantonen zu günstigen Konditionen an die Schulen geben.
00:13:11: Zum Teil werden sie ja geschenkt.
00:13:12: Also Sie haben wirklich im Sinne von einem ... Die Funktion für die Schulen und Tüte zum Teil auch in der Infrastruktur, in den Bauten unterstützen.
00:13:20: Wie werden diese ausgesucht?
00:13:22: Verzeige ich es sagen, welche Schule ihnen gefallen hat oder wie ist das gelaufen?
00:13:25: Das hat sich tatsächlich auch historisch entwickelt.
00:13:28: Zum Beispiel in Bergamo, das ist eine Familie, die diese Schule gegründet hat.
00:13:33: Also ich glaube der Ur-Grossvater von der jetzigen Schulpräsidentin und er ist mit seiner Weberreihe dann nur in Italien gelandet, ist aber ein Glarner.
00:13:43: Also aus einer Glarnenweberei.
00:13:45: Und darum ist der Kanton Glarr aus dieser Patronatskantone.
00:13:48: Also da gibt es schon die Bezüge bei aktuellen Besetzungen.
00:13:51: Ist es ein Gespräch, welcher Kanton möchte noch heimgehen?
00:13:55: dass man dort etwas besucht,
00:13:57: das am Schluss aufgeht.
00:13:58: Bildung ist ja immer im Wandel?
00:13:59: Was wird sich aus seiner Sicht in den nächsten Jahren verändern?
00:14:02: Also ich glaube die finanziellen Schwierigkeiten werden zunehmend.
00:14:06: Ich denke die demografischen Veränderungen werden für die Schule eine grosse Rolle spielen, dass Rückgang wenig geburten.
00:14:14: Das ist gerade für Privatschulen, die eine besungere Nische bedienen.
00:14:18: Denken aber, dass sie noch an Bedeutung gewinnen.
00:14:22: Weil im internationalen Bezug wird für die Schweiz das, was man manchmal so als Softpower bezeichnet,
00:14:28: wichtiger
00:14:28: werden muss.
00:14:29: Wir sind nicht nur diejenigen, die Banken und Schöstungen diplomatischen Bezöge haben, sondern wir haben dort effektiv etwas bieten.
00:14:35: Und ich glaube, der kann sich an Beteutung noch... gewinnen, was sich und weiter wird verändern.
00:14:40: Dass die Anstellungsbedingungen noch wieder ein bisschen stabiler werden können.
00:14:44: Das ist ja immer eine Frage, dass man das sicher aber schaffen kann.
00:14:47: Und ich glaube es kommt gut.
00:14:49: Wir lassen uns jetzt zusammen aus der Schweizer Schule in Barcelona an.
00:14:52: Ich habe sie gefragt wie lange sie schon an der Schule sind, was ihnen besonders gefällt, wie viele Sprachen sie lernen und was anders ist bei ihnen als bei öffentlichen Schulen in Spanien?
00:15:00: Ich bin auch in dieser Schule seit Kindergarten.
00:15:08: Jetzt bin ich auch in der sechste Klasse.
00:15:10: Ich mag diese Schule, weil sie toll ist und ich habe viele Freunde.
00:15:14: Die Lehrpersonen sind sehr cool!
00:15:17: Ich bin viel Zeit die zweite Klasse und jetzt bin ich in der Sechste.
00:15:22: Ich bin angekommen wenn ich sechs Jahre war also in der erste Klasse Und ich mag auch die ESP.
00:15:31: Alle haben so wie Geschichten von wo her sie kommen und das ist cool auch.
00:15:38: Zuhause spreche ich Deutsch oder Katalanisch, in der Schule lerne wir gerade jetzt Deutsch, Spanisch, Katalanische und Englisch.
00:15:46: In zwei Jahren werde ich im Französisch auch machen!
00:15:49: Ich glaube, dass wenn ich sage, dass ich zur Schweizer Schule gehe dann ist es wie wow.
00:15:56: Ich habe ein Jahr in die Schweiz gewohnt weil meine Eltern meinen Mutter wohnte in der Schweiz und mein Vater in Barcelona.
00:16:03: Meine Mutter kommt aus der Schweiz Und sie suchte eine Schule von der Schweiz.
00:16:08: Meine Eltern sind von hier aber sie haben in die schweiz gewonnen und mein Bruder ist dort geboren.
00:16:15: Von siebten bis zwölfzehn Klassen gehen wir wie jedes Jahr in die Schweiz Skilager zu machen, im Fisch.
00:16:22: Das in Spanien.
00:16:23: der Lehrperson sagt man du von den Vornamen aber hier sagt man her und den Nachnamen.
00:16:30: Das hier in die Schweizer Schule lernen wir Deutsch und in die öffentliche Schüler lernen wir nicht Deutsch.
00:16:37: Wie bei uns in der Schweizer Schulle ist es die Notenzin von eins bis sechs und in Spaniens ist das von eines bis zehn.
00:16:45: Die meisten sind seit dem Kindergarten an der Schweizer Schwule Barcelona und lernen fünf oder mehr Sprachen.
00:16:50: Was ist dir durch den Kopf, was du den Kindern so zugelassen
00:16:53: hast?
00:16:54: Ich muss sagen, was ihr denkt.
00:16:56: Die Schweizer Schule ist wow!
00:16:59: Gleichzeitig sind sich die Kinder bewusst, dass sie unentscheiden sind zum spanischen kathalanischen Schulsystem.
00:17:06: Das ist unüblich.
00:17:08: Man muss ja in den Schulen etwas, das man nicht unbedingt gerne hat und ich habe auch das andere Schulen-Ohrfahrer und das zeigt sich jetzt auch noch einmal ... dass sie in die Schule dürfen.
00:17:19: Man will es jetzt auch nicht romantisieren, dass sie immer gerne zur Schule gehen und so weit würde ich da auch nicht gehen.
00:17:24: Aber sie wissen doch, das ist nicht selbstverständlich.
00:17:27: Sie schätzen das.
00:17:27: Sie wissen, dass das ein gewisses Privileg ist, eine Schweizer Schuldürfe zu besuchen.
00:17:32: Und der Bezug von Kindern zu ihrer Schule ist etwas, was man sonst nicht so kennt.
00:17:37: Ja Heinz, danke vielmals für dieses informative Gespräch und dass du dir heute Zeit genommen
00:17:41: hast!
00:17:42: Das ist gern geschehen und vielen Dank dafür, dass ich hier sein darf.
00:17:45: Von
00:17:45: Bern geht es jetzt weiter nach Barcelona.
00:17:47: Hier bin ich für eine Woche an der Schweizer Schule und bekomme Einblick in den Alltag.
00:17:51: Für die nächste Gesprächsdelle sitzt nun Pascal Affolter vor mir.
00:17:54: Merci vielmals, dass du auch deine Zeit nimmst.
00:17:57: Herzlich willkommen an der Schweizerschule in Barcelona!
00:18:00: Du bist ursprünglich Sekundarlehrer gewesen, du warst dann Siebenjahr Direktor an der Schweizer Schule in Bogota und seit knapp zwölf Jahren bist du den Direktor von der Schweizerschule hier im Barcelona.
00:18:10: Zudem bist du als Vizepräsident neben Heinz Rien im Vorstand eines Dugassiers Swiss.
00:18:15: Was überzeugt dich an Schweizschulen im Ausland, dass du schon knapp zwanzig Jahre als Direktor tätig bist?
00:18:20: Die Bildungsinstitution weiterentwickeln ist eine äusserst sinnstiftende Arbeit.
00:18:25: Wir bereiten junge Menschen auf das Leben vor, dass andere Schweizer Schulen im Ausland machen dürfen, macht das Ganze noch stück spannender.
00:18:33: Es kommen verschiedene Kulturen zusammen und ich leite ein interkulturelles Team.
00:18:37: Und wir Schweizer Schulen bringen die Schweizer Peragogik zu Wissen ins Ausland – und sie natürlich auch ganz wichtige Botschafterinnen oder Botschaften für die Schweiz.
00:18:46: Sind deine Aufgaben als direkter vergleichbar mit einem Schulleiter in der Schweiz?
00:18:51: Ja, jeder Schulleitor auf der Welt hat als zentrale Aufgabe aus seiner Schule die beste Schule auf der ganzen Welt zu machen.
00:18:59: Die Grundaufgabe ist also die gleiche.
00:19:01: Aber natürlich hat man an einer Schweizer Schule im Ausland noch weitere Aufgaben, zusätzliche Anforderungen.
00:19:07: Zum Beispiel werden uns keine Schülerinnen und Schüler zuteilt.
00:19:12: Wir müssen sie also akquirieren.
00:19:13: Das heisst natürlich wir müssen im Marketing stark arbeiten.
00:19:16: Die Reputation ist natürlich sehr zentral.
00:19:18: Infoveranstaltungen, Social Medias, Bespielen
00:19:21: etc.,
00:19:22: etc.. Zudem muss natürlich ein Jurleiter an der Schweizer Jury in Ausland auch betriebswirtschaftliche Kompetenzen abdecken.
00:19:29: Das heisst, die Budgetplanung, eine Volksrechnung präsentieren.
00:19:32: unter dem Strich muss es ja aufgehen wie bei allem!
00:19:35: Zusätzlich bin ich gerade noch Bauunternehmer an der Schweizer Schule in Barcelona.
00:19:40: Ich leite den Bau von einer unterirdischen Sporthalle und neuen Schulgebäude, und das ist gerade eine sehr spannende und intensive Phase.
00:19:48: Also zusammengefasst, ein Schulleiter im Ausland ist ein General Manager mit einem grossen Bandbreit aufgeben, was das Ganze natürlich sehr attraktiv macht!
00:19:58: Ja, das glaube ich.
00:19:59: Und ein paar Sachen habe ich auch schon gesehen.
00:20:01: Wir kommen dir dann noch dazu und ich habe jetzt eben einige Tage in deine oder eure Schule schauen dürfen.
00:20:06: Und als erstes ist mir natürlich die grosse Kuh auf dem Vortag aufgefallen...
00:20:09: Wichtig!
00:20:11: ...und dann natürlich auch meine Schweizer Flakke, die man sieht.
00:20:14: Ein Café vis-à-vis der Schule, den Schweizer Club aber auch ein Matterhorn im Steckenhaus.
00:20:18: Was ist typisch Schweizer isch eure Schule?
00:20:21: Also zuerst zur Kuh und zu dieser Fahne und zum Schweizer Klub.
00:20:25: ein bisschen Schweiz fürs Auge muss sein.
00:20:26: wir sind ja alle Schweizer präsentiert im Ausland.
00:20:29: Aber wahrscheinlich unsere Schule, das typischste ist vielleicht dass man immer wieder und überall Schweizer-Deutsch gehört.
00:20:34: Also hier in Spanien, hier in Katalonien, da in Barcelona... Und zwar haben wir fünf dreisig Schweizer Lehrerinnen und Lehrer, die bei uns arbeiten.
00:20:42: Die Bibliothek Karin und die Sekretärin sind auch aus der Schweiz!
00:20:46: Und dann natürlich den Schweizer Lehrplan.
00:20:47: Einenzwanzig.
00:20:48: Wir offerieren ja die eidgenössische Matura und last but not least gehören natürlich Wert wie Verbindlichkeit, Pünktlichkeit und vor allem auch Qualität zu unserer Schule?
00:20:59: Ja, das habe ich überall gespürt.
00:21:01: Es ist sehr schön und man fühlt sich wirklich gerade wieder heim.
00:21:05: Viele Kinder an der Schweizer Schule kommen aber nicht aus der Schweiz.
00:21:08: Wer sind euch Schülerinnen und Schüler heute?
00:21:11: Von uns total, sechshundertsechzig Schülerinnen von dreijährigen bis Uhr.
00:21:16: zur Schweizer Matur haben wir ungefähr fünfundzwanzig Prozent Schweizer und Schweizerinnen unserer Schule Dann etwa fünfzehn Prozent deutsche Schülerinnen und Schüler.
00:21:26: Fünfzig Prozent sind aber lokale Schülerinnen- und Schülern, auch noch zehn Prozent der ganzen Welt.
00:21:31: Wir sind sehr gut im Quartier verankert Die lokale Kultur ist für uns sehr wichtig und wir haben eine ausgewogene soziale Durchmischung.
00:21:41: Es sind vor allem Familien die Mehrsprachigkeit und Bildungsqualität suchen Und wir leben natürlich auch von unserer ganz tollen Reputation Mund zu Ohr die nach wie vor sehr gut laufen.
00:21:54: Neben dem ich zu Wissnes gesucht habe, ist mir schnell etwas aufgefallen was du jetzt gerade schon angesprochen hast, nämlich im Unterricht aber eben auch im Gespräch auf dem Gang überall, nämlich die Sprachevielfalt.
00:22:03: Welche Rolle spielt diese Mirsprachigkeit an eurer Schule?
00:22:07: Ihr habt sie ja gross aufgeschrieben, fünf Sprachen!
00:22:09: Ist das der wichtigste Punkt?
00:22:11: sehr zentrale Rolle unserer Schweiz.
00:22:14: Es ist auch das, was wir natürlich nach außen zeigen und anpreisen können.
00:22:17: Unsere Schüler-Schülerinnen lernen insgesamt, wie du gesagt hast, fünf Sprachen.
00:22:22: Wir fangen also mit dem Deutsch-Spad an – also eine Immersion im Kindergarten.
00:22:26: In der ersten Klasse kommt dann Spanisch und klein darauf ab, es katalanisch noch dazu.
00:22:31: In dieser sechsten Klasse bereits Englisch und in der achten Klasse zweiten Oberstufen Noss Französisch.
00:22:37: Und ja, unser Sprachkonzept funktioniert!
00:22:41: über frühe Französische oder die Zweitsprache jetzt einfach zu früh kommt und Schülerinnen, Schülern überfordert.
00:22:47: Es funktioniert!
00:22:48: Und unsere Sechs-Klässler lernen bereits vier Sprachen.
00:22:51: also das ist natürlich Tor zur Welt ist nachher auf
00:22:54: Ja, das habe ich auch gespürt im Gespräch oder mit den Kindern.
00:22:57: Da kommt ja manchmal schon sogar eine Mutter sprachen und andere von der Heimat noch mit drin.
00:23:01: Ich habe gehört, Holländer ist italienisch und so weiter.
00:23:03: Also
00:23:04: unglaublich!
00:23:04: Und ich bin fast ein wenig niedig, vielleicht denke ich, wie toll es wäre, wenn ich so viele Sprachen könnte?
00:23:09: Richtig!
00:23:09: Das hat mich sehr beeindruckt, muss ich wirklich sagen...
00:23:11: Aber im nächsten Leben noch die Schweizer Flügel
00:23:13: hoch!
00:23:13: Definitiv!
00:23:14: Mich würde noch wundern, wie eng arbeiten Sie jetzt mit dem Gastland zusammen?
00:23:19: Ja, ich stelle die Schule immer als internationale Quartierschul vor.
00:23:23: Und das ist mir ganz wichtig!
00:23:24: Wir sind nämlich seit über hundert Jahren an diesen Adressen.
00:23:27: Wir sind Teil dieser Stadt und Teil von diesem Quartier.
00:23:30: also der Austausch mit anderen Schulen, Universitäten, mit den lokalen Bildungsbehörden wie auch vier von lokalen Traditionen gehören hier natürlich dazu.
00:23:39: Also wir sind keine Schweizer in Klaven, in Spanien, Katalonien sondern wir sind Teil und wichtiger Teil dieses Gastland aber eben mit ganz viel Swissness.
00:23:49: Wenn du jetzt an die Schule in der Schweiz denkst, ich weiss es ist bei dir schon ein bisschen länger her und gleich bin mir sicher dass du noch weiss wie die hier aussehen und wie die da herkommen.
00:23:56: Was unterscheidet sich der Unterricht einer Schweizer Schule am stärksten vom Unterricht in der schweiz?
00:24:02: Ja
00:24:02: wir müssen im Gastlands auch die lokalen Normen erfüllen.
00:24:07: Das erzeugt immer wieder ein Spagat der Schweizer und der spanischen Herausforderungen.
00:24:12: Wir erfüllen also nicht nur den Schweizer Lehrplan, sondern es kommt auch Spanisch dazu.
00:24:16: Es ist katalanisch lokale Geschichte und das wird natürlich von lokalen Lehrpersonen unterrichtet.
00:24:22: Und dann ist da noch die Energie.
00:24:23: Das hast du vielleicht in diesen Tagen.
00:24:25: Damian auch spürt an dieser Schule.
00:24:26: Die Energie von den Schüler, wenn man eine Frage stellt sind nicht zwei Ärmte oben, sondern zwanzig.
00:24:31: Und das bedingt natürlich auch, dass die Schweizer Lebenspersonen diese Energie ... auch ein wenig kanalisiert.
00:24:38: Und dann sind wir eine ganz tage Schule, also die Kinder können von morgens um acht Uhr bis zur Abend um sechs Uhr an der Schule sein wenn das Deltungen oder gebraucht werden wollen.
00:24:46: Das heisst sie essen hier in der Schule und haben ausser-schulische Aktivitäten.
00:24:50: Das ist von Sport, Musik, Schach, Robotik, Danzen etc.
00:24:54: bieten wir eigentlich alles an und sie machen dann auch Aufgaben noch an der Schulzeit.
00:24:59: Wo hat er vielleicht mehr pädagogische Freiheiten und wo weniger?
00:25:03: Wir gehen auf eine eidgenössische Matura zu, plus den spanischen Schulabschluss.
00:25:08: Der Rhythmus ist natürlich dementsprechend hoch und der Weg ist eigentlich vorgegeben.
00:25:13: Aber wir haben bei der Stundenplangestaltung viel Freiheit.
00:25:16: Und weil die Kinder auch den ganzen Tag hier sind, sind wir viel flexibler beim Organisieren von schulischen Exkursionen ausflügt – also wir sind sehr an the move, sehr unterwegs mit dieser Lule, Museumsbesuch etc... Du hast
00:25:29: ja schon durch den Lehrplan Nr.
00:25:30: twenty angesprochen, was dir euch daran orientiert?
00:25:33: Ist das jetzt eins zu eins so mit den Lehrmitteln?
00:25:35: und wie man sagt es muss vorstellen oder gibt's jetzt eben dort?
00:25:38: gerade wenn ich an eine MG denke Schweizer Geografie ist dann die spanische Geografi oder wie muss ich mir das vorstellen?
00:25:44: Als Schweizer Schule orientieren wir uns zu hundert Prozent an dem Leerplan einundzwanzig, aber es gibt natürlich auch Unterschiede.
00:25:51: Du hast es gerade angesprochen, NMG machen wir einen Teil auf katalanisch und zwar geht es um lokale Themen Begebenheit der Natur
00:25:58: etc.,
00:25:58: was natürlich auch sehr wichtig ist.
00:26:01: Tatsache, dass wir jedes Jahr immer wieder rund zehn, zwölf Gastschüler oder Austauschschüler aus der Schweiz hier haben.
00:26:08: Und die Näher können wieder praktisch nahtlos anschliessen in der Schweiz.
00:26:12: Zeigt es doch, dass man wirklich am Lehrplan folgt!
00:26:15: Ich habe schon kurz mit dem Heimz über den Patronatskanton geredet.
00:26:18: Von der Schule Barcelona ist Bern der Patronatzkantone, was für einen Einfluss hat das?
00:26:23: Also Berndutsch hat sich da noch nicht mehr erzählt!
00:26:26: Wir haben auch Leerpersonen aus der ganzen Schweiz aber wir haben ein sehr aktiver und toller Patronatekanton wo uns vor allem im pädagogischen Bereich unterstützt.
00:26:34: Das heisst sie begleitet und natürlich kontrolliert die ganze Matura, die Matura Prüfungen.
00:26:40: Da kommen Experten aus der Schweiz und nehmen an der mündlichen prüfigen Teil.
00:26:44: Und dann haben wir noch alle drei Jahre das Kontrolling.
00:26:47: und aufgrund dieses Kontrollings, die vor Ort im Barcelon erst abfindet.
00:26:51: Wir werden auch in der Schulentwicklung beraten können ein Feedback über.
00:26:55: Das ist eine grosse Unterstützung für die Schule.
00:26:57: Also eine enge Zusammenarbeit davon?
00:26:58: Ich
00:26:59: würde das so sagen ja, auf jeden Fall!
00:27:00: Du hast ja schon zwei Schulen mitprägt, die in Bogota und die hier in Barcelona.
00:27:05: Und du hast es schon am Anfang gesagt, du bist jetzt noch auch ein Bauleiter.
00:27:08: Ihr braucht gerade eine grosse unterirdische Turnhalle.
00:27:11: Ich kann sie ja schon anschauen, ich war dort sehr beeindruckt.
00:27:14: Mit verschiedenen Pausen und Spielplätzen, das dann auf Dächer gibt... Du hast mir bereits gesagt, Barcelona ist eine grosse Stadt, man muss in höchsten Bauten.
00:27:20: Es ist halt einfach enger.
00:27:22: Möchtest Schweizer Schule vielleicht etwas innovativer sein?
00:27:25: Die Schweiz ist also ganz viel innovative Schule und ich würde mich so etwas nicht anmassen, das so zu unterstreichen oder zu behaupten.
00:27:32: Aber ich habe ein ganz schlanker Entscheidungsweg.
00:27:36: Ich muss meine Projekt- und Anträge nicht vor Behörden, Gemeinden, Kantons bringen, sondern ich muss meinen Schulvorstand überzeugen.
00:27:44: Und ich habe einen sehr tollen Schulvorstand, der sehr proaktiv ist.
00:27:49: Zum Beispiel hat es geheissen, dass die ganze Digitalisierung an dieser Schule organisiertem Lernen, das können wir eigentlich sehr schnell umsetzen und wirklich auch Führsche machen.
00:28:00: Ich bin jetzt gerade mit dem Schulleitigsteam wieder zwei Tage immer noch Offside gewesen und dort haben wir wieder über die nächste Schritt für die nächsten Jahre nachdenkt.
00:28:07: Das natürlich auch mit dem Patronatskanton Bern kurz besprechen.
00:28:10: aber die Umsetzung wenn es Team nachher dahinter steht ist eigentlich ziemlich schnell und man könnte Führche machen.
00:28:16: Können wir euch in diesem Fall etwas abschauen?
00:28:18: Auf
00:28:18: jeden Fall.
00:28:19: Und das ist die Einladung in der Schweiz, also da ist viel Erfahrung hier an der Schweizer Schule im Ausland, also gerade beim Sprachkonzept, wo wir auch mit den Schweizerspezialisten zusammen arbeiten, aber auch das Tagesschulkonzept.
00:28:29: Das ist ein Konzept, das immer mehr aufkommt von der Schweiz und wir haben eine jahrzehnte-lange Erfahrung und ich glaube, gerade bei diesem Thema, wenn ihr austauscht, sicher sehr, sehr spannend.
00:28:38: Genau aus dem Kanton Zürich rüsterst du ja jetzt recht auf als Dagesschuler angeht?
00:28:42: Richtig!
00:28:42: Und in vielen Kontinen ist das ja bereits schon... Einfach
00:28:44: kontaktieren.
00:28:47: Ja, du bist ja auch noch Vizepräsident von Education Swiss.
00:28:50: Wie profitiert die Schweiz der Schweizer Schule im Ausland?
00:28:53: ganz konkret?
00:28:54: Return on Investment.
00:28:56: Der Bund subventioniert die Schweizer Schule im Ausland mit rund zwanzig Prozent, heisst also achtzig Prozent.
00:29:02: vom Budget bringen wir Schulen selber auf und wir haben eine ganz wichtige Brückenfunktion.
00:29:07: Die letzten zehn Jahre sind über zwei Hundert Schulabgängerinnen und Schulabgaenger von der Schule Barcelona in die Schweiz studieren können.
00:29:15: Das sind künftige Fachkräfte dieser heutigen Welt wo schon Deutsch redet – und zwar perfekt als Deutsch!
00:29:21: Und irgendwo bereits die Wert im Herzen oder in den Sehnen... Also ich glaube, das ist ganz ein wichtiger Return.
00:29:27: Wenn man das jetzt noch multipliziert auf die sechzehn Schulen, dann haben wir doch eine ganze stattliche Zahl.
00:29:33: Ich rede später noch mit einer Klasselehrerin von dir aber aus deiner Sicht als Direktor werbe wirbt sich bei euch und vielleicht auch warum?
00:29:40: Open Mind in Leerpersonen, wo positive Erfahrungen im Ausland ein Abenteuer in einen sicheren Rahmen suchen.
00:29:47: Und fass achtest du wenn du neue Lehrpersonen suchst.
00:29:50: Grunderfahrung, weil es ist doch ein kulturell Unterschied und ich glaube wenn man das eines-zwei Jahre Unterrichtserfahrung in der Schweiz mitbringt, ist das sicher ein Vorteil beim Start.
00:30:00: Und sie müssen menschliches Team passen!
00:30:02: Wir laden Topbewerberinnen für einen Tag nach Barcelona ein und screenen die so richtigen von den Lehrpersonenkolleginnenkollegen.
00:30:11: schulleitigsteam unter Schulleitung
00:30:13: Aber das ist schön.
00:30:13: Ich wusste nicht, dass diese Wochen auch erfahren wurde, dass sie eingeladen wurden und ich gehe fest davon aus, dass es für Bewerberinnen und Bewerbern eine Vorteile ist, dass Sie sehen, wo Sie arbeiten können.
00:30:23: Sie müssen überzeugt sein, wenn Sie hier kommen und die Großstadt kennenlernen, das Ganze gehört dazu ja?
00:30:29: Man muss aber sagen, dass das nicht in allen Schweizer Schulen möglich ist, also in alle siebzehn, weil die paar doch am anderen Hände der Welt sind...
00:30:35: Das ist so!
00:30:36: Da haben wir ganz klar einen Vorteil um Minutzete.
00:30:39: Sehr gut Eine Frage, die sich wahrscheinlich viele stelle ist.
00:30:41: Wie gut muss man die Landesprache, also hier jetzt bei euch Spanisch und Katalonisch beherrschen?
00:30:46: Ich würde sagen im ersten Schritt Grundkenntnisse von Spanischen sind schon sehr wichtig, weil Schule ja startet und dann kommt schnell einmal der Elternabend und anschließende erste Elterngespräche.
00:30:56: Und da findet doch ein grosses Teil auf Spanische Stadt.
00:30:59: Die Schule dort natürlich unterstützt und wir können auch zu Beginn übersetzen.
00:31:03: aber es ist ein grosser Vorteil wenn man da schon Kenntnis hat.
00:31:06: Wir dürfen starten bei euch wenn man, sagen wir, bei Null anfängt.
00:31:09: Es
00:31:09: gibt immer Ausnahmen und dann ist die Motivation und das Spracherwerbsprozess sehr entscheidend.
00:31:16: Aus deiner Erfahrung, was sind vielleicht die grössten Herausforderungen für alle Personen, die bei euch starten?
00:31:21: Ich denke, sich in einer neuen Grossstadt im sozialen Umfeld neu aufzubauen.
00:31:27: Aber an der Schweizer Schule sind wir wie eine grosse Familie.
00:31:30: Das Team ist wie eine große Familie.
00:31:32: Wir nehmen sehr viel zusammen außerhalb von der Schule,
00:31:35: d.h.,
00:31:35: die Wochenendeausflüge und die Aktivität.
00:31:38: Es wird Beachvolley bald gespielt.
00:31:40: Es gibt ein Apropos-Grüppchen usw.
00:31:43: Das ist sicher sehr schön zum Ankommen auch.
00:31:44: Und ich bin gespannt, was Laura und ich noch nachher treffen, was sie dann erzählt.
00:31:49: Eine Frage, die sich wahrscheinlich auch einige stellen werden oder wohnen natürlich in so einem ... Wenn man sich für das interessiert irgendwann an den Punkt kommt?
00:31:55: Wie viel verdient mir als Lehrperson bei euch?
00:31:58: Weniger als in der Schweiz aber genug zu leben!
00:32:01: Also wegen Geld muss man nicht an die Schweizer Schule Barcelona kommen.
00:32:04: Aber wer sehr reich wird und hat tolle Erfahrungen, soll sich sofort bewerben.
00:32:10: Sehr gut, eine gute Antwort.
00:32:12: Was glaubst du, was lernen Lehrpersonen bei euch?
00:32:15: Wo sie vielleicht ähnlich wie eure Schülerinnen und Schüler zurück in die Schweiz bringen oder zurück in den Schweiz nehmen.
00:32:21: Gute Frage!
00:32:22: Für mich ganz klar interkulturelle Kompetenzen, zusätzliche Kompetensen – und sie nehmen positive Erinnerungen und eine Erfahrung fürs ganze Leben mit.
00:32:31: Würdest du allen Lehrpersonempfällen eines im Ausland zu unterrichten?
00:32:34: Por
00:32:34: su puesto, of course!
00:32:36: Das ist eine wunderbare Horizont-Erwitterung.
00:32:39: Ich kann nie ganz verstehen, wieso sich nicht alle Abgängerinnen der pädagogischen Hochschulen mal an einer Schweizer Schule im Ausland bewerben und zwei bis drei Jahre Ausländerfahrung machen.
00:32:50: Und dann können sie ja immer noch zurück in die Schweiz und dreißig Jahre lang in den Schweiz unterrichten.
00:32:55: Absolut,
00:32:56: ich habe es mir auch mal überlegt.
00:32:57: Ich muss aber ihr Lehrer wissen dass ich keine Schule gefunden hatte wo ich sie gerne wollte zum Beispiel in Paris oder Los Angeles.
00:33:04: Aber wer weiss jetzt habe ich euch hier angeschaut und bin wirklich beeindruckt von dem Herr.
00:33:08: Wer weiß was in ein paar Jahren ist.
00:33:09: Oder
00:33:10: wir gründen noch Schweizer Schule in Paris?
00:33:13: Das wäre schön.
00:33:14: Wir lassen uns jetzt zusammen Lehrpersonen an, die hier unterrichten in Barcelona und schon unterschiedlich lange da sind.
00:33:20: Ich habe sie gefragt, was ihnen besonders gefällt, warum sie sich für diese Schule entschieden haben und was aus ihrer Sicht noch schweizerisch ist.
00:33:26: Ich bin jetzt schon seit über zwanzig Jahren hier, auch August werden sie dann schon vierzehn Jahre sein.
00:33:31: Ich habe während meiner Ausbildung zur Primarlehrerin ein Praktikum an der Schweizer Schule in Santiago de Chile gemacht und hat es sehr interessant gefunden können im anderen Land, in einem anderen Kulturleben und trotzdem nach schweizerischen Grundlagen für die Schule gegeben und vernetzt sich dort in einer Schule.
00:33:47: Ja,
00:33:47: ich habe hier in Barcelona angefangen, das ist mein zehntes Schuljahr, als ich da in Barcelona bin.
00:33:52: Meine Aufgaben hier an der ESB sind einswitz-binilehrer Und mittlerweile bin ich Stufeleiter, Stufe-Leiter ist das Gleiche wie Prorektor in Schweiz und als Projektor bin ich zuständig für die Gesamtplanung von Gimnasium.
00:34:06: Ich bin Fachlehrerin an verschiedenen Klassen und seit dem Schuljahr ESB.
00:34:11: Ich war primale an der fünften, sechsten Klasse
00:34:13: und jetzt
00:34:14: seit fünfzehn Jahren hier den ESB.
00:34:16: also ich bin im Marzellonen aufgewachsen und ich habe nach fünf Jahren lang in der Schweiz gewohnt und es ist einfach für mich auch noch Zeit kam, um wieder nach Hause zu kommen.
00:34:25: Und dann habe ich gesagt, wenn wir wieder zurückkommen, will ich weiterhin nach die Schweiz bei mir in der Nähe haben.
00:34:31: Die Schweizer Schule Barzellona ist ein perfekter Ort noch, um das spüren zu können.
00:34:36: Mir gefällt es Zusammentreffen von den beiden oder mehreren Kulturen.
00:34:39: Das Schweizerschulsystem aber in Verbindungen mit dem spanischen oder katalanischen Wert und Unterrichtsvorstellungen zusammenarbeiten von vielen Leap-Personen.
00:34:48: Sehr schweizerisch.
00:34:49: im Arbeitsalltag finde ich vor allem, dass wir Schweizerdeutschen werden.
00:34:52: Mit den Gebäuden, mit der Stadt?
00:34:54: Natürlich.
00:34:55: Der Lehrplan – einundzwanzig!
00:34:57: Wir feiern hier gewisse Brüche aus der Schweiz wie Samichlaus und Osterhaus.
00:35:00: Und ich denke unseren Unterricht ist schon sehr schweizerisch angehucht.
00:35:04: Die Form, wenn wir arbeiten.
00:35:05: Wie die Kindergarten aufgebaut sind speziell jetzt auch, weil in Spanien etwas anders funktioniert zum Beispiel.
00:35:11: Ja das sind alles Stimmen aus deiner Schule als Chef.
00:35:14: Bist du zufrieden mit den Aussagen?
00:35:15: Tolle Aussagen, wunderbar das zu hören.
00:35:17: Das bestätigt mir, dass ich ein tolles und positives Teamleiter darf und ich Schulleiter an der besten Schule von der Welt bin.
00:35:24: Pascal,
00:35:24: danke für dieses spannende Gespräch!
00:35:26: Und dass ich hier bei euch in Barcelona darf sein.
00:35:28: Muchas
00:35:29: gracias y con mucho gusto Damian.
00:35:31: Für
00:35:31: den letzten Gesprächsteil habe ich das Zimmer gewechselt und setze jetzt im zweiten Stock der Schweizer Schule in Barcelona – im Schulzimmer einer sechsten Klasse.
00:35:39: Vor mir sitzt Laura Küttl.
00:35:40: Merci vielmals, dass du dir die Zeit nimmst.
00:35:42: Danke für die Einladung, dass sie da sind.
00:35:44: Du bist sie knapp vier Jahre Lehrerin und hast vorher deine Ausbildung an den PLU-Zähnen abgeschlossen.
00:35:49: Mit dem Abschluss hast du zuerst ein Jahr als Fachlehrperson, v.a.
00:35:53: für Fremdsprachen auf verschiedenen Stufen umgerichtet.
00:35:55: Anschließend hast du deinen ersten Eigentklass eine fünfte sechste Prima übernahe.
00:35:59: Seit diesem Schuljahr bist du als Sechs-Klasse-Lehrperson an der Schweizer Schule hier in Barcelona angestellt und hast dir so dein Studietraum erfüllen können.
00:36:07: Was hat dich am meisten erstaunt, wo du zum ersten Mal dort zur Schule gekommen bist?
00:36:11: Das ist eine längere Geschichte.
00:36:13: Ich wurde eingeladen, hier zu kommen und mich vorzustellen.
00:36:17: Dann habe ich auf meinem Handy geguckt, wo ich gerade bin.
00:36:20: Da dachte ich, das sei doch nicht so, dass es an der Schule war.
00:36:22: Es war einfach ein kleines Gässchen, so unscheinbar... Und dann habe ich noch einmal nachgeguckt und ich dachte, da hängt so ein Plakat und habe gedacht, das ist die Schule!
00:36:32: Aber es war so klein, so inscheinbaar.
00:36:34: Also gar nicht immer, wenn man sich an einer Schule sieht, ist damit das Vorstellte in Schweiz.
00:36:38: Darum war ich recht überrascht.
00:36:39: Sie haben gesagt, hier sind so viele Schüler, da geht jeder Kind bis zur Kantieabschluss in die Schule.
00:36:46: Ja also wir sind sehr ähnlich gegangen.
00:36:47: Wir waren wirklich mitten in der Stadt, auf einer Seite gassen.
00:36:51: Man sieht ja den Kuh, das habe ich vorher auch schon gesagt im Pascal-Kuh und an Schweizer Flakken.
00:36:55: Aber es ist wirklich sehr eindrücklich!
00:36:58: Wie gesagt du bist seit dem Schuljahr Klassenlehrerin?
00:37:01: Und bist dich immer noch ein bisschen am Einleben?
00:37:03: Was hat dich dazu bewegt, im Ausland als Lehrerin tätig zu sein?
00:37:06: Das hat eigentlich schon recht früh angefangen.
00:37:09: Ich war immer schon ein kleines Reisenviertel, habe einen Serasmus-Semester gemacht in Lausanne.
00:37:14: Ist zwar nicht weit weg, aber gleich auch noch eine andere Sprache.
00:37:17: Vorher konnte ich auch noch zwei Jahre als Oper in den USA leben und so Erfahrungen sammeln.
00:37:22: Da gemerkt wird im Studium, hey!
00:37:24: Ich möchte mal im Ausland arbeiten.
00:37:26: Und dann bin ich dann irgendwann hierhin gekommen, also hier gelandet.
00:37:30: Genau.
00:37:31: Du hast ja gesagt es ist ein Traum gewesen?
00:37:33: Wie bist du überhaupt aufs Angebotaufmerksam geworden?
00:37:36: Das war auch etwas zufällig.
00:37:38: Ich habe mal während der Pia Zeit gehört, dass es etwas für Leerpersonen gibt.
00:37:43: Aber ich habe es irgendwie geladen ganz Gedanken und dann erst später wieder aufgeriffen und ich dann wirklich im Business gewesen bin, habe einmal eingegeben eine Lehrperson im Ausland.
00:37:53: Und dann ist Edel Gassio Swiss auftacht und da hat man so ein wenig meine Träume vom Studium wieder aufgeweckt und dachte, hey, ich schaue mir hier genau rein!
00:38:02: Und dann habe ich diese Stelle gesehen in Barcelona
00:38:04: Ja, und dann hast du dich beworben.
00:38:06: Kannst du etwas erzählen wie das abgelaufen ist?
00:38:08: Es ist schon ein bisschen anders als in der Schweiz.
00:38:10: also respektive am Anfang mit dem Bewerbungsverfahren eben mit den Lebenslauf- und Motivationsschreiben ist etwas gleich einfach Du weisst es geht über im anderen Land Und nachher wirst du dann eingeladen.
00:38:22: Also ich bin eingeladet worden vom Schulleiter für ein Kennenlerngespräch aber auch nicht in Persona sondern halt wie ja ein Laptop.
00:38:29: Die haben sich so ein wenig kennengelernt, geguckt welche Stufen er baut zu respektive, was man mitbringt.
00:38:34: Und darauf abhielt sich dann die Leitungsperson ... von pädagogischer Leitungssäge mir darin,
00:38:40: T.P.,
00:38:40: gemolten und nochmals ein Gespräch gesucht um dich kennenzulernen mit was du schon unterrichtet hast welche Fächer du wirst abdecken... Und nachher ist es dann schon mal gleich im anderen Gespräch nur einmal darum gegangen so eben wenn ihr es ausgefunden welches Stufen solche für dich da wäre, welche klassefrei ist und ob ich euch gut vorbeigegauen will.
00:38:58: Und dann ist das wirklich zack gegangen.
00:38:59: Wendik habe ich glaube das Gespräch gehabt.
00:39:01: siehst du schon als E-Mail?
00:39:02: hey komm doch am Freitag vorbei.
00:39:04: Und dann habe ich es gesagt.
00:39:06: Das arbeite ich schon irgendwie, hat meine Schulleitung damals informiert und dann haben wir eine Stellvertretung gefunden und ich mich fluggebucht und bin dann am Donnerstag nach der Schule hierhin geflogen für die Aufwaltung des Bewerbungsgesprächs.
00:39:19: Hier vor Ort inklusive auch einer Lektion also eine Probe-Lektion, die ich halten durfte und dort war ich schon ein bisschen
00:39:26: aufgeregt.
00:39:27: Ich habe in meinem Handkäferchen alles geschehen gehabt das muss ich dabei haben für meine Lektionen und ganz viel überlegt, wie ich das mache.
00:39:36: Und dann habe ich gemerkt, es sei so cool da zu sein und dass man das machen darf.
00:39:41: Das macht nicht jede Person und die Chance im anderen Land unterrichtet sowieso auch nicht.
00:39:45: Und ja, wenn ich hier war, habe ich die Lektion gehalten!
00:39:48: Und nachher bin ich auch im Büro gelandet, wo mein Schulleiter mir nur ein paar Fakten mitbekommen konnte.
00:39:55: Dann habe ich Zeit zu mir Gedanken machen, ob ich das will oder nicht und dann schon auf Abitzen geheissst, du kannst die Stelle haben, wenn du willst!
00:40:02: Und da habe ich natürlich gesagt ja...
00:40:04: Mega?
00:40:04: Genau!
00:40:05: Du
00:40:05: findest schon nochmal etwas anders als man sich gewohnt ist.
00:40:08: Ist ja nur, dass wir eine Vorstellungssprache nehmen in einem anderen Land hat.
00:40:12: Gibt es spezielle Voraussetzungen, die man erfüllen
00:40:15: muss?
00:40:15: Grundsätzlich haben wir einen Stelleninserat gehabt und jetzt steht nicht viel mehr als in der Schweiz.
00:40:21: Natürlich steht die spanische Kenntnis hier sehr willkommen, aber kein Smoothies!
00:40:29: Auch was ich noch gesehen habe, ist eben das Zolljahr.
00:40:31: Erfahrung im Beruf muss an das Kassel einer Person.
00:40:34: Genau, das sind so die speziellen Sachen.
00:40:36: aber sonst wie alle anderen Bewerbe genau.
00:40:38: Du schreibst an du weisst halt nicht genau welche Stufenmengen es ist.
00:40:41: Aber ja, Erfahrung lust im Ausland zu arbeiten.
00:40:44: Genau!
00:40:45: Ja und das hat ja offensichtlich geklappt.
00:40:47: Wie ist denn der Umzug und die Ankunft verlassen?
00:40:51: Generell weiss ich einfach schon von meiner Erfahrung, es ist immer etwas emotional.
00:40:55: So ein Wechsel vom Ort vor allem und man packt das ganze Leben in seine zwei, drei Köferhauten.
00:41:02: Das ist schon noch speziell!
00:41:03: Es ist nicht einfach eine Wechsel eines Schulhauses sondern auch du wechselst das Land.
00:41:08: Und ganz ehrlich bin ich erst bewusst geworden was es bedeutet wo ich mit meinen Köfern vor der Wohnung stand und ich so hei da wohne ich jetzt?
00:41:16: und zwar nicht nur für einen Monat oder ein halbes Jahr, sondern eben auch für eine längere Zeit.
00:41:21: Und das war schon sehr emotional.
00:41:23: Also man hat sich mega gefreut.
00:41:24: Ich habe mich riesig gefreudet, dass es dürfen zu machen.
00:41:27: Gleichzeitig erst hat im Hinterkopf auch was ist wenn es nicht funktioniert?
00:41:30: Oder was ist, wenn es einfach zu viel ist?
00:41:33: Oder wie wird irgendetwas wäre?
00:41:35: Und deine Familie ist zum Beispiel nicht hier.
00:41:38: Ja, es war sicher nicht einfach am Anfang.
00:41:40: Aber ich glaube auch mit meiner Wege, die ich habe, bin ich mega happy.
00:41:44: Wirklich glücklich, dass so viele tolle Leute in meiner Wohnung respektive unserer Wohnung haben dürfen und wir unterstützen uns gegenseitig.
00:41:52: Darum ist die Ankunft mega mit viel Vorfreude eigentlich so geprägt gewesen.
00:41:56: Gleichzeitig.
00:41:57: Eben weisst du halt nie was kommt?
00:42:00: Das
00:42:00: gehört dir dazu!
00:42:01: Und das macht sie sehr spannend.
00:42:02: Auf jeden Fall Du
00:42:03: hast gerade schon die Wege angesprochen, ich weiss es schon.
00:42:06: Aber für die, die zu lassen sind jetzt alle Leute, die hier arbeiten und auch neu waren.
00:42:11: Genau!
00:42:11: Das war ein bisschen ein Sonderangebot der Schule.
00:42:14: Wie Sie gemerkt haben, die Wohnsituation ist nicht immer so einfach.
00:42:17: Wir haben sie wie eine Wohnung angemietet für Lehrpersonen.
00:42:21: Und da hatte ich das Glück... dass ich dort einziehen darf.
00:42:25: Und die anderen weiss ich, dass sie auch Wohnungen gefunden haben mit der Unterstützung von der Schule.
00:42:30: Sie lassen sich nicht einfach hängen, wenn es ihnen nicht klappt.
00:42:32: Also, wie gibt das schon das Beste?
00:42:34: Dass man es unterstützen kann und mit den WG bin ich mega, mega happy.
00:42:38: also ist super wirklich!
00:42:40: Wahrscheinlich auch so etwas die gleichen, in dem wir gleich durchgehen können.
00:42:44: Die Schule ist aber auch privat oder was?
00:42:45: Das ist nicht zu unterschätzen.
00:42:47: Also gerade am Anfang schlägt einem alles was neu ist.
00:42:50: Man hat keine Routine mehr... Seine Freunde, nicht gerade bei sich oder von seinen Freunden.
00:42:55: Oder generell einfach die Leute, die man so gewöhnt ist, hat man nicht gerade in dem Moment hier und dann ist eben diese Wege eigentlich so wie in deinem Zuhause.
00:43:02: Also es ist auch zu Hause jetzt!
00:43:04: Aber es ist wie so dein Punkt.
00:43:06: Du sagst du kannst dich zurückziehen, du kannst ein bisschen Verständnis finden... Und das ist so wertvoll wenn man sich gegenseitig unterstützen kann, weil man genau weiss hat, wie die anderen fühlt es genauso.
00:43:16: Hast du dich speziell vorbereiten
00:43:18: müssen?
00:43:19: Also sicher abmeldet, das war für mich auch sehr speziell.
00:43:22: Plötzlich bin ich nicht mehr in meinem Dorf eingeschrieben und es ist schon ein spezielles Gefühl so wenn plötzlich heisst ... Oh!
00:43:28: Ich bin wieso
00:43:28: heimatslos?!
00:43:30: Aber ja... Das war sicher ein Schritt und einfach halt ein Dokument.
00:43:34: Sachen bürokratische Themen sind sicher auch hier bei der Ankunft sicher ein grosses Thema gewesen.
00:43:40: Aber die Schule hat einen mega gut geholfen, ja anders bekommt man es fast nicht.
00:43:43: also die Sachen wo er wirklich braucht.
00:43:45: aber das ist eigentlich mir am Anfang so ein bisschen büro-kratischen Teil wo halt immer dazu gehört wenn man irgendwo hinzieht genau aber vorbereiten und zurückkommt.
00:43:54: zu deiner Frage einfach ja offen sein, für was es auf dich zukommt.
00:43:58: Das ist eine andere Kultur als anders in diesem Sinn.
00:44:00: Die Schule ist zum Beispiel zu über die Ferien, Sommerferien.
00:44:03: Das heisst ich kann nicht schon einen Wochen vorher reingehen und schon mal alles kennenlernen sondern das ist einfach das Zeitgefäß wo du die Leute kennenlernst dein Schulzimmer kannst einrichten.
00:44:13: Und das ist auch einfach anders.
00:44:14: also der Schweiz gibt es einen Übergabe Gibt es hier schon auch logischerweise, aber nicht so wie das Material.
00:44:20: Weisst du zum Teil schon von den Vierteln was wo ist?
00:44:23: Aber du weisst halt in dem Moment nicht, was ich noch brauche!
00:44:25: Und das ist in der Schweiz auch weniger schlimm wenn du merkst, dass ich noch etwas brauchen kann.
00:44:29: Genau dort kann ich es posten und dann bist du ein bisschen herber.
00:44:32: Ich brauche jetzt das, aber ich habe keine Ahnung, wann ich das hört.
00:44:35: Von daher ja die Vorbereiten an und für sich nicht gross einfach offen sein, damit es auf dich zukommt...
00:44:40: ...und ich habe rausgehört.
00:44:41: also du hast dich unterstützt gefühlt von Edu Cassio Swiss oder jetzt auch von der Schule selber.
00:44:46: Das ist es so.
00:44:47: Also auch TP, meine Leitsperson in diesem Sinn und der Schulleiter sind da schon dahinter, dass eben alles klappt.
00:44:53: SIGS hat bürokratische SIGs, Wohnungssuche SIGSS einfach das man ankommt.
00:44:58: Man bekommt Informationen wie das abläuft.
00:45:00: Man hat einen Stundenplan wenn was angeschaut wird und die Leute sind immer hier wenn Fragen da sind.
00:45:05: also kannst du jederzeit eine Seime schreiben oder mal ein Call beantragen dann geht das eigentlich ziemlich gut.
00:45:11: Sehr schön!
00:45:11: Das ist ja sehr wichtig wenn man sich aufgefüllt.
00:45:14: Definitiv
00:45:15: Mittlerweile bist du jetzt ein paar Monate hier.
00:45:17: Wie anders ist dein Schulalltag als in der Schweiz?
00:45:20: Das erste Mal fahre ich zur Schule später an, das war für mich der Unterschied.
00:45:25: Am Anfang bin ich schon recht früh am Schule gesehen.
00:45:29: Gerade als jungler Person ist man ja vielfach früher dort.
00:45:32: damit man sich auch gut vorbereiten kann.
00:45:33: Das ist jetzt auch so, aber mein Alltag startet nicht mehr um acht Uhr in der Schule, sondern erst um halb neun Uhr.
00:45:39: Das sind z.B.
00:45:40: etwas von ...
00:45:40: Siehrennindenswert?
00:45:41: Ja,
00:45:41: finde ich eigentlich etwas, das könnte mir in der Schweiz auch machen!
00:45:44: Aber zum Beispiel am Mittag ... Ich hatte am zwölf und halbe zu zwölfen schon Hunger an mich.
00:45:48: Am Anfang hatte ich recht müde, weil den Mittag erst um eins ist.
00:45:52: Und dann musst du schon ein bisschen teilen, nimmst du es rein mit oder nicht?
00:45:55: Oder was nimmst du?
00:45:55: Ja, es sind so kleine Sachen.
00:45:57: Aber grundsätzlich ist einfach eine Stunde am Vormittag und dann noch ein paar Lektionen am Nachmittag.
00:46:03: Sicher das ist ein Unterschied!
00:46:04: Was lernt man vielleicht hier im Ausland, wo wir in einer Schule in der Heimat vielleicht nicht lehnen?
00:46:10: Einiges, also nicht unbedingt jetzt fachlich würde ich sagen sondern auch mehr überfachlich oder wie man mit den Sprachen zum Beispiel umgeht.
00:46:18: Also im Unterricht vielleicht hast du gemerkt ich probiere möglichst langsam zu reden an mich oder Wörter zu brauchen wo einfacher sind.
00:46:26: wenn ich merke kein Kind ein Fragezeichen auf der Stirn dann wo ich es erkläre.
00:46:31: Es braucht mehr Scare-Folding, mehr Unterstützung.
00:46:34: aber das lernst du ziemlich schnell wenn du vorne stehst und das Gefühl hast du kannst ganz normales Tempo reden.
00:46:41: Merkst du schnell dass ein paar Kinder etwas verloren sind?
00:46:43: Das ist sicher etwas was ich gemerkt habe.
00:46:46: Kommunikation ist... bis mega, mega wichtig ist.
00:46:50: Auch deine Sprachhörte sag ich jetzt mal.
00:46:52: du merkst wenn ein Kind nicht ganz rauskommt dass einfach es nicht einfach ist manchmal das Problem zu behilfen in diesem Sinn weil die Sprache zwischen Leuten Oder ich verstehe etwas anderes, weil sie redet viel auch Spanisch oder eben Katalanisch miteinander und dann verstehe ich nicht immer alles ganz genau.
00:47:08: Und dann muss ich nachher fragen – Sie können sich manchmal nicht so ausdrücken!
00:47:11: Also da wirst du wirklich bewusst was Sprache und Kommunikation eigentlich bedeutet gerade wenn es um verschiedene Sprachen geht und handelt.
00:47:19: Ich würde aber gleich mal wundern, ob es eine Sache gibt, die dich sehr fest fordert oder wo du merkst, dass du jetzt vielleicht länger damit gekämpft war, was du hier angefangen
00:47:27: hast?
00:47:28: Ich glaube grundsätzlich war es wirklich so etwas Sprach, so etwas das, was mich gefordert hat.
00:47:33: Du kannst nicht einfach schnelles E-Mail machen und einfach das schreiben, wo du gerade denkst.
00:47:38: In diesem Sinn ist es logisch, dass man immer überlegt, was du schreibst oder wenn jemand schreibt aber es entschritt mehr.
00:47:44: Man muss immer noch überlegen, okay kann ich es auf spanish formulieren?
00:47:48: Oder ich brauche ein Hilfsmittel, um es übersetzt.
00:47:51: Dann muss wieder einfügen als Kommunikation.
00:47:53: Ist das schon etwas ... Ein Hürde?
00:47:55: Nicht unbedingt einfach eine Schwierigkeit, mit dem umzugehen, weil ich mir das gewohnt bin.
00:48:00: Ich möchte etwas Deltere schicken zum Beispiel.
00:48:02: Okay, mach's mail auf und dann gehts los!
00:48:05: Und das war der Endschritt eigentlich.
00:48:07: Inzwischen gibt es jetzt recht viele kleinere Schritte, wo bis zu einem Mail ja führte, dann schon sämtlich.
00:48:13: Wie gut Spanisch hast du können oder Katalanisch, wo du hergekommen bist?
00:48:16: Also Katalan ist gar nicht.
00:48:18: Und auch Spanische, vielleicht Halo also Ole und einfach so.
00:48:21: das wirklich das Basic-Basic Wissen.
00:48:24: aber ich habe schon mit einem in diesem Sinn gefordert
00:48:27: Und in einer Sprachschule genommen?
00:48:29: Ja, also mich hat es dann echt angefangen zu stören.
00:48:31: Ich kann mich nicht ausdrücken mit den Leuten.
00:48:34: Ich war einfach nicht ich, weil ich das hier nicht konnte und es ist sehr frustrierend gewesen, wenn ich etwas verstanden habe oder nicht alles weiss.
00:48:40: Das weiss ich auch heute noch nicht alles was da gesagt wird.
00:48:43: aber ich hatte einfach die Gefühl jetzt ist Zeit für mich dass ich mir ein bisschen Unterstützung hole in Form eines Sprachkurses wo ich Fehler machen darf, wo ich aber auch lernen muss zum Fehler zu machen, Entsprache zu lernen und zu reden.
00:48:56: In meiner Meinung kann ich im Besten lernen, wenn ich es einfach rede und brauche.
00:49:00: Am Anfang hatte ich bei den Wörtern nicht dazu.
00:49:03: Und jetzt bockabock also Schritt für Schritt.
00:49:05: Ich glaube das ist schon etwas besser!
00:49:06: Ja und es ist ja auch schön, dass du wirklich die Möglichkeit hast dann auch anzuhalten.
00:49:10: Auch wenn du viel Schweizerdeutsch hättest, aber das wirst du dir sicher eben... Du hast mir gesagt, dass ihr jetzt gerade älteren Gespräche habt und du dort ja auch teilweise Spanisch oder Katalanisch musst reden oder versteht zumindest.
00:49:20: Kannst du genau sagen wie das im Moment läuft?
00:49:23: Also Katalani ist da, dann darfst du dich schon ein wenig zurücknehmen, dann einfach Spanische oder Castellano am Reden.
00:49:28: Aber ja, es ist schon manchmal ein Kommunizier mit Hand & Füße.
00:49:33: Aber es klappt gut!
00:49:34: Ich habe mich vorbereitet mit Übersetzungen.
00:49:37: Und wenn es nicht klappt, dann geht er auf Englisch oder Französisch oder bezieht ihn als Kind je nachdem wie alt sie ist kann man auch sagen hey kannst du das Wort übersetzen?
00:49:47: Aber die Eltern bringen mega viel Verständnis mit und das ist etwas was ich unglaublich wertschätzend finde.
00:49:53: allgemein dass sie es auch verstanden, dass sich mein spanisch jetzt wirklich am Anfang ist und dass halt ein Satz vielleicht nicht grammatikalisch richtig ist.
00:50:00: aber sie verstehen was ich möchte sagen und ich glaube ich werde es auch geschätzt wenn wir es versuchten.
00:50:06: Du warst vorher an der öffentlichen Volksschule tätig, jetzt unter einer Privatschule.
00:50:10: Was ist aus deiner Sicht anders?
00:50:12: Ganz klar ist, dass hier eine Ganztagsschule bedeutet.
00:50:17: Kinder werden Machteisäge jetzt mal sicher sind es manchmal schon da, bis am Abend um halbfünfei zum Teil auch länger und das merkt schon, dass du eben auch etwas verantwortlich gehst z.B.
00:50:27: Ein Kind hat nicht Kurs nachher, dass ein Kind in die Tiege geht z. B., also du bist ja noch vielmehr noch mehr am Koordinieren für die Kinder oder schauen, dass sie in der Tiege gehen z. b. Also wenn ich an einer öffentlichen Schule sage okay gut, dann vier Abends.
00:50:41: Ich bin aus dem Schulzimmer und hier ist mir so, ah, da ist nur Schlagzeug.
00:50:44: Okay, wieso nicht?
00:50:45: Dass du dich nie mitdenkst auch für die Kinder, um sie ein bisschen unterstützen oder eben auch das Gefäß am Mittag ... Es kommen manchmal Konflikte an Sachen, die nach der Pause in den Schweiz stattfinden.
00:50:56: Manchmal kommt auch am Mittag ins Schulzimmer.
00:50:59: Manchen kann es aufgefangen werden und manch noch nicht ganz.
00:51:02: Das merkt du schon auch.
00:51:03: Dass sich Kinder immer miteinander unterwegs sind – was mega schön ist!
00:51:06: Aber eben auch zu Konfliktsituationen führen kann.
00:51:09: Bis jetzt habe ich noch nicht so viel müssen klären.
00:51:11: in diesem Sinn...
00:51:12: Für die Lehrpersonen, die jetzt hier zu lassen und vielleicht auch mal an einer Schweizer Schule im Ausland arbeiten möchten, was ihr ihnen mitgegeben könnt, was sie vielleicht bedanken
00:51:21: müsste.
00:51:22: Also zuerst muss man sich nicht so viel Sorgen machen, dass es nicht klappt.
00:51:25: Mach's, wenn du es machst und versuchst.
00:51:28: Auf den Weg gebe ich sicher, es ist am Anfang viel.
00:51:31: Es ist neue Umgebung, neue Leute, neue Sprache, neue Kultur.
00:51:35: aber das ist meistens so, wenn man irgendwo neu anfängt, dann ist es immer etwas schwieriger.
00:51:40: Nicht weil es die Leute sind oder generell weil sie nicht passen sondern du musst dir wirklich auch die Zeit geben zum Ankommen und dich zurechtfinden.
00:51:48: Man wird durchgeführt, unterstützt von den Schulen und grundsätzlich ist es ein Wagen.
00:51:54: Es braucht sicher viel Mut aber man wird eben lohnt mit ganz vielen Erfahrungen.
00:51:59: Aber es ist eine Chance und ich finde mir sollte diese Chance unbedingt nützen.
00:52:02: Denn wir wollen das machen, unbedingt!
00:52:04: Wie schaust du auf die letzten paar Monate zurück?
00:52:07: Hat sich dein Studium das Traum erfüllt und bist glücklich bei deiner Entscheidung?
00:52:11: Also die letzte Frage auf jeden Fall.
00:52:13: Ich bin glücklich dass ich das mache.
00:52:15: Ich fühle mich mega geirrt.
00:52:17: Es gibt nicht so viele Schweizer Schulen und ich darf jetzt hier arbeiten.
00:52:20: Also es ist schon auch ein ... Ja, er darf hier sein und da arbeiten.
00:52:24: Und es waren so viele Emotionen in den letzten paar Monaten das Auf- und Tour ab.
00:52:29: Aber auch gleich bin ich mega stolz auf mich!
00:52:32: Ich glaube, das darf ich auch sagen.
00:52:33: Es ist völlig etwas Neues, da steht es bei null wieder bis du weisst was mache ich nach dem arbeiten?
00:52:39: Ok wo sind die besten Reste?
00:52:41: Was kann ich zu essen holen und du musst dich voll wieder die Energie haben für dich zurechtzufinden!
00:52:46: Und das ist schon ein grosser Schritt zum Ankommen.
00:52:50: Manchmal bist du mega glücklich weil du kannst den Leuten kommen und dich besuchen.
00:52:55: Du kannst auch zeigen, wo du wohnst und was du machst.
00:52:57: Und wo die Schule ist und wo der Strand ist... Es ist schon mega cool!
00:53:00: Und auf der anderen Seite merkst du manchmal auch so hey, du bist jetzt halt weiter weg.
00:53:04: Zum Beispiel kannst du nicht an einem Geburtstag dabei sein oder klar für wichtige Sachen.
00:53:08: probierst es sicher dir irgendwie zu ermöglichen, dass du in die Schweiz fliegen kannst aber gleich.
00:53:12: Es ist nicht immer möglich.
00:53:14: Darum wir sagen letzte paar Monate waren sehr emotional mit vielen kleinen Erfolgsmomenten.
00:53:19: Und auch ein bisschen Frustrationsmoment, wo man aushalten muss am Anfang, wenn du zum Beispiel die Sprache nicht so gut kannst.
00:53:25: Aber du wirst belohnt, wenn das Zürich ziehst, weiter machst und den Kopf in den Sand steckst.
00:53:31: Genau!
00:53:31: Das ist so etwas das.
00:53:32: Also es aufhört und rappt aber es lohnt sich.
00:53:35: Es freut mich zu hören und ich habe dich ja auch ein wenig erlebt vor der Klasse.
00:53:38: Ich hatte das Gefühl, dass du dich sehr wohl fühlst und das gerne machst.
00:53:42: Das ist ein Sub.
00:53:43: An alle, die dazulassen, danke vielmals für sie schalten und dranbleiben.
00:53:47: Ich würde sehr schätzen wenn du den Podcast weiterempfällst und aufs Spotify oder Apple Podcast abonnierst um mit Stärken bewertet ist.
00:53:53: Der Podcast ist und bleibt unabhängig und produziere ich in meiner Freizeit unengeltlich.
00:53:58: Daher kannst du mir die Winter vielleicht für ein Kaffee oder eine Säufer-Ticket zu einer Podcastaufnahme.
00:54:02: In der Show North findest du direkt Link zur Wind.
00:54:05: Merci vielmal!
00:54:06: Wir kommen zum Schluss dieser Podcastfolge.
00:54:08: Laura als Letzte darfst du diese Folge abrunden.
00:54:10: Was ist dein Wunsch an die Schule von morgen?
00:54:13: Ich würde mir wünschen, dass die Lehrpersonen weiterhin oder nur mehr einfach an die Wertschätzung dürfen spüren was sie alles machen.
00:54:19: Wir sind Manager wir sind Psychologe wir sind so viel mehr als einfach noch Lehrperson und manchmal schon ist das Gefühl wäre einfach ein danken mega etwas tolles.
00:54:28: aber vor allem ist es mir auch wichtig Beziehung zu den Kindern, dass man das nicht vergisst neben der Schule geht also dass man merkt hey gut jetzt habe ich eine Formatik aber kann ich mir den Raum nehmen um irgendeine Spiele zu machen?
00:54:39: Oder eben etwas zu erleben mit den Kindern?
00:54:41: Das ist so etwas wo ich finde Das ist so wichtig.
00:54:43: Und es geht manchmal im Schulsystem ein bisschen unter solche kleine Momente, wo dann auch viel mehr bedeutet als wenn ich jetzt eine matte Rechnung mehr machen würde.
00:54:51: Dann sage ich – jetzt danke!
00:54:53: Danke dass du dir die Zeit genommen hast für das Gespräch.
00:54:55: Sehr sehr gerne.
00:54:56: Mehr Informationen zum Thema findest du bei mir auf Social Media oder auf meiner Webseite DamienHaus.com.
00:55:02: Die nächste Folge zum Thema Maker Education mit Björn Maurer und Fabian Ecker kommt am letzten Ende Mai, die Musik ist vom Tobias Jensen.
00:55:09: Danke vielmals fürs Zulassen und bis gleich!
00:55:14: Bildungsreis Ein Podcast für alle, wo Kinder auf ihrem Lebensweg begleiten.
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