Live: Schule der Zukunft – Welche Schule brauchen unsere Kinder?
Shownotes
In der sechsten Live-Show des Podcasts «Bildungsreise» diskutiert Damian im Neubad Luzern mit drei profilierten Persönlichkeiten aus Bildung und Schulpraxis über die «Schule der Zukunft»: Dagmar Rösler, Präsidentin des Dachverbandes Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH), Kathrin Krammer, Rektorin der Pädagogischen Hochschule Luzern, und Christof Bünter, Schulleiter in der Stadt Luzern. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, welche Schule unsere Kinder brauchen.
Zum Auftakt macht Damian deutlich, dass es nicht darum geht, fertige Lösungen zu präsentieren. Vielmehr möchte er unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen, Brücken bauen und einen offenen Dialog ermöglichen. Denn Schule betrifft uns alle – und gerade in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft braucht es die Bereitschaft, einander zuzuhören und unterschiedliche Meinungen auszuhalten.
Dagmar Rösler nimmt Stellung zur neuen gfs.bern-Studie «Schulprobleme in der Pädiatrie» und zu den PISA-Ergebnissen. Sie warnt davor, psychische Belastungen junger Menschen als reine «Schulprobleme» abzustempeln, nimmt Leistungsdruck und rückläufige Grundkompetenzen jedoch ernst. Angesichts wachsender Heterogenität und steigender Anforderungen seien Lehrpersonen stark gefordert. Sie würdigt deren grosses Engagement für die Entwicklung der Kinder und fordert bessere Rahmenbedingungen, ausreichend Ressourcen und mehr Vertrauen in ihre pädagogische Professionalität.
Kathrin Krammer bringt die Perspektive der Bildungsforschung ein und nimmt Stellung zur Kritik an der Ausbildung von Lehrpersonen. Für sie stehen die Qualität des Unterrichts, tragfähige Beziehungen und das gemeinsame Lernen im Zentrum. Individualisierung bedeute nicht, für jedes Kind eigene Arbeitsblätter bereitzustellen, sondern unterschiedliche Voraussetzungen ernst zu nehmen und Lernprozesse gemeinsam zu gestalten. Zudem betont sie das Potenzial von Teamteaching und die Bedeutung der frühen Förderung, um die Chancengerechtigkeit zu stärken.
Christof Bünter zeigt anhand konkreter Erfahrungen, wie Schule bereits heute anders gestaltet werden kann. Diagnosen bezeichnet er als Segen und Fluch zugleich: Sie helfen, Kinder besser zu verstehen, bergen aber auch die Gefahr, sie in Schubladen zu stecken. Er plädiert deshalb für schnelle, unbürokratische Unterstützung und den Mut, Neues auszuprobieren. In der Stadt Luzern wird beispielsweise seit Jahren während des Semesters auf klassische Noten verzichtet. Stattdessen stehen differenzierte Rückmeldungen und die individuelle Lernentwicklung im Vordergrund.
Besonders eindrücklich sind die Kinderstimmen mit ihren Wünschen nach weniger Noten und Hausaufgaben, mehr Spiel, Projektarbeit und Unterricht im Wald. Sie hinterfragen auch den Sinn einzelner Lerninhalte und werfen damit die Frage auf, welche Kompetenzen angesichts von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz künftig wichtig sind. Die Gäste diskutieren die Bedeutung von Wissen, kritischem Denken und Kreativität.
Musikalisch begleitet wird die Live-Show vom Singer-Songwriter Tobias Jensen und Djamal Moumène, die mit Songs wie «So Loud» und «Into the Water» für besondere Momente sorgen.
Am Ende wird deutlich: Schule war schon immer im Wandel – und ihre Zukunft wird bereits heute gestaltet. Dafür braucht es Menschen, die mutig neue Wege gehen, Vertrauen, gute Rahmenbedingungen und ein gemeinsames Engagement von Schule, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.
Tauche ein in eine spannende Diskussion über die Herausforderungen und Chancen unseres Bildungssystems und entdecke neue Perspektiven auf die Schule von morgen. Eine wertvolle Reise für alle, die Kinder auf ihrem Lebensweg begleiten.
Der letzte Live-Podcast des Jahres findet am 5. November in Zürich statt. Alle Infos sowie Tickets findest du hier:
Mehr über die drei Gäste und die erwähnten Studien erfährst du hier:
- Dagmar Rösler – LinkedIn
- Kathrin Krammer – LinkedIn
- Christof Bünter – LinkedIn
- Schulprobleme in der Pädiatrie – gfs.bern
- Abnehmende-Grundkompetenzen – economiesuisse
- Welche Schule will die Schweiz? – Stiftung Mercator
Schreib mir gerne deine Gedanken zum neusten Live-Podcast und folge mir auf Social Media für mehr Informationen und Content:
Transkript anzeigen
00:00:13: Heute zusammen!
00:00:14: Ich bin Damian, Lehrer und Raktor bei SRF Kids und SRF School.
00:00:18: In meinen letzten Jahren als Klassenlehrer bin ich immer wieder Themen begegnet, die mich herausgefordert, beschäftigt und Neugierig gemacht
00:00:24: haben.
00:00:24: Heute gehe ich den Fragen nach, wie Schule des Monats aussehen könnte?
00:00:27: Welche Herausforderungen sie schon heute meistern muss und was es braucht damit die Schule nicht nur mit der Zeit geht sondern Kinder- und Jugendliche auch gut auf ihre Zukunft vorbereitet.
00:00:39: Bildungsreise – ein Podcast für alle, die Kinder auf ihrem Lebensweg begleiten Heute live aus dem Neubad zu zählen.
00:00:55: Guten Abend und ganz herzlich willkommen!
00:00:58: Ja, auf der Obe wartet schon sehr lange und es freut mich jetzt riesig dass die Sozialreiche hier im Neubaden erscheinen sind.
00:01:05: Ich finde es ist eine mega coole Location.
00:01:07: ich kenne sie schon ein bisschen länger aber er hat gedacht, dass ich mal da den Verschau haben hätte ich so nie erwartet.
00:01:12: Anfangsjahr habe ich einen Live-Pfotokast in Aarau gemacht und dort habe ich gesagt, es ist ein bisschen wie Heiko.
00:01:17: Und jetzt in der Vorbereitung zu diesem Live-Fotokost habe ich gemerkt, auch hier ist es ein wenig wie Heico!
00:01:22: Ich habe tatsächlich zehn Jahre bei den Stadtlözern gewohnt und das war sehr zentral ... für die Zeit, in der ich nach einer Lehre war.
00:01:29: Ich habe an den pH-Zug studiert und ein paar ehemalige Mitstudierende sind heute auch hier.
00:01:34: Ich glaube sie sitzen dort hinten genau.
00:01:36: Und ich mag mich auch erinnern wir haben das paar Semesterportes bei mir daheim in meiner Wohnung gemacht.
00:01:40: Da sind ihr wahrscheinlich auch noch dabei gewesen?
00:01:42: Genau!
00:01:43: Nach der pH bin ich dann da in der Stadt Luzern zwei Jahre Klasselehrer gewesen im Schulhaus Wartecke und auch da... Sind es Fahrer von dort an dort parallel klasseleert Personen aber eben meine jäflichen Reihen also wo ich meiner Klasse geschaffen hatte.
00:01:56: Und dann bin ich weitergezogen oder weiter gereist, so könnte man es auch nennen.
00:02:00: Ich habe dann gezogen, dort habe ich nach einer noch fünf Jahre Schule geholfen auf verschiedenen Stufen in einer Gemeinde und da ist eine ganze Gruppe hier.
00:02:07: Hier sehe ich ein Paar mit euch an ihrer schönen Zeit und intensiver Zeit gehabt.
00:02:11: also schön dass alle hier sind und ich begrüsse natürlich auch alle anderen die vielleicht meinen Podcast abzulassen die sich in der Bildung engagieren, Kinder auf ihrem Lebensweg begleiten und sich für das Thema heute interessieren.
00:02:23: Ich weiss nicht, was euch durch den Kopf gegangen ist oder was es ausgelöst hat, wo ihr den Titel Schule der Zukunft gelesen habt.
00:02:30: Vielleicht Neugier?
00:02:31: Vielleicht auch Erwartungen?
00:02:32: Vielleicht haben Sie daran gedacht schon ein bisschen ambitioniert... Die Schule, die Zukunft, also einem oben.
00:02:38: Und das ist sicher so.
00:02:39: Deshalb muss ich euch jetzt schon sagen, wir werden euch keine definitiven Antworten geben können und auch keine abschliessende Lösungen präsentieren können.
00:02:47: Wir werden wohl nicht alles aufgreifen, was ich im Schulalltag beschäftige oder Gesellschaft über die Schule diskutiert.
00:02:53: Aber das ist auch nicht mein Ziel!
00:02:54: Der Live-Podcast soll etwas ganz anderes ermöglichen.
00:02:57: Er soll uns ein wenig näher zusammenbringen – er sitzt ja da schon recht nahe beinahe.
00:03:01: Er sollte auch Brücken bauen.
00:03:02: Und er soll vor allem auch ermöglichet, dass man verschiedene... Perspektiven sichtbar machen und in diesem Fall auch hörbar machen.
00:03:08: Vor kurzem ist ein Podcast-Volk mit dem Titel Politische und Demokratische Bildung rausgekommen.
00:03:14: Und dort wurde sehr klar, dass Demokratie nicht selbstverständlich ist.
00:03:19: Wir müssen Demokratie lernen, wir müssen sie lernen – und vor allem wenn man sie lebt!
00:03:23: Genau das möchte ich machen.
00:03:25: Ich möchte, dass wir zusammen über die Schule reden, über das was in der Bildung beschäftigt und wir verschiedene Perspektive uns anlassen.
00:03:32: Das müssen wir auch machen, weil wir vielleicht nicht immer gleicher Meinung sind.
00:03:36: Argumentieren, debattieren ... Lassen andere Perspektive auch aushalten, das gehört.
00:03:41: zu einer gut funktionierenden Demokratie.
00:03:43: Und wenn man in unsere Welt schaut, merkt man vielleicht auch, dass da etwas anderes passiert, das nämlich Haltungen, Einstellungen und Diskussionen schneller polarisieren.
00:03:51: Das ist etwas, was mich sehr fest beschäftigt in diesem Moment.
00:03:54: Ich weiss nicht wieso ich gehe und habe die gefühlten Wahrheiten, die dann schnell als Fakte dargelegt werden.
00:04:00: Aber wenn ich heute wieder hier in den Raum schaue zu euch, dann zeigt sich etwas sehr Schönes.
00:04:04: Es hat heute lehrt Personen von allen Stufen vom Kindergarten bis zur Berufsschule Der Lehrerverbänd hier, es hat Älteren und Schulleitungen.
00:04:13: Es hat wichtige Personenausbildung und Politik da.
00:04:17: Das ist doch etwas sehr Schönes, das wir heute zusammenkommen, weil die Schule eben alle betrifft.
00:04:23: Ich habe gedacht zum Diskutieren brauche ich auch drei Leute, welche verschiedene Perspektiven innen bringen.
00:04:27: Und ich habe drei Leute gesucht – und auch gefunden!
00:04:29: Ich würde sagen, wie sie sind.
00:04:30: ganz herzlich, das ist Dagmar Rösler, Katrin Kramer und Christoph Bündner.
00:04:35: Kommt doch zu mir!
00:04:47: Dagmar, ich starte gerne mit dir.
00:04:49: Du bist seit vielen Jahren Primarelehrerin und auch jetzt unterrichtest du immer noch.
00:04:53: Seit dem Jahr zweitausendneinzehnt bist du Mitglied der Geschäftsleitung des Dachverbandes Lehrerinnen & Lehrerschwitz – kurz LCH.
00:04:59: Mit deiner Rolle als Präsidentin vom LCH bist du Sprachrohr für die Lehrpersonen in den Deutsch-Schwitzen und gehst zu fast allen Themen in den Medien ausgekunft.
00:05:07: Viel liess man von dir auch als oberste oder höchste Lehrerin!
00:05:10: Katrin, auch du bist ausgebildete Primarlerin und hast mehrere Jahre auf der Unterstufe unterrichtet.
00:05:15: Anschliessend hast du Erziehungswissenschaften an den Uni Zürich studiert – und auch dort promoviert!
00:05:20: Seit mehr als zwanzig Jahren schaffst du an der PLU-Zähne unterschiedliche Positionen.
00:05:24: Während zehn Jahre hast du den Studiengang Kindergartenunterstufen geleitet, hast du auch Forschungsprojekte durchgeführt und seit Jahrzehnten bist du die Rektorin von der PLUs.
00:05:33: Christoph und auch du bist ursprünglich Primarlehrer.
00:05:35: Du hast viele Jahre im Zyklus Seisee Alterssuchmistenklasse geschaffen als Klassenehrer, und auch als IF-Lehrer!
00:05:42: Seit dreizehn Jahren bist du Schulleiter an der Schule Staffel hier in Stadtl-Zern wo du gemeinsam mit deinem Kollegensteam mit hundertrissig Mitarbeitenden führst.
00:05:50: Und nebenbei machst du immer noch gerne Projekte mit Schülerinnen und Schülern zum Beispiel mit dem Dreudedrucker.
00:05:55: Ganz herzlich willkommen.
00:05:56: so schön dass Sie heute hier sind.
00:06:06: Ich habe Die beiden Gesprächs-Teile, die wir jetzt machen, in zwei grosse Kernfragen unterteilen.
00:06:11: Im ersten Teil möchte ich ein wenig auf den Kind eingehen und schauen mit der Frage «Was braucht das Kind von heute?».
00:06:17: Und im zweiten Teil geht es dann mehr um die Schule und die Frage «Wie muss sich verändern?».
00:06:21: Wenn man so rumlässt – mit Leerpersonen oder Elternrätten – und in die Medien schaut, zeigt sich momentan ein ähnliches Bild.
00:06:28: Es gibt Mediagnose, mehr besondere Bedürfnisse, mehr Leistungsdruck und auch die psychischen Belastungen bei Kindern zunehmen.
00:06:35: Das GFS-Barn-Studie, wo es gerade veröffentlicht wurde, ist Schulprobleme in der Pediatrie.
00:06:39: Es zeigt, dass sie eindrücklich.
00:06:41: Rund jede fünfte Konsultation in einer Kinderarztpraxis hat einen Bezug zu schulischen Problemen – Tendenz stiegend.
00:06:48: Dagmar, du hast mir im Vorgespräch gesagt, die Studie kommt?
00:06:51: Jetzt sind Sie da!
00:06:52: Wir haben seither noch nicht miteinander gesprochen.
00:06:54: Was hat dich an den Ergebnissen am meisten beschäftigt oder vielleicht auch bestätigt?
00:06:59: Das ist die ganz schwierige Frage.
00:07:00: Ich habe die Studie gesehen, dass ich Kinderärzte befragt habe, wie sie das einschätzen.
00:07:05: tatsächlich und du hast das Resultat schon gesagt.
00:07:08: Wir wissen, dass Weltweitkrisen zugenommen hat.
00:07:11: Trissend Prozent von allen jungen Menschen haben ADHS oder Depressionen oder Angst oder Leiden- und Schulabsentismus.
00:07:19: Das muss man glaube nicht schönreden.
00:07:20: Vielleicht hätte es auch mit der sinkenden Grundkompetenz zu tun.
00:07:23: Vielleicht hat es einen Zusammenhang... Ich würde einfach vorwarnen, die einfache Schlüsse zu ziehen.
00:07:28: Wenn Kinderärzte ein Problem sehen bei Kindern, das sich in der Schule zeigt, dass es dann automatisch ein sogenanntes Schulproblem ist.
00:07:36: Wenn man diese Studie genau anschaut, dann steht dort, dass Konzentrationsschwierigkeiten, Gefühlsschwankungen also in der Sechstufe Magersucht ein Schulproblem sind.
00:07:45: Ich würde das nicht so benennen, wenn ich gefragt werde.
00:07:49: und das Video jetzt.
00:07:50: Sondern ich würde sagen, dass die Probleme von jungen Menschen vorwiegend oder all in der Schule sichtbar werden.
00:07:56: Und ich war zufälligerweise letztes Donnerstag an der Jorztagung des Kinderärztes Schweiz und konnte mit ihnen ein gutes Gespräch kommen.
00:08:05: Sie sagen ähnlich, sie wissen, dass es im Sinn der Schule keine Schulprobleme macht.
00:08:11: Aber sie machen sich Sorgen und fragen sich, ob das herführt!
00:08:15: Aber manchmal ist es ja noch schwieriger.
00:08:16: Ich habe auch Podcastfolge zu Schulabsentismus gemacht, wir haben letztes Jahr ja auch Medienkonferenzen dazu gemacht.
00:08:21: Das ist ja noch schwierig, das könnte jetzt auch vielleicht ein Problem daheim sein.
00:08:25: Es zeigt sich dann aber in der Schule werden diese Sachen auch so... Wo möchten Sie denn die Grenze?
00:08:29: Ist schon das eben zu wenig klar, was kommt bei dieser Studie?
00:08:32: Vielleicht
00:08:33: hätte es auch mit der Fragestellung zu tun.
00:08:35: Nein, sieg sei schon all das, wenn ein Kind Probleme hat, dass es dann nicht automatisch die Schule muss sein.
00:08:40: und es geht ja in meinen Augen im Thema auch nicht darum wer ist, sondern wir müssen uns auf die Frage stellen wie können wir etwas verändern, dass junge Menschen besser gehen?
00:08:49: Und natürlich spielt Leistungsdruck in den Schulen eine grosse Rolle.
00:08:53: Das wird auch oft genannt in dieser Studie.
00:08:55: aber ja an der Schule muss etwas verlangen und fordern von Kindern.
00:08:59: Wir kommen vielleicht später noch darauf was Politik alles ... So sagt er dazu.
00:09:03: Aber ich glaube, junge Menschen stören nicht nur wegen der Schule und der Druck, sondern es gibt noch ganz andere zahlreiche Gründe dafür.
00:09:10: Danke für deine erste Einschätzung, Christoph!
00:09:13: Du bist sehr nahe an der Praxis.
00:09:15: Du hast mir gesagt, Diagnosen sind Säge- und Fluchwaffen.
00:09:19: Wovon und wo hört der Fluch auf?
00:09:22: Ich würde sagen grundsätzlich... sind wir schon, dass es eine grosse Qualität ist, wenn man genau einen schaut.
00:09:27: Ich würde jetzt sagen mit den Diagnosen, wenn wir das so definieren, dass die Situationen sind und man versucht
00:09:34: etwas
00:09:34: zu verstehen, wo man genau einer schaut, wo er sagt, was passiert hier genau?
00:09:39: Was könnte das liegen?
00:09:41: Ich glaube, das ist etwas sehr hilfreiches.
00:09:43: Und dann haben wir aber eine Diagnoseflut, die nachher empfunktioniert hat.
00:09:48: Zum Glück haben wir diese Schubladen geladen.
00:09:50: Wir nehmen diese Diagnosen an und das ist sie.
00:09:52: Das machen wir hier rein und das hier rein.
00:09:54: Damit wären wir den Kindern eigentlich nie gerecht.
00:09:57: Also das, was ich im Alltag erlebe, ist, dass wir halt auch sagen oder fluchen mit jedem Kind einzeln schauen müssen, hey, was brauchst du?
00:10:04: Was hilft dir wirklich?
00:10:07: daran, dass du etwas in diesem Sinn ändern kannst.
00:10:10: Ich habe gerade gestern mit einer Lehrerin bei mir zusammengesessen wegen einem Zeuglässler.
00:10:15: wirklich eine herausfordernde Geschichte.
00:10:17: eines seiner Lieblingsthemen ist, hat einen sehr grossen Wortschatz im Fluchen und jetzt hat die Klasse einfach angefangen jedes Mal wenn er irgendwie etwas flucht beleidigt und sagt Beep!
00:10:29: Und es funktioniert schon recht gut.
00:10:31: Der Kind ist recht irritiert und versucht jetzt die Beeps zu verhindern weil das Nerven völlig.
00:10:36: Es ist völlig unabhängig von den Diagnosen.
00:10:39: Man braucht es manchmal auch einfach, wenn ich mit diesem Beispiel sage, wie der Mut etwas ausprobieren kann und zu schauen was funktioniert.
00:10:47: Aber es ist ja schon ein bisschen gemein.
00:10:49: oder einerseits hast du auch schon gesagt die anderen Momente, wo wir miteinander gesprochen haben?
00:10:53: Die Diagnose gännt unsere Ressourcen, das kann sehr lange dauern bis dann klarer ist.
00:10:57: Ohne Diagnos gibt es diese Ressource nicht.
00:11:01: Wie ist das in der Prozess?
00:11:03: Das habe ich bei den Kindern Ärzte alle erklärt letzte Woche.
00:11:06: Und das, was du sagst ist absolut einverstanden.
00:11:09: Man muss es auch wenn man eine Diagnose hat herausfinden wie man mit allen Schülerinnen und Schülern umgeht und nicht alle brauchen es gleiche.
00:11:16: also wer weiss das nicht besser als dir die hier sitzen?
00:11:19: Wir werden ja immer wieder mit dem Vorwurf konfrontiert.
00:11:21: Die wollen einfach alle Schüler in einer Schublade und dann heit ihr euch in Ruhe und sie nehmen nichts mehr so wie sie sind.
00:11:26: euch interessiert gar nicht was Kind sein sondern ich möchte Diagnosen.
00:11:29: und das Problem ist schon dass das etwas Systemfäler ist.
00:11:32: Unsere Umfrage zeigt zur inklusionsorientierten Schule, dass man auf einen Diagnosen anwesend ist, dass wir überhaupt Ressourcen bekommen.
00:11:40: Und es gibt auch Kinder, die heilpädagogische Unterstützung brauchen.
00:11:44: Logopädische und psychomotorische Unterstützung.
00:11:46: Dann braucht sie Diagnose, dass sie das überhaupt überkommen und dann muss man sich den Vorwurf anlassen, dass man halt dann irgendwie alle in einen Schub laden will.
00:11:53: Aber ich glaube Lehrerinnen und Lehrern geht's nicht um das.
00:11:56: Sondern Sie möchten den Kindern helfen, entsprechend helfen und sich vielleicht auch nicht davor auflegen lassen, dass Sie nicht herengeschaut haben oder nichts gemacht haben später.
00:12:05: Ich
00:12:05: glaube auch, dass es dann lieber so eine sehr fest um das Kind geht und auch um die eigene, wie soll ich sagen, Selbstwirksamkeit?
00:12:10: auch gehören wir ja viel.
00:12:11: Oder wenn du am Abend nach Hause gehst und das Gefühl hast, du bist nicht allen gerecht worden?
00:12:14: Das ist ja dann auch ein sehr überraschtem Verliebnis, sondern wir wissen ja, wo das dann hinführt, wenn man das sehr lange erlebt.
00:12:20: Vielleicht kannst du dir noch sagen, jetzt bei euch im Schulhausen, wie ihr lebst, seid ihr zusammen mit dieser Ressource oder sind ihr irgendwo auch flexibel?
00:12:26: Haben Sie dort Lösungen gefunden oder müssen ihr euch jetzt eben dort immer sehr klar an diese Abläufe halten?
00:12:31: Das ist eine Charakterfrage der Schulleitung, würde ich sagen.
00:12:35: Ich habe das Gefühl, es gelingt uns eigentlich recht gut und es ist auch immer mehr darauf ausgelegt, dass einem das ganz gut klingen kann.
00:12:43: Es sind schon ein komplexes System an Ressourcen, die da kommen aus X verschiedenen Töpfen, politisch motiviert oder wie auch immer.
00:12:52: Dort ist es wichtig als Schulleitung vor Ausschauern zu schauen und Ressoursen schon einsetzen bevor man nachher den Diagnosenstempel hat... Das macht es nicht negativ.
00:13:03: Aber das hat schon damit zu tun, dass man vorsichtig sein muss, dass wir nicht in Richtung von einer Diagnose nachher arbeiten.
00:13:10: Es ist ein schönes Risiko hier, wenn so Ressourcen erst kommen, wenn sie eskaliert sind und dann noch ein Jahr später und nochmal, dass die Herren zum Beispiel Bericht schreibt, wo wirklich nur noch alles Haarsträubende steht und alles Schlimme steht.
00:13:24: Und ich glaube mir versuche das in dem Sinne zu vermeiden, indem wir schauen, dass der Unterstützung schnell kommt... wir gut kalkulieren, weil die Ressourcen hier kommen können.
00:13:33: Das hat eine Ressource, in der man flexibel verteilen kann und dann kann man dem System oder dem Zuwarten, dem auf Diagnosenwarten schon auch hingegen wirken.
00:13:41: Würden Sie sagen, dass vielleicht aus den Null tausend von Ihren Personen tatsächlich mehr Diagnose gestellt werden?
00:13:48: Oder eingefordert werden?
00:13:49: Nicht wie Sie das jetzt unbedingt machen, sondern wirklich einfach ausdrehen, dass es diese Ressources gibt.
00:13:53: Also du hast ja eigentlich schön gesagt, dass man diese Unterstützung bekommt.
00:13:56: Könnte sie ein Mitgrund sein!
00:13:57: Ich
00:13:57: kann ja nicht für alle, wie viele hunderttausende Geschwollgescholl-Lehrer-Heimherr retten.
00:14:03: Aber das wird sicher auch manchmal in den Notruf sein, weil man ja allen durchs Wort schon selber gesagt möchte gerecht werden und Lehrerinnen und Lehrern möchten gerne auf Stärken fokussieren – aber unser System ist halt jetzt einfach, wenn es um Diagnosen geht, all auf Schwächen ausgerichtet.
00:14:19: Aber ich bin ganz bei dich Christophie finde schon alt, dass man nicht alles auf die Diagnose abstützen muss, solange man's selbst schafft oder mehr ist heute ... Halt schon viel alleine mit den Kinder in einem Schulzimmer und hat heute wirklich eine extrem grosse Hygienität.
00:14:33: Also ich rede ja hier vor Leuten, die es wahrscheinlich noch besser wissen als ich.
00:14:35: Und ich merke auch das allgemein an, wenn ich dann in der Schule stehe.
00:14:38: Wenn ich alleine mit der Klasse bin – was das bedeutet?
00:14:41: Und dass man nicht allen so helfen kann wie wir das gerne machen.
00:14:45: Aber darum hätte nichts mit Diagnosen zu tun.
00:14:47: Ich finde diese Kinder müssen Diagnose nicht bekommen, was wirklich auch nötig ist.
00:14:50: Und den anderen muss man versuchen sonst zu helfen.
00:14:52: Man ist einfach Person, man ist ausgebildet in der Regel
00:14:57: Ich gehöre leichte Kritik.
00:15:01: Katrin, du warst lange Lehrerin.
00:15:04: Wie verfolgst Du die Entwicklung einerseits als Katrin?
00:15:08: Also die
00:15:11: Frage der Unterrichtsgestaltung und wie kann man einem einzelnen Kind gerecht werden?
00:15:16: Das hat mich vom ersten Schultag an, wenn ich unterrichtet habe, umtreibt und ist mit dabei ein Aspekt gewesen.
00:15:21: Und ich wollte mehr darüber wissen, warum überhaupt auch ich studiere.
00:15:25: Es bleibt ein Auserfahrträger.
00:15:26: Das ist eine Balance, den einzelnen Kindern gerecht zu werden und gleichzeitig die ganze Klasse mit im Auge zu haben.
00:15:33: Ich glaube es ist wirklich so, dass wir unsere Zukunft auch Gedanken machen müssen wie wir diese Ressourcen einsetzen können.
00:15:41: Ist es sinnvoll jeweils einen Diagnose abzuwarten um dann die Ressource einzusetzen?
00:15:47: Oder dürfen wir auch etwas träumen und beispielsweise sagen es hat je zwei Lehrpersonen, die für eine klasse zuständig sind ausgebildet sind und den grossen Teil schon möglich aufzufangen.
00:15:57: Die werden nicht alles können, die brauchen noch fachspezifische Expertise zusätzliche.
00:16:02: Wie du es auch genannt hast Dagmar aber also kann zum Beispiel von der Basistufe im Kanton Lucerne gezeigt.
00:16:07: Sie haben nicht zusammen zwei hundert Stellenprozent, aber gleich sind zwei liebere Personen in grossem Teil vom Unterricht innen wo noch eine andere Möglichkeit bietet um zu können an der Diversität der Schüllerinnen und Schüllers rechtswerten.
00:16:20: Das ist ja eine Wunsch-Votoschul, die warme und lautgeösseren Tests.
00:16:23: Dass das eigentlich ein toller Weg wäre, wenn wir so etwas richtig gehen können, aber es sehr schwierig in der Umsetzung ist.
00:16:28: Ja!
00:16:28: Wir haben von der Schule der Zukunft.
00:16:30: Genau.
00:16:30: Es kommen
00:16:31: nicht alle.
00:16:32: Wieso nicht?
00:16:34: Ich habe das mal geüssert, was mir noch lebt für einen Sonnenmangel gehabt hat.
00:16:36: Und dann bin ich halt belächelt worden.
00:16:38: Ich glaube man muss laut über das nachdenken, Schülerzahlen sinken... Wir wissen, es gibt irgendeine Schmerne Entlastung in den nächsten Jahren.
00:16:46: Dann können wir jetzt wirklich ja politisch mal gut überlegen, was wir jetzt machen wollen.
00:16:50: Wenn es eine Entspannung gibt endlich?
00:16:52: Bei den sinkenden Zahlen könnte ich mir vorstellen, dass das Paar reagiert ist ein bisschen gemeiner, dass dann Klasse geschlossen werden.
00:16:57: Klasse zusammengebracht werden.
00:16:59: Lehrpersonen auch teilweise ihren Job verlieren.
00:17:01: Also dann wieder die Schattenseite, die ich schon gehört habe.
00:17:04: Schön wäre es wenn sie kleinere Klassen wären.
00:17:06: Das wäre wünschenswert aber das passiert ja nicht immer leider.
00:17:09: Ja, aber wir hätten dann die Chancen, das mal auszuprobieren.
00:17:12: Es gab ja keine Chance, keine Platte, keine Lehre innen zu haben.
00:17:16: und jetzt hat man die Chance, dass wir es mal ausprobieren.
00:17:18: Und ich weiss, dass im Kanton Zürich einmal so einen Versuch gegeben hat – und man hat ihn aber nicht ausgewertet!
00:17:23: Also es gibt gute Ideen, wo man halt politisch den Mut hat, um das umzusetzen.
00:17:27: oder wenn ich es sonst probiere?
00:17:29: Ich würde mir auf eine Zahl eingehen, die ich sehr bemerkenswert gefunden habe.
00:17:32: Nämlich von den Befragten Kinderärztinnen und Kinderärzte sagen, dass zumindest ein Teil der Probleme mit schulischen Massnahmen besser verhindert werden könnten als medizinische.
00:17:43: Und jetzt muss ich hier etwas strenger sein.
00:17:45: Das ist ja eigentlich schon eine ziemlich deutliche Botschaft an die Schule oder?
00:17:48: Also müsste sich die Schule nicht stärker fragen, ob sie noch zu den Kindern von heute passt!
00:17:53: Die philosophische Frage muss sich die Schule der Kinder anpassen oder die Kinderschule.
00:17:57: Das ist eine sehr gute Frage.
00:17:59: Ja, absolut!
00:18:01: Ich glaube schon, die Schule ist sicher nicht interessiert daran, dass das Kind nicht gut geht.
00:18:05: Ich glaube jede Lehrerin und jeder Lehrer gibt alles damit es den Schülerinnen und Schülern gut geht Und niemand ist interessiert daran, dass sie krank werden, dass die Depressionen überkommen und so weiter.
00:18:16: Die Schule hat sicher einen wichtigen Part in dem Innern, aber es geht nicht allein in der Schule zu ordnen wie es unseren jungen Menschen heute geht.
00:18:25: Wieso gibt es so viel wissenschaftliche Evidenz?
00:18:27: Wir machen eine PISA-Studie, es gibt diverse andere Studien, die wir schon längst wissen, dass junge Menschen nicht so gut gehen, dass sich psychisch und mental belastet sind.
00:18:36: gehen wir dann nicht einmal auf die Spur und schauen überhaupt, woran leiden?
00:18:41: Wahrscheinlich gibt es das schon.
00:18:42: Aber es ist einfach immer so einfach zu sagen, dass es in der Schule entsteht, also man muss schon schauen.
00:18:47: Aber du würdest schon sagen, man nimmt Ernst beim LCH und versucht etwas zu machen.
00:18:52: Das würde ich schon sagen!
00:18:53: Man versucht... zu schauen, dass jungen Kinder besser gehen.
00:18:56: Ja, wir sind hier natürlich auch in diversen Arbeitsgruppen und man möchte gerne noch eine unserer Studie mit GFS Bern erwähnen, die ja deutlich zeigt, dass es Lehrerinnen und Lehrer nicht, wenn wir von der Integration reden, nicht die Integration per se als pädagogische Idee schlecht finden sondern Umsetzung.
00:19:14: Und das ist eigentlich der Beweis dafür, dass Lehrerinnen oder Lehrer heute einfach zu wenig Zeit haben für alles was sie müssen umsetzen.
00:19:20: Ein Wunsch, das ja dann viel kommt, wenn man auch etwas mitverändert und wenn man nicht von diesem Normkind ausgeht, wo man vielleicht früher noch mehr davon ausgegangen ist, kann es individualisieren.
00:19:29: Und individualisieren hat sicher der Bedürfnis der Kinder eher gerecht wird – aber das hat seine Grenze.
00:19:35: Ich glaube auch lehrt-Personen können wir total wie sie grenzen.
00:19:38: Wie erlebt ihr das?
00:19:39: Also in der Praxis oder in der Ausbildung werden Sie auf das Genug vorbereitet oder können Sie das leisten, wenn wir so viele Kinder individuell gerecht werden wollen?
00:19:48: Ich finde es ein recht erfahrbar, wie man sich das genau vorstellt, dass man alle individuell gerecht wird.
00:19:53: Es wäre ja eine Variante, dass wir irgendwie zwanzig verschiedene Arbeitsblätter gestaltet und dann jedem Kind als Einzelne, indem sie zugeordnet sind – das ist sicher nicht!
00:20:04: Es ist sicher vielmehr ein Unterricht, der nachher verschiedene Möglichkeiten lässt, weil man sich in einem Thema nachher in diesem Sinn anhöchert.
00:20:12: Ich glaube, es gibt auch ganz viele Unterrichtsformen, die nicht so viel Individualität ... Wenn man gemeinsam einen Chor singt, dann singen die eine halb besser und die andere ein bisschen schlechter.
00:20:23: Sofern wir das überhaupt so was in diesem Sinne beurteilen.
00:20:26: Ich glaube es braucht schon eine Schule wo die Lehrpersonen auch ermutigen können.
00:20:31: Ein Unterrichtsgestalten der Freude macht!
00:20:35: die motiviert, wo nachher durch das in sich selbst nachher eine Wegelegenheit bietet der Kind auch zu zeigen was sie können und was sie interessieren.
00:20:44: Es ist schon ein bisschen gefahr, wir haben so eine Gesellschaft erleben mehr ganz stark, die Bedürfnisse orientiert auf Kinder zugeht.
00:20:51: Vor drei, vier Jahren hatte ich noch das Gefühl, es sei ein positives Wort Bedürfnisse orientiert.
00:20:56: Und unterdessen finde ich es Schimpfwort, dass so ein Erziehungsstil ist, wo das Kind definiert was er will und was er braucht und was sie nicht will.
00:21:06: Hier sehe ich eine grosse Herausforderung in der Schule, das auch immer gut zu unterscheiden kann.
00:21:10: Was ist jetzt etwas Ernsthaftes, was wichtig für ein Kind ist?
00:21:14: Dass man auf die Ecke zugeht und was ist etwas, von dem man muss sagen «du ja», wäre schon schön.
00:21:19: Man hätte jetzt noch einen russen-roten Einhorn im Schulzimmer drin, aber da habe ich gerade kein Schrank.
00:21:25: Und ich glaube, dass es eine Herausforderung ist, bei der ganz viele Lehrpersonen Lust haben sich darin stellen, aber sie brauchen einfach ... Oder viel Energie, das muss man sich bewusst
00:21:33: sein.
00:21:33: Was du am Anfang schön gesagt hast, zeigt die Studie auch, dass die Lehrpersonen sehr entscheidend sind.
00:21:38: Einerseits, für wenn es nicht so läuft, wurde der Schaum erwähnt, wo die Lehrpersonenwechsel negativ auswirken kann.
00:21:44: Aber diese Lehrpersonnene Beziehung, das wissen wir schon vorhin, hat die Studien wie wichtig sie ist und das hast du jetzt am Anfang angesprochen.
00:21:51: Wie entscheidende ist, dass sie Neugierentfacht und so weiter ist?
00:21:54: Ich glaube, du willst noch reagieren gehen!
00:21:55: Gern, es kann gerade dort auch nöpfen.
00:21:57: Also für Lernen ist es unglaublich wichtig dass Kinder sich zugehörig fühlen das sie sich sozial einbettet fühlen darf.
00:22:04: die Aufbau der Lernmotivation und gleich mit dem Entwicklungsvorhaben von Kanton Lozern mit Schulen für alle steht ja das auch so im Zentrum.
00:22:12: alle sollen in der Schule sein, die sie beim Lernen auch unterstützt und sich anregt.
00:22:17: Und ich sage in diesem Zusammenhang immer es ist wichtig, dass jedes einzelne Kind gut gefördert werden kann.
00:22:23: Aber es ist auch wichtig, das Klassengemeinschaft oder die Schulgemeinschaft zu gefährden.
00:22:27: Also Schulen für alle nicht nur für jedes Einzelnen sondern eben auch für die Fertigung von der Solidarität und der Gemeinschaft.
00:22:33: Hinsichtlich der Unterrichtsgestaltung von Individualisierung.
00:22:37: Wie gut man das vorbereitet, das ist tatsächlich eine Ausfahrung aus der Ausbildung und Beherrschung von A bis Z fertig, sondern das ist etwas, was einerseits die Grundfrage ist wie funktioniert denn eigentlich Lernen?
00:22:52: Wieso sollen wir dann überhaupt individualisieren?
00:22:55: Und ein lerngemässener kokonstruktivistischer Lernverständnis ist sich tief mit etwas auseinandersetzen.
00:23:02: Nicht einfach etwas nachher wissen, sondern etwas verstehen, Zusammenhängen erkennen – und das passiert in dem man sich tief damit auseinander setzt!
00:23:10: Aufbauend auf dem Vorwissen, das Kinder mitbringen, wenn sie in die Schule kommen und ganz fest haben.
00:23:16: In der gemeinsamen Auseinandersetzung.
00:23:18: Der Lerndialog sowohl mit den Liebessohnen aber auch Kind untereinander ist zentral, um das Wissen dann auch aufzubauen können, die Kompetenzen zu bauen können.
00:23:26: Und dementsprechend heisst individualisieren nicht immer, dass alle einzeln etwas machen.
00:23:31: Aber am Schluss hat jeder einen Stapel Arbeitsblätter, den er geben kann sondern heisst eben wirklich auch im Gespräch, auch mit der Klasse zu bemerken.
00:23:39: und die Schüler, was sie interessiert sind.
00:23:42: Was ist es vorwissen?
00:23:43: Und das dann auch bearbeitbar zu machen.
00:23:45: Sehr schön!
00:23:46: Das war schon der erste Teil.
00:23:47: Und wie man möchte ich ja nicht nur über Kinder reden sondern Sie auch zur Worte verlassen.
00:23:51: Wir lassen uns jetzt zusammen verschiedene Kinder aus der ganzen Schweiz an.
00:23:54: Ich habe Sie gefragt, was Sie sich für die Schule von der Zukunft wünschen.
00:23:57: Die Schule von einer Zukunft
00:23:59: hat
00:23:59: keine Noten, keine Hausaufgaben einen Klassenrat und mehr Projekt.
00:24:05: Wir könnten mehr Spiele machen, also Sachen, die wir in den Spielern lernen.
00:24:11: Es ist einfach verständlich und es macht mir Spaß!
00:24:14: Vielleicht, dass man mehr am PC arbeitet oder das alles so wisspolt und dass man diese Lernbrücher auf einem PC hat?
00:24:22: Im Wall oder Somal vollmachen oder einen Tag fixen Waldtag sind wir dann immer im Wald gehen oder so?
00:24:28: Keine Not mehr haben und nur vor- oder nachmittags auch nicht zu weit.
00:24:34: Ich glaube, dass wir nicht so fremder aufstehen.
00:24:37: Also ich würde es cool finden, wenn man am Morgen früher anfängt, aber dafür ist halt ein bisschen früher fertig.
00:24:43: Also, ich finde mehr Pausen.
00:24:45: Jetzt zum Beispiel wie einen dreißig Minuten und nicht nur zwanzig.
00:24:47: Weil, ich meine auch pausen hat jeder verdient.
00:24:50: Häusaufgaben würden in meiner Traumfühle auch nicht existieren weil das sich Freiheit beraubigt.
00:24:54: Das ist einfach nicht erlaubt, finde ich.
00:24:56: Es ist
00:24:57: langweilig und die Noten macht keinen Spass!
00:25:01: Zum Beispiel bei den Noten.
00:25:02: Wir haben Farbpunkte und die irritieren manchmal, weil sie Noten mehr zu genaue hat.
00:25:08: Also ich wählte nur eine Rutsche hin oder so wie ein Seilpark oder so.
00:25:14: Ich wünsche mir wenn es sehr starke Hitze ist auch mal gerne hitzefrei.
00:25:18: Halt zum Beispiel so Freifächer wo du wählen kannst in diesen Fakten wo du etwas schlechter bist.
00:25:23: Du kannst dort lernen.
00:25:25: Ich finde es wichtig, dass man einen Pausenplatz hat.
00:25:28: Dass man sich erholen kann, wenn man Mathe hat oder sich bewegen kann.
00:25:35: Ja, immer herzig was sie sagt und ich finde sie gerne immer sehr toll antworten.
00:25:39: Natürlich sind das nur ein paar Stimmen gewesen wo ich extra kuratiert habe Und ihr habt schon gemerkt, jetzt sind meine sehr vielfältige Sexraue so geschnitten dass wir eben merkt, dass die auch gegensätzlich sind So wie eben eine Diskussion.
00:25:51: Die einen wollen später in die Schule, die anderen wollen früher aber noch mittag frei.
00:25:55: Die anderen wollen mehr am Computer arbeiten, die andere wollen mehr in den Wald.
00:25:57: Übrigens der Wald ist sehr oft gekommen.
00:25:59: Das hat mir jetzt hier nur eines gehört Hausaufgaben und Noten sind jetzt bei denen ich ihnen nicht so gut da komme Für die, die den Podcast schon länger verfolgen.
00:26:07: Auch andere Stimmen, die auf diese Note pochen und sie brauchen und wenden.
00:26:11: Da hat es jetzt weniger dabei gehabt.
00:26:12: Und der Hitze-Summer hatte natürlich auch seine Spuren hinterlassen.
00:26:15: Es war eine grosse Diskussion.
00:26:17: Und wieder?
00:26:18: Diskussion!
00:26:18: Oder da hat er Sommer.
00:26:20: Diskussion?!
00:26:22: Beides genau... Was ist eigentlich durch den Kopf, wenn ihr jetzt so zugelassen habt?
00:26:25: Das grosse Spannungsfeld, das wir uns bewegen, ist sinnbildig dafür, was die Gesellschaft der Schule gerne möchte und fordert.
00:26:33: Und wie gegenläufig diese Forderungen zum Teil auch sind.
00:26:36: Wir kamen in den Sinn, dass ganz viele Schulen auf dem Weg waren.
00:26:40: Altstadt, Luzern – ein anderes Beurteilungssystem auszufinden als die Noten.
00:26:45: Das macht man auch im gewissen Gemeinde im Kanton Argaul.
00:26:49: Das hat man versucht im Kantonsolidon.
00:26:51: Dann kommt Politik und sagt so «Jetzt möchten wir gern eine Leistung.».
00:26:55: Orientierte Schule.
00:26:56: Jetzt schaffen wir das System wieder ab, wir hätten gerne Noten ab der dritten Klasse oder auf die zweiten Klasse.
00:27:01: also es ist ja irgendwie so ein bisschen immer so eine Pendelbewegung seitdem dass ich auch unterrichtet in der Schule Rätmen übernoten welches System jetzt gut ist und je nachdem wie Politik gelagert ist tut man sich einführen oder wieder abschaffen.
00:27:16: und Ich finde es schade weil die Schule kommt zu wenig vorwärts.
00:27:20: Das ist mir durch den Kopf.
00:27:21: und dann ist mir noch etwas im Sinn gekommen wo immer wieder in den Medien lesen kann.
00:27:25: Der Vorwurf an die Schule, dass sie heute nicht mehr leistungsorientiert ist oder keine Leistung mehr fordert von Kindern und Jugendlichen.
00:27:32: Das finde ich sehr problematisch.
00:27:34: Und sehr problemativ habe ich auch gefunden, dass mir jemand gesagt hat, ja heute sind nur noch Frauen im Unterricht vor allem mit der Unterstufe oder der Primar-Stufe.
00:27:41: Und hat das dann verbunden?
00:27:42: Mit Frauen?
00:27:43: sind sie auch nicht leistingsorientiert also ist die Schule von heute auch nicht mehr Leistungs orientiert.
00:27:47: Und solche Sachen kursieren in den Media und werden gelesen und das finde ich einfach... Es regt mich richtig auf!
00:27:53: Ja, und wegen dem müssen wir darüber reden.
00:27:55: Und ich verstehe das.
00:27:56: Zu Recht darfst du dich aufregen!
00:27:57: Ich finde deshalb ist es so wichtig, dass wir innerhalb der Bildung auch solche Sachen sprechen.
00:28:02: Das sind die gefühlten Wahrheiten, die ich finde.
00:28:04: Da müssen aber Fakten heran.
00:28:06: Du hast eigentlich schon eine wunderbare Überleitung gemacht zum nächsten Thema.
00:28:10: Aber euch nicht zu Wort abschneiden, haben ihr auch noch auf die Kinder reagieren
00:28:13: wollen?
00:28:13: Neuft den letzten Satz auf die Fakte... Also, fürs Lernen ist es natürlich immens wichtig Rückmeldungen überzukommen.
00:28:20: Aber eben Rückmeldung zu dem wie man vorgegangen ist was man erreicht hat und dass wir das mit Noten nie wird können verkürzt abbilden.
00:28:28: Das haben wir alle verstanden wenn wir in der Bildung arbeiten, damit wir sie je ganz los werden.
00:28:33: Das wissen wir nicht ob das politisch durchsetzbar ist aber das hindert uns ja nicht daran.
00:28:37: In den Schulen dementsprechend gleich auch Rückmeltungen zum Lernen zu geben so dass Schülerinnen und Schüler von allem Informationen können.
00:28:44: wir zu dem, was Sie schon verstanden haben und verstehen, was das, was sie vorher gemacht haben, dazu beiträgt.
00:28:50: Deshalb ist Christoph heute auch unter anderem hier, weil du kannst alles genau Auskunft geben über dieses Thema.
00:28:55: Dagmar hat schon schön eingeführt die Stadt Luzern – und man muss sagen, dass Schuhlhaus-Staffler in der Pilotschule war ohne Noten!
00:29:02: Ja?
00:29:02: Wie sieht es heute aus?
00:29:04: Ich glaube, das war eine Geschichte, die mir damals in einer Stadtlizenz ist, etwa zehn Jahre her.
00:29:09: Es gab ein paar aufsässige junge Schulleiterinnen drin, die das Gefühl hatten, mit dem Thema Beurteilung müssten sitzen.
00:29:18: Vorwärts kam der Kanton Luzern, das war im Thema eigentlich schon immer total gut unterwegs mit Gbf.
00:29:24: Wir sind ein richtig guter Kanton hier als Luzarn.
00:29:26: also jetzt alle die zuzulassen.
00:29:29: Hey hallo!
00:29:29: Also echt bei vollen Bezeugten was mir dieses Kanton macht ist es etwas zu wenig schnell natürlich aber wir sind schon völlig richtig unterwegs.
00:29:36: und dann haben wir die damalige Rektorin versucht zu überzeugen von den Volksschulstaaten Luzerne diese Richtung zu gehen und sie hat diesen verhängnisvolle Satz gesagt und er sagte sie will das nicht Aber man muss sich einfach im Rahmen dieser und Verordnungen bleiben.
00:29:49: Und im Rahmen dieser Gesetze und der Verordnung steht also nicht so genau drin, dass wir für die Noten aus einer Prüfung darauf schreiben mussten.
00:29:57: Dann haben wir gesagt, um du mir fänden mal an.
00:29:59: Das Erstaunliche war eigentlich seit dem Jahr zwei tausend siebenzehn zu sein.
00:30:02: Es gab fast keine Aufregung.
00:30:04: Es hat sicher geholfen, dass es am Ende des Welts jetzt eine städtische Sicht war.
00:30:10: Es hat damit zu tun, dass es nicht wahnsinnig schwierig ist.
00:30:13: Wir sind da noch keine wahnsinnige gute Idee, muss man auch sagen!
00:30:16: Aber die Welt ist nicht umgegangen und ich habe sehr schöne Erlebnisse gehabt vor zwei oder drei Jahren, in denen wir in der Stadt Luzern miteinander über das geredet haben, weil immer mehr Schulhäuser dazukommen sind.
00:30:27: Das Warteck hat sich schnell angeschlossen ab diesem Thema.
00:30:30: Und wir hatten eine Konferenz und dann war die Angst bei der Sekundarschule schon recht gross.
00:30:36: Was sind das für die Kinder, die hier oben aufkommen?
00:30:40: Wenn sie keine Noten mehr hatten, wäre es im Semester.
00:30:43: Ich hatte einen Kollegen neben mir zu und sagte schon, die Kinder von den Kindern kommen aber auch die von anderen Schulhäusern, die noch nicht hatten.
00:30:51: Und dann habe ich gesagt, wie sieht das eigentlich aus?
00:30:53: Wie ist das aufgefallen, dass unsere Kinder keine Note mehr haben?
00:30:57: Ich habe mich gross angeschaut und habe überhaupt nichts gemerkt, den Unterschied.
00:31:01: Allein auch kein positiver Offenbar, das ist ein bisschen schade.
00:31:03: Das kommt wahrscheinlich noch so, wenn die wirkliche Gododynamics ein bisschen.
00:31:07: Es war bei uns relativ unspektakulär.
00:31:09: Ich glaube, weil wir halt miteinander – die allermeisten zumindest – eine sehr klare Überzeugung hatten haben Feedback!
00:31:18: extrem wichtig.
00:31:19: Aber das Feedback in Form einer Zahl mit einem Punkt und nochmal eine Zahl hinten dran, vielleicht idealerweise noch zwei Kommastellen – das ist es nicht!
00:31:27: Es
00:31:27: hat ein paar Leerpersonen aus dem Kanton Zug.
00:31:30: Für sie tun's vielleicht etwas anders, weil nur ein paar Kilometer weiter ist es nämlich so, dort halten die Bildungsrate ausdrücklich anotenfest im Form von formativen, summativ und diagnostischen Beurteiligen.
00:31:42: Leistung soll transparent und nachvollziehbar sein aber eben auch klar beziffert Zur Kanton, nebeneinander gehen ganz andere Wege.
00:31:49: Wir haben jetzt vor allem von der Stadt Luzendkletters vielleicht noch wichtig zu sagen aber ist das den Weg, wo wir wollen gehen?
00:31:54: Oder verstehen wir unter Leistung nicht das Gleiche?
00:31:56: Also da gibt es so viele verschiedene Meinungen dazu.
00:31:59: ich weiss dass viele Sekreterinnen und Sekretern anderer Meinung sein als dass es... ohne Noten zu gehen.
00:32:05: Das verstehe ich auch ein bisschen, weil es ist noch ein ganz altes Alterssegment.
00:32:09: Die jungen Menschen müssen vielleicht ein wenig extrainsischen Druck haben, damit sie lernen und dranbleiben.
00:32:17: Da verstehe mich die Angst auch.
00:32:18: Und ich glaube, vielleicht müssen wir viel weniger darüber reden was richtig und was falsch ist, sondern einfach versuchen einen Weg zu finden, der für junge Menschen gängbar ist.
00:32:28: Das ist vielleicht nicht überall genau derselbe.
00:32:30: Dass jetzt Kanton Zug einen ganzen gegenläufigen Weg macht, dass der Kanton Luzern vielleicht alles Real-Labor ist und wir schauen in ein paar Jahre.
00:32:38: Aber das sollte es nicht sein eigentlich!
00:32:39: Wir sollten
00:32:40: ja nicht ein Labor machen also... Ja?
00:32:43: Ich weiss als du Menschen beim Zudralismus sind mir also bequem nicht immer ganz allein.
00:32:46: Weil ich bin nicht fähig.. Ich weisse nicht.
00:32:48: Ich finde es komisch wenn das so unterschiedlich kann sein.
00:32:51: Das habe ich am Anfang am Anfang allgemeint vor sieben Jahren.
00:32:54: Und irgendwie gibt man vielleicht, streckt man mal den Waffen und sieht auch ja aber wenn jetzt eine Schule oder ein Stadt das kann machen.
00:33:01: Und einen Kanton verbietet das?
00:33:03: Ich glaube du kannst es gar nicht bekämpfen.
00:33:05: Du kannst gar nicht allen sagen, dass ihr genau das Gleiche machen müsst.
00:33:08: Dafür gibt's so etwas wie die Schule Belb wo sechs Wochen Ferien für Kinder machen.
00:33:12: Dafür sind sie immer vom Mandi bis zum Donnerstag in der Schule.
00:33:16: Dafür gibts was wie die Schulen Gossau im Kanton St.
00:33:19: Gallen wo Jugendliche am Morgen um halbe Jacht auf dem Pult gelegen sind und nicht mehr lernen können.
00:33:23: Dann hat die Schule erst um halb neun offizielle Schulen gemacht und die Jugendlichen wählen können, wenn sie in die Schule kommen.
00:33:29: Und wenn sie was machen oder arbeiten, über einen Mittag zum Beispiel?
00:33:32: Mega als cooles Modell!
00:33:33: Dafür entstehen solche Beispiele, die man von einander lernen
00:33:36: kann.
00:33:36: Aber passiert das nicht hier in der Bevölkerung?
00:33:39: Ich habe Angst, dass es dann nicht so versteht.
00:33:41: Also, Deltner sehen das ja auch.
00:33:43: Da ist er so.
00:33:45: Ich meine, es ist innerhalb einer Schulschule schon sehr fest vergleichen.
00:33:48: Alle, die nebenan die Schulgände parallel lassen, wissen das.
00:33:52: Was passiert da?
00:33:54: Wenn ich denke, dass völlig andere Modelle oder pädagogische Ansätze, das kann ich nicht ganz nachvollziehen.
00:34:02: Aber möchtest du, wie in Frankreich, dass wir alle zur gleichen Zeit genau
00:34:06: gleicher lernen?
00:34:06: Ich glaube es gibt gewisse Sachen, die ich gerne geregelt hätte.
00:34:08: Ich finde, ich bin all zwei Wochen in einer anderen Schule irgendwo in der Schweiz durchs Essereff und ich habe jedes Mal ein anderer Stundenplan vor mir.
00:34:15: Die einen haben fünf nochmittag vier nochmittags – Entschuldigung!
00:34:17: – haben dafür später eine Morgenschule und die einen haben drei nochmittage frei.
00:34:22: Und es ist wie erstaunlich auch wie viele Leute Ist Schulzimmer kommen oder nicht?
00:34:26: Es ist für mich sehr eindrücklich und ich kann, wie nicht... Nein, das ist etwas, was ich nicht verstehe.
00:34:30: Ich glaube, gewisse Rahmenbedingungen möchte ich.
00:34:32: Dafür würde ich mir wünschen, dass sie gleich sind.
00:34:34: Ich bin auch so viel zu zügeln.
00:34:35: Ich war in so vielen Schulen gegangen wie ein Kind und es war überall anders.
00:34:39: Und das habe ich irgendwie vielleicht
00:34:40: noch
00:34:40: nie...
00:34:43: Du bist noch vor Harmus gewesen!
00:34:46: Was das
00:34:46: stimmt?!
00:34:47: Ich glaube, der Punkt ist schon, ich schätze auch Föderalismus.
00:34:50: Und zwar aus dem Grunde weil eben so eigene Initiativen auch in diesem Sinn möglich sind dass die Platz haben und diese Kultur geht halt schon bis ins kleine Narben oder das gespürt mir?
00:35:01: Oder kannst du einen Kanton-Niedwaldenschul geben, einen Kantonslozernschul geben?
00:35:04: also wir spüren den Charakter dass man bereit ist selber sich etwas zu überlegen wie man es will machen und niemand schreibt vor und hat diesen Kind zugelassen.
00:35:14: Vorher haben wir versucht zu vorstellen, wo die Schulen gehen.
00:35:17: Wie sieht ihre Schule aus?
00:35:18: Wie sieht Ihre Klasse aus?
00:35:20: Und man hat so unterschiedliche Voraussetzungen!
00:35:23: Wir sind doch so unterschiedlichen Schulen nur schon in der Stadt Luzern, ob man in den Fluhmülle oder im Felsberg auf Besuch geht.
00:35:30: Das sind zwei verschiedene Welten und die brauchen halt auch Schulen, die ein bisschen anders sind.
00:35:36: Und das ist wahrscheinlich im Aargau auf dem Land auch wieder anders.
00:35:39: als zur Öhrlinge.
00:35:40: Ich habe heute am Nachmittag mit einem Schulleiter aus Öhrlingen gesprochen.
00:35:44: Es ist einfach eine ganz andere Welt.
00:35:46: Und ich glaube, die kann man besser abbilden, wenn wir ein Verständnis haben, dass man möglichst bei den Kindern nicht an der Schule darf entscheiden.
00:35:55: Der Stadt Luzern hat schulleitige Behördenstatus.
00:35:58: Fantastisch!
00:35:59: Wir können viel entscheiden, was es braucht und gehen nicht auf den Gemeinden zu fragen.
00:36:04: In einer Bildungskommission findest du auch gut das?
00:36:08: Also ich glaube, das ist eine Stärke von unserem Bildungssystem, die wir halt auch ganz viel voneinander lernen müssen.
00:36:14: Wir haben ganz viele Besucher aus dem Schulhaus und es ist irgendwie eindrücklich was in Ure passiert, was in Zürich passiert und im Thurgau und wir lehren voneinand.
00:36:21: Und ich glaube nicht dass das ein Labor ist, wo Kinder jetzt so versuchst kann ihnen sein und man sagt, ah, können wir etwas ganz crazy mal ausprobieren?
00:36:29: Mal schauen wie das funktioniert!
00:36:30: Sondern dass das Prozess sind, wo auch jede Lehrperson macht.
00:36:34: Die kommt alle zwei Jahre eine neue Klasse über Denkt, ich habe einen neuen Job oder?
00:36:39: Das ist irgendwie... Oh mein Gott!
00:36:41: Oder so schön ist es noch nie gewesen.
00:36:43: Oder vielleicht so schlimm hatte ich es noch nicht.
00:36:46: Ja da bin ich bei euch.
00:36:47: also wirklich finde was die Lehrperson betrifft oder Freiheit als Lehrperson ja das ist auch wirklich.
00:36:52: glaube niemand würde da etwas dagegen sagen und das wird dir nicht wie in Frankreich.
00:36:55: aber ich glaube einfach gewisse Rahmenbedingungen hätte ich gerne gehabt wenn sie oder würden an manchmal das Gefühl wenn ich so herauläuge dass ist wieso der für dich eine dann neune Schule und die anderen würden irgendwie am halben bis sieb nie zur Förderstunde und so Schon?
00:37:06: Ja, schon ein grosser Unterschied.
00:37:08: Aber... Wir
00:37:09: können sagen alle für einen halben Jahr.
00:37:13: Du kannst mal Podcast machen was ist eigentlich eine gute Schule.
00:37:16: Und
00:37:16: dann...?
00:37:17: Dann
00:37:18: wirst
00:37:19: du da rauskommen.
00:37:20: Es gibt gar keine einheitliche Meinung, was eine gute Schule ist?
00:37:24: Das haben wir ja bei den Kindern gehört.
00:37:25: Aber ich muss euch jetzt etwas ausserkutzen und zuhören, ob ihr das auch wirklich hinter dem Stand von dir sagt!
00:37:33: Und wenn man es von der Unterrichtskwalität her wieder anschaut in der Forschung... Also wir können natürlich nicht alle die verschiedenen Systemen, die ich vorhin aufgezählt habe.
00:37:42: Alle zwei haben mir dann schon Datum gesehen, was wirkt wie, weil sie ja ganz unterschiedlich sind.
00:37:46: Das Ziel geht mit den fachlichen Kompetenzen und überfachlichen Kompetenzen.
00:37:50: Aber es gibt schon solche Studien, die beispielsweise ein Mehrgliederungssystem mit einer Einheitsklasse vergleichen haben und der Hauptbefund, das man gewinnt hat ist weniger Struktur oder Unterschied macht sondern die Qualität vom Unterricht wie es klingt eine Beziehung herzustellen, wie es gekognitiv zu aktivieren, wie sie klingt Klarheit Zielorientierung umzusetzen.
00:38:12: Also das ist viel wichtiger als ganz genau von der Schule an?
00:38:16: Ich glaube, es gibt schon Strukturen die wichtig sind oder ich glaube eine Struktur, die unterschätzt wird, ist Architektur.
00:38:23: und dann haben wir ganz viele, genau dritte Pädagogen oder wieviele
00:38:27: dritte
00:38:28: ich danken.
00:38:28: Darum haben wir soviel Besuch unter anderem und ich glaube schon grosse Veränderungen, wo passiert?
00:38:33: Du hast gesagt, dass wir alleine vor einer Klasse stehen mit zweiundzwanzig Kindern.
00:38:37: Wir haben eigentlich mit der integrativen Förderung bis so geklärt vor irgendwie fünfzehn Jahren, damit man auch als Zweiter sich absprechen und aufteilen kann und weiss ich was.
00:38:48: Und an unserer Schule ist das mittlerweile mit Integrativverfördern, mit solchen Schulmaßnahmen – mit ganz viel Deutsch-als-Zweidsprachunterricht!
00:38:55: Mit den Clusters, die wir bei uns im Schulstaff haben.
00:38:58: Das wurde ein Teamjob.
00:39:00: Oder?
00:39:01: Ich glaube, das ist eine Veränderung, um nicht... Darf unterschätzen.
00:39:04: Und da sind wir zum Teil schon richtig gut, wunderbar wie die Teams funktionieren und gleichzeitig hat noch ganz viel Luft nach oben, weil man irgendwie mit einem Team von Lehrpersonen, Assistenzen miteinander in den Klassenunterricht gestalten kann.
00:39:19: Da bin ich gespannt, was ihr der PH irgendwie ... ... habt ihr das auch vor Augen?
00:39:23: Oder du kannst dich etwas provozieren.
00:39:25: an dieser Stelle immer noch vorn.
00:39:26: Es steht eine Lehrperson, ein eigenverzweifelte Zwei-Zwänzekinte, ganz wuschend!
00:39:31: Hast du auch was steil passen?
00:39:32: Nein... Ja,
00:39:33: also Praktikums-Klasse sind eben auch so unterschiedlich wie das, was wir vorher gehört haben.
00:39:40: Und selbstverständlich erleben es ganz unterschiedliche Formen von Unterricht ist aber den meisten schon aus dem ersten Jahr, wo sie unterrichten bewusst, dass sie dort auch miteinander arbeiten können und dass sie da genau das Potenzial ist, damit man sich dagegen unterstützt.
00:39:55: Aber es ist auch ein Dringewachsen und es ist eine Schulhauskultur und die Schulkultur muss zusammenberegt werden.
00:40:00: Also gerade in diesem Bereich Auch hier, dass man am Ende der Ausbildung nicht einfach fertig ist sondern lernen.
00:40:07: Insgesamt ist ein lebenslanger Prozess und das Lernen im Beruf ist eine lebenslangere Prozesse.
00:40:12: Bevor Musik kommt mit mir noch eine abschliessende Frage, weil ich glaube das könnte schon interessant sein.
00:40:16: Jetzt haben sie ihre Umstellung gemacht.
00:40:18: Ich komme nochmal auf die Nute zurück oder auf die, die ihr nicht mehr habt.
00:40:21: Wie haben dort die Eltern reagiert?
00:40:22: Oder wie haben sie sich auch aufgeklärt?
00:40:23: Weil ich habe manchmal das Gefühl, dass es jetzt Erfahrung in diesen zwei und ein halben Jahren mit dem Podcast geht.
00:40:28: Auch Hausaufgaben, wir haben es gehört.
00:40:29: Manchmal ist es auch die Eltern, die für dieses Nicht-zuverständnis haben.
00:40:32: Denn Auserfahrung, wir hatten selber das Jahr.
00:40:35: Wie hat er sich gut darauf vorbereitet?
00:40:37: Oder ihnen das auch erklärt und transparent gemacht?
00:40:40: Ich musste einen Lachnöpfer bei einem Teamleidensweg in der Schweiz unterwegs sein.
00:40:45: Manchmal haben wir immer so einen schönen Sommeranlass mit dem älteren Forum zusammen.
00:40:50: Früher war das wirklich noch in der Zustände, wo Fustrizgnationen gekocht wurden mit den Landesfahnen und weiss ich was.
00:40:59: An einem solchen Anlass kam ein Vater auf mich zu und sagte, Herr Bündner, die Schule verstehe ich einfach nicht, wie diese funktioniert ohne dich.
00:41:09: Weil ich dort von euch aufgewachsen bin.
00:41:11: im Argau war es ganz anders.
00:41:13: Ich habe einen Aargang.
00:41:15: Das war nicht ein Vater aus Äthiopien oder aus Portugal, sondern aus dem Aargau und wir merken... Wir merken, dass wir eigentlich eine extrem höhere Erklärungsbedarf hätten auch bei den Eltern.
00:41:28: Also finde ich mir jetzt noch nichts so gut oder immer wieder erklären.
00:41:32: Aber ich glaube mit dieser vielleicht frechen Überzeugung, dass das etwas Gutes
00:41:38: ist
00:41:38: haben wir unglaublich viel bewirkt.
00:41:40: also ich glaube es ist schon so eine gewisse Negativ ausdrückt Aroganz war, einfach zu sagen, wir glauben daran.
00:41:46: Das ist eine gute Sache und es sind ... Ja ich hatte ein paar Telefonkahl von einem CVP-Ortspräsident X Y, die das Gefühl hat Hallo was geht da ab?
00:41:56: Und dann haben wir gesagt ja es gibt Wärter im Semester keine Noten mehr und das kommt gut und das hat erstaunlich gut funktioniert.
00:42:03: Ich glaube genau so wie der Glaube hier ist oder dass es nur mit diesen Noten funktioniert kann man auch den Glauben verbreiten, dass es ohne Noten vielleicht sogar noch viel besser geht.
00:42:15: Und ich glaube Eltern sind gar nicht so wahnsinnig darauf aus, dass man irgendeine Studie präsentiert oder die Ordinalzahlen erklärt oder sagt, warum man das nicht dividieren darf, sondern die Verbrauchtung in der Schule, wo er steht und sagt, hey Lossid, hättest du dich gut gehabt bei uns bis jetzt?
00:42:33: Ja, wird da weiterhin so bleiben!
00:42:35: Die Überzeugung wünsche ich mir in der Schule manchmal mehr.
00:42:39: Dass wir einen stehen und sagen, man möchte einen verdammten, guten Job.
00:42:43: Alle Lehrpersonen, alle die hier arbeiten ... Wir wissen im Fall schon, was wir möchten.
00:42:48: Ich bin mit dir sehr reinig.
00:42:49: Ich glaube es ist entscheidend, dass ihr das Kind gar nicht schon geht.
00:42:52: Ich denke aber, dass Milieu noch entscheidender ist, wie Eltern auf das reagieren mit den Noten ja oder nein?
00:42:59: Wahrscheinlich, dass ich mit ohne Grund, dass der Kanton Zug hier ein wenig anderer Weg geht.
00:43:02: Das habe ich geschaffen in einer Gemeinde, die sehr leistungsorientiert ist und das darf man schon so sagen.
00:43:07: Und dann ist es eben gar nicht so einfach.
00:43:09: aber...
00:43:09: Ja natürlich, das Bedürfnis oder wie die Leistung zu sehen.
00:43:14: Das Bedürfen, zu verstehen was hier im Unterricht passiert.
00:43:18: Das ist ja völlig berechtigt, dass Eltern das haben.
00:43:21: Das wird durch Noten nur sehr mäßig abbildet.
00:43:24: Oder was haben die Eltern für diese Information von Vier Komma Sieben?
00:43:28: Soviel?
00:43:29: Absolut!
00:43:29: Und das ist schon der Anspruch, den wir haben, dass wir gleich das gut kommunizieren können.
00:43:35: Oder das ist entscheidend natürlich...
00:43:37: Super, danke vielmals.
00:43:38: Das war der erste Gesprächstag und jetzt freue ich mich sehr auf den ersten musikalischen Teil von oben.
00:43:43: Der Tobias Jensen ist Schweizerisch-Denischen Singersongwriter.
00:43:47: Er war im Jahr esf III Best Talent.
00:43:50: Sein Album, What Need To Be Sad, kam aus.
00:43:54: Seither hat er mehrere Singles veröffentlicht und spielt Konzert auf bekannten Bühnen in der ganzen Schweiz.
00:44:00: Zudem produziert er die Musik für mein Podcast und wenn er nicht gerade selber eine Musik macht, dann zusammen mit seinen... Schülerinnen und Schülern, dann ist er auch Musiklehrer.
00:44:09: Und so ist es auch der Jamal, der Gitarren ist.
00:44:11: Ich freue mich sehr, dass ihr heute hier seid!
00:44:13: Ganz herzlichen Glückwunsch, Tobias & Jamal.
00:45:01: But something, I want.
00:45:06: everything is so loud.
00:45:11: Turn it off and slow down.
00:45:14: I'm in over my head.
00:45:16: Everybody wanna feel like someone.
00:45:19: Everybody wanna feeling like someone So loud.I can't hear myself now.
00:45:26: Give me a minute.
00:45:28: Everybody wanna feel like someone.
00:45:31: Everybody want to feel like somebody else, so loud!
00:45:37: So loud!
00:45:44: Like no sense just an
00:45:48: empty phrase somewhere.
00:45:50: somehow I've lost my way.
00:45:52: It's the searching
00:45:54: for nothing.
00:45:58: Ears ring white noise.
00:45:59: it's a goddamn loud Tick tick tick.
00:46:02: talk time is running out.
00:46:05: Still searching for something
00:46:11: Out.
00:46:14: Everything is so loud.
00:46:17: Turn it off and slow down.
00:46:20: I'm in over my head.
00:46:22: Everybody wanna feel like someone.
00:46:25: Everybody want to feel like Someone So loud, i can't hear myself now.
00:46:32: Give me a minute.
00:46:34: Everybody wanna feeling like someone.
00:46:37: Everybody wanna feel like someone So loud So loud, so loud.
00:46:51: Cut through the noise with hopes unspoken And in pieces that feel too broken.
00:46:59: Why is everything so loud?
00:47:02: Everything is so loud.
00:47:05: Turn it off and slow down.
00:47:08: I'm in over my head.
00:47:10: Everybody want to feel
00:47:11: like some
00:47:24: one.
00:47:54: Danke schön.
00:47:58: Damien hat ja verrätet, dass ich die grosse Ehren habe.
00:48:01: Die Musiker muss machen, wo sie in den Podcast läuft und er hat heute auch... Er hatte einen Wunsch frei.
00:48:06: Er wollte, was für ein Lied er sich für euch spielen.
00:48:08: Oder er hat sogar zwei dürfen wünschen!
00:48:10: Und er sagte, wenn man hier schon in diesem wunderschönen Neubau darf spielen, wo ja mal ein Pfuhl war, dann muss ich das Lied Into the Watcher führen haben.
00:48:20: Das ist wirklich schon lange nicht mehr gespielt aber Schimal und ich finden jetzt mit euch zusammen raus.
00:48:23: Weil das schon wieder gegangen ist an dem wundeschönen speziellen Ort Into The Watcher.
00:53:06: Danke schön, Moral.
00:53:10: Was ihr ja nicht wissen, ist dass man an einem Plan hat was wir alles möchte durchbringen und eigentlich sind drei Themen ein Plan.
00:53:16: Wir waren in der ersten Teil.
00:53:17: geschafft haben wir zwei.
00:53:18: Deshalb habe ich jetzt dankbar am Vorenfest über Leistung geredet.
00:53:21: wenn wir von Leistungen gereden oder die auch einfordern dann müssen wir ja auch eine Frage stellen mit welchen Voraussetzungen den Kind startet weil das wissen wir aus jüngsten Studien, dass diese sehr verschieden sind.
00:53:32: Weil kann man aufgeschrieben, dass die Startbedingungen von Kindern enorm unterschiedlich sein.
00:53:36: Mit E-Treat im Kindergarten ist es Kein so unbeschriebniges Platt mehr.
00:53:40: Ein beträchtlicher Teil seiner Bildungsbiografie ist dann bereits schon geschrieben.
00:53:44: Ich würde es interessieren von dir, Christoph Wie erlebst du das wenn du mit deinen Kindergartenlehrpersonen auch redest?
00:53:50: Hat sich das in den letzten Jahren verändert Mit was Kind oder wie Kind eingeschult werden?
00:53:55: wollen sie in Kindergärten eintreten?
00:53:57: Kannst du mir zwanzig Minuten geben für dieses Thema?
00:53:59: Oder ist das
00:54:00: zu viel?
00:54:00: Das ist zu viel!
00:54:01: Ich
00:54:02: kann's befürchten.
00:54:03: Hey, es ist ein Thema der mich extrem umtreibt.
00:54:05: Ich kann selber auf der Kindergartenstufe unterrichtet.
00:54:08: Das ist nicht bei uns im Quartier, darum ist es so schwierig, einen längsten Schnitt zu vergleichen oder so und das ist ja auch eher anektotisch, wenn ich das erzähle.
00:54:17: Aber es ist jetzt über eine Zeitdauer von gut zwölf Jahren ... In sieben Kindergärten sind sicher etwa tausend Kinder, die ich in diesem Jahr in den letzten zwölf Jahren so kennengelernt habe.
00:54:28: Wir sind schon in einem Quartier mit Herausforderungen, also zu ökonomisch sehr schwach und ich glaube man sieht es wegen dem vielleicht etwas akzentuiert.
00:54:38: Ich nehme wahr dass der Kindergarten – ich finde das die anspruchsvollste Stufe des Nächten bester Leute brauchen – in der ganzen Volksschule, dem Kollegen von Zürich auch jetzt gestartet ist.
00:54:48: er gesagt Oh mein Gott!
00:54:50: Kindergarden, ich hätte das nie gedacht was hier abgeht zu öhrlichen.
00:54:54: Und ich glaube, die Herausforderungen wurden massiv grösser.
00:54:57: Ich glaube wir haben früher in den Kindergarten so als die Stufen gesehen, wo die Kinder mit leuchtigen Augen kamen und neue Gehreien.
00:55:04: Und man sagte auch hoffentlich macht die Schulzeit nicht kaputt!
00:55:07: Und heutzutage kommen schon recht viele Kinder, die nie richtig geleert entspielen können und es gerade in der Pause nachverzählt sagen.
00:55:16: Frau Müller?
00:55:16: Vor allem Müller, als wäre es ein kapottes Display, der nicht reagiert.
00:55:22: Kinder, die wirklich die Neugier wieder neu lernen müssen.
00:55:26: Oder sie müssen irgendwie sehen wie interessant diese Welt ist.
00:55:31: Abseits von ihrem Zimmerinnen und von irgendwelchen Displays.
00:55:35: Ich weiss es ist jetzt ganz dunkel gemalt.
00:55:37: Und ganz viele coole Kindergartenkinder habe ich auch immer kennengelernt.
00:55:41: Aber die Herausforderung, die wir haben als Gesellschaft, dass in den ersten fünf Jahren so wenig gerne schauen und so wenig investieren Ich habe das Gefühl, die kommen wir mit jedem Jahr heftiger präsentiert über.
00:55:55: Und nicht nur bei uns und nicht nur zögerlich.
00:55:58: Also wenn ich mit den Kolleginnen und Kollegen rede aus dem ganzen Kanton, aus der ganzen Schweiz, dann gehöre ich überall.
00:56:04: Katrin du hast ja sogar den Studiengang geleitet Kindergarten unter Stufen.
00:56:09: Du bist da sicher auch bestens im Bild oder immer noch im Bild, wie in einem Studieentwicklung war?
00:56:13: Oder kommt es noch zu dir?
00:56:14: Nimmst du das auch wahr was Christoph erzählt hat?
00:56:16: Die Unterschiedlichkeit zum Kindergartenbeginn oder überhaupt zum Schul-Eitritt ist enorm gross.
00:56:22: Und ich denke, wir blicken gleich wieder auf die PISA-Ergebnisse, wo wir sehen wie ein grosses Einfluss des socioökonomischen Status beispielsweise immer noch auf die Leistung ist.
00:56:33: Wenn wir das ansehen und uns überlegen, wie können dann die Chancengerechtigkeit im Bildungssystem noch erhöhen?
00:56:38: Dann ist sicher eine grosse Hebel in der Frühförderung.
00:56:42: Passiert schon ganz viel.
00:56:43: Es gibt gute Angebote, aber es ist halt noch sehr unsystematisch.
00:56:47: Es ist kommunales und häufig private Anbieterinnenanbietern das, was in der Vorschulphase ist.
00:56:53: Also dort hätten wir sicher ein Potenzial.
00:56:55: Dort ergibt es Luft nach oben.
00:56:56: oder dort wäre es wichtig, dass man dort auch jetzt vielleicht nicht geht... In der ganzen Schweiz in allen Kantonen ganz genau gleich, aber sicher dort voneinander lehren und das systematisch ermögen.
00:57:07: Im Bezug auf Kindergartenunterstufen bin ich sehr dankbar, dass dies auch anerkannt wurde von Bildungspolitik, dass das ganze wichtige Stufen ist und darum, dass auch eine gemeinsame Bachelor-Ausbildung ist.
00:57:19: Gleich wie primarliere Personen, auch den gleichen Lohn.
00:57:22: Dementsprechend, dass sie die gleiche Lohnklasse gekommen wurden, weil es tatsächlich so eine wichtige Arbeit ist.
00:57:29: Schreiben hast, Christoph und bereitstätig wird schon ganz viel auch für das weitere schulische Lernen gefördert.
00:57:36: Und halt dann.
00:57:37: dementsprechend hat die Liebersohn auch dort schon eine ganze grosse Verantwortung und ist wie ich vorher gesagt habe mit der Basistaufe sicher sehr gutes Modell dass Kinder eben auch in ihrem Tempo und Gemäß ihrem Vorwissenstand weitergefördert werden
00:57:53: können.
00:57:53: Ja, das tächt sich sehr fest mit dem was ich natürlich bereits in der Studie gelesen habe.
00:57:56: Und vor allem kann von anrausch auf erzählt DLF Podcast ist zu der wilden Krächtigkeit gewesen und sie hat ja sehr lange dazu geforscht und sie seid ja genau das Gleiche.
00:58:05: Hast du da noch abschliessend zu diesem Block bis sagen Tag mal zur frühen Förderung?
00:58:10: Wir sind in Minne unterwegs.
00:58:11: Ich möchte darauf hinweisen, dass Christoph Darbel, der EDECA-Präsident, genau das Gleiche fordert, nämlich flächendeckenden Ausbau von frühen Sprachförderung.
00:58:20: Das hat mich sehr gefreut.
00:58:21: all im Bezug auf PISA-Resultat.
00:58:23: Du hast schon erwähnt, muss ich nicht mehr wiederholen.
00:58:25: Ich glaube es ist endlich angekommen, dass man dort etwas machen muss und dass es nicht egal ist was vor dem Kindergarten passiert.
00:58:33: Das hat man lange unterschätzt und vielleicht auch nicht unbedingt wissen wollen.
00:58:36: Und ich würde sogar noch weitergehen und fordern, kann man ja immer fordern dass es sogar irgendwie noch so eine Familie oder älteren Erziehungsberechtigten Begleitung gibt.
00:58:45: Man versucht hier mit den Kinderärzten darauf aufmerksam zu machen wie schädlich zu viel Bildschirmzeit ist und so.
00:58:51: weitere glauben Es gibt einfach Ältere die Begleitungen brauchen und das können wir vielleicht sogar miteinander verbinden.
00:58:57: Und das Team könnten wir ja noch lang diskutieren, da geht's ja aus
00:59:01: Ich sehe es
00:59:01: genau.
00:59:03: Verschiedene Stimeinungen, genau!
00:59:05: Ja ich möchte euch noch mal Kind abspielen.
00:59:07: Ich kann Sie die gleiche Frage stellen und werden merken sie gehen ein bisschen anders antworten aber wir lassen doch zusammen hinein.
00:59:13: Wir haben nun einmal eine Hieroglyphanuswendung gelernt und es gibt Leute wo das mega spannend empfindet.
00:59:17: aber ich glaube wenn wir nach Erwachsen sind und uns die Jobs suchen dann bringt das nicht so viel weil man hieroglyphanauswendig kennt wird.
00:59:24: Eigentlich sollte mir die Schuld des Sachen lernen was bei einem späteren Leben hilft.
00:59:27: Ich würde sagen, dass man vielleicht etwas mehr mit Elektronik macht.
00:59:30: Weil man sieht auch jetzt schon ... Das ganze Leben ist
00:59:33: gefühlt nur noch
00:59:34: mit Kai.
00:59:35: Viele heutige Kinder haben keine Ahnung, was in ihrem Smartphone oder Handy steckt und das hat man vielleicht schon ein wenig.
00:59:42: anschauen in der Zukunft, was da überhaupt alles drin ist?
00:59:46: Ich finde das Schulsystem eigentlich unfair weil es wird verlangt, dass ihr Kind halt gleich schnell arbeitet dass man das gleich gut macht, obwohl andere Kinder auch vielleicht anders besser machen können.
00:59:59: Und ich
00:59:59: würde
01:00:00: auch noch unnötige Sachen, die man später im Leben nicht braucht abschaffen.
01:00:05: und dazu eine ganz wichtige Sache dazu nicht.
01:00:08: Die einen der Hausaufgaben sind zutell unnöthig so wie wenn wir ein Thema verstanden haben, dann müssen wir nur fünf Seiten davon machen.
01:00:16: Ich finde es sehr unnödig!
01:00:17: Also ich würde einfach Sachen, die zum Beispiel Mathe und Geometrie abschaffen.
01:00:23: Und Geografie auch.
01:00:25: Einfach so Sachen, mit denen sie ihn ergeben machen.
01:00:28: Aber solche Sachen werden wir nicht vergessen.
01:00:30: Ja also... Ich finde die Schule im Moment nicht so gut.
01:00:35: Also ich finde es sicher gut wenn man Sachen nicht nur auf Blätter lernen würde.
01:00:39: Also wirklich halt praktische Lerungen.
01:00:41: Das finde ich cool!
01:00:43: So fecher wie eine Kunst, Handarbeit oder Werke zu weglassen, weil es nicht wichtig ist für den Übertritt.
01:00:52: Ja, ihr habt schon gemerkt... Die Auswahl war ein anderer bei diesen Kindernstimmen.
01:00:56: Es ist im gleichen Zug passiert.
01:00:58: Mit dem gleichen Zug können wir jetzt hier fast verstehen.
01:01:01: Aber in der gleichen Umfrage sozusagen.
01:01:03: Aber ich habe schon gemeldet, dass es darum geht was mit dem Kind lernen muss.
01:01:06: Ich habe das Ihnen euch schon vorhin gesagt.
01:01:08: Was würde denn anders machen?
01:01:10: Oder was würden dann abschaffen?
01:01:11: und so weiter.
01:01:12: Manchmal können sie das in Fächer sehr klar sagen, aber es ist ja gleich noch schwierig für Sie sich vorzustellen, was wir jetzt konkret haben.
01:01:17: Anders macht das während der inneren Stimmen von den ersten Runden.
01:01:20: Aber was hat es gerade bei euch gemacht?
01:01:22: Ja, es ist mega schwierig!
01:01:24: Ich weiss nicht... Klar gibt's wahrscheinlich Sachen, die man heute in der Schule noch lernt oder später vielleicht nicht braucht.
01:01:30: Aber ich glaube, es wird oft etwas unterschätzt Gerade Hyroglypha.
01:01:35: Wenn jemand sagt, ich muss einen Hyrogrypha erlernen, dann habe ich drei Drucken.
01:01:38: Hier ging es um Keimsprache.
01:01:40: Das ist irgendwie der Einstieg in ein späteres Sprachthema.
01:01:44: Vielleicht bin ich etwas berufsgeschädigt?
01:01:45: Ich weiss das nicht!
01:01:47: Habe sie wirklich noch mal.
01:01:48: Hyrogelypha müssen erlernen... Aber irgendeine...
01:01:50: Wir
01:01:51: wissen ja noch nicht was in zehn Jahren ist.
01:01:53: Wir wissen nicht, was Trick lässt wir heute... wenn sie aus der Schule kommen, genau müssen er lernen.
01:01:58: Und dann ist es manchmal auch eine Konzentrationsübung.
01:02:01: Geometrie muss man lernen.
01:02:02: Wenn man zum Beispiel die Zeichnerin möchte lernen, dann muss man das einfach in einer Kreise berechnen und Quadrvolumen berechnet werden.
01:02:09: Dann wendet man das wieder an.
01:02:10: aber nicht alle Teuerzeichnerinnen lernen.
01:02:12: Vielleicht geht jemand ins Kaffee und jemand macht Detailhandelsassistentin... Also man muss ja eben so einen Grundlage lernen!
01:02:19: Und manchmal ist Mathe einfach nur ein Problem lösen?
01:02:22: Hier ist ein Problem, wie es auf die Lösung kommt.
01:02:25: Und ich habe einfach manchmal der Eindruck, dass das oft unterschätzt wird und dass man verkürzt denkt.
01:02:30: Aber ich stelle nicht in Abspruch, dass es sicher Dinge gibt, an denen wir auch weglassen können.
01:02:35: Wenn jemand fünf Blätter Hausaufgaben lösen muss, obwohl er es schon hat, dann ist das sicher nicht den sinnvollsten, was man machen kann.
01:02:41: Aber wenn man jetzt so einzelne Dinge aufhängt, ist für mich die grosse Frage.
01:02:46: Ja, einzelne Dinge sind wahrscheinlich nicht der richtige Weg.
01:02:48: Wir reden ja aber in diesem Fall jetzt immer mehr von Future Skills und Kai von natürlich auch viel.
01:02:53: Du hast es schon gesagt oder wir wissen ja gar nicht was seit ein paar Jahren ist?
01:02:56: Das ist eine Herausforderung für uns alle.
01:02:58: Aber die ganze Gesellschaft ist ja nicht nur für die Schule.
01:03:00: Wie erleben Sie das oder wie gehen Sie damit um?
01:03:03: Zuerst
01:03:03: vielleicht noch schnell zu den Kindern aussagen.
01:03:06: Ich hätte auch sehr gerne die Geometrie abgeschafft, die ich das erste Mal hatte in der sechsten Klasse und kann das sehr gut nachvollziehen.
01:03:12: Ich staune immer, wenn ich so Kind zu lassen, was alles zusammenkommt und wie differenziert es wird.
01:03:17: Es kommt jetzt gerade die Aussage zur Keine, wo das Kind gesagt hat, dass ist doch schon viel mehr in seinem Alltag.
01:03:23: Und vor allem, man muss verstehen, was dahinter steckt.
01:03:26: Das ist sicher ein wichtiges Ziel von der Schule oder eine wichtige Aufgabe der Schule, aktuelle Entwicklungen aufzubekommen?
01:03:32: Kakaai ist eine gigantische Entwicklung.
01:03:35: Die betrifft unsere Hochschulebene als Gesellschaft und eben auch in den Schulen, und da bleibt es unsere Aufgabe sicher der Kind zu helfen, kritisch darüber nachzudenken, versuchen zu verstehen wie das funktioniert und zu schauen wie wir so einsetzen können dass uns etwas hilft.
01:03:51: Und ich darf nicht einfach meinen, dass Michai nachher alles gemacht und automatisiert ist.
01:03:55: Dann müssen die Kinder nichts mehr lernen und die Liebersohn braucht es nicht mehr, sondern viel genauer schauen und auch dementsprechend diese Tools auch innen nehmen und ausprobieren.
01:04:05: Ich glaube, wir müssen nicht darüber studieren, ob man das verbieten muss oder nicht, weil man kann es gar nicht verbieten.
01:04:10: Es ist so überall drin, sondern wir müssen miteinander lernen – und da meine ich die Liebersohnen und die Kinder!
01:04:15: Wie können wir das gut nutzen?
01:04:17: Darf ich noch etwas zu sagen?
01:04:18: KI gibt es übrigens Aussage in den PISA-Studien, dass die Kinder besser abschliessen, die in der Nutzung von KI begleitet werden und kritisch begleiten werden.
01:04:27: Und die, die eben verkürzen und dem Weg abkürzen das Gefühl haben, sie kommen schnell zum Thema.
01:04:31: Die zeigen am Schluss bessere Leistungen also absolut unterstützt!
01:04:35: Und wenn ich die Kinder aussage höre, dann fällt mir einfach auf wie die Schule noch extrem fest in dieser Fächerlogik Kinder denkt.
01:04:43: Man weiss sie genau für ein glückliches Leben braucht es zweiundzwanzig Prozent Deutsch, achtzehn Prozent Mathe, fünf Prozent TG und so weiter, dort man leidzahlen steht mit wahrscheinlich nicht so genau... ...und das ist auch eine Vorstellung, wo wir wieder Kindinnen mitgehen.
01:04:57: Also Mathematik, das ist das was wir möchten, wenn wir nachher die Blätter ausfüllen müssen, wo es nachher immer helfen muss die falsch ist.
01:05:05: Und ich glaube, das wäre so ein Wunsch von mir an die Schule, dass wir dort weiterkommen mit der Mathematik halt dort passieren, wo man sie echt braucht!
01:05:14: Mein Beispiel mit dem Trudy-Druck mit den Kinderngruppen, ich will dich nicht repräsentativ nehmen.
01:05:18: Ich habe eine grosse Luxus, dass ich das als Hobby mache und irgendwie so viele Kinder nehme, wenn ich für dieses Wett.
01:05:24: Aber dann mache ich wirklich Erfahrungen von Kindern, die ich einfach sagen würde, wenn du das Projekt willst machen, musst du können mit Zentimeter und Millimeter messen.
01:05:33: Und du musst einen Plan anschreiben können.
01:05:35: Dann macht es Sinn!
01:05:37: Oder wenn ich etwas für jemandem muss in vierzehn verschiedene Farben drucken mit verschiedenen Namen, dann muss das Kind erleiden... und dann sage ich, du kommst nicht darum um das zu schreiben.
01:05:46: Ich brauche das, sonst kann ich nicht arbeiten.
01:05:48: Und ich glaube es ist so ein eigentlich man kann den Projektunterricht sagen der Fächer übergreifen oder weiss ich was.
01:05:54: Ich glaube dort müssen wir noch ganz grosses Schritt machen weil wir dann auch wirklich entdecken sind die Future Skills Was brauchen wir?
01:06:01: Um dieses Problem jetzt zu lösen?
01:06:04: Und das, was du ansprichst, möchte ich gerade einhängen.
01:06:05: Das ist ein sehr guter Punkt durch den Sinn gesagt.
01:06:07: Der Podcast mit Barbara Studer ist ausreichend auch kerngerecht zu lernen und sie sagt genau dass Sinn und Neugier sind so entscheidend fürs Lernen und das was du sprichst.
01:06:16: Weiss nicht ob die einen Makerspace haben oder so, wo das dann auch fördert?
01:06:19: Oder ob wir überhaupt die ja, die das sieht und erlebt und dann vielleicht eben auch möchte wissen wie es funktioniert und wie du es noch willst reagieren.
01:06:27: Stichwort Fach.
01:06:28: Einfach auch gerade noch einen im Zusammenhang mit, was man dann in Zukunft können und muss jetzt eigentlich überhaupt noch Fächer lernen um dann wenn wir jetzt keine Hand und die digitale Transformation und dort ... Es gibt doch einige Stimme, die sehr klar sagen und ich teile diese Einschätzung.
01:06:42: Dass gerade das fachliche Wissen auch in Zukunft zentral ist um dann überhaupt zu beurteilen wie die Ergebnisse sind und dementsprechend auch kritisch darüber nachzudenken können und selbstverständlich die Fächer spezifisch.
01:06:54: es braucht irgendwo Grundlage zum dann auch eine Fäche übergreifend denken.
01:06:58: Und gerade da können wir wieder gute Kindergarten schauen.
01:07:00: dort klingt schon ganz lang dass man Lerngelegenheiten hat wo man eben aus verschiedenen disziplinären Perspektiven und sowohl einen Alltagsbezug schaffen, als auch eine fachliche Perspektive für das Lernen zu eröffnen.
01:07:14: Also einfach Dein Wotum so bedeutet, dass Du wirst sagen aus Sicht der PH mehr Kindergarten in der Primarschule?
01:07:20: Aus Sicht
01:07:20: von der PH ist die Kindergarte schon in der primar Schuhe.
01:07:25: Ah!
01:07:25: Mein Kindergart hat den ersten bis zur sechsten Klasse.
01:07:28: Also sicher erfahrungsorientiert zu lernen und fecherübertelifend zu lernen, das ist wichtig.
01:07:35: Und ich glaube es ist nicht genau in Prozentzahl vom Fach sondern von allen denen die Tiefe des Nachdenkers dem Fach entscheidet.
01:07:43: Ich möchte noch auf einen Punkt eingehen, der hier wichtig ist.
01:07:46: Nämlich den Übergang in die Berufswelt.
01:07:48: Auch hier ist etwas spannend zu herauskommen.
01:07:50: Nähmlich Economis-Wiss hat zwei Tausend Neunhundert Ausbildungsbetriebe befragt.
01:07:54: Viele Betriebs stellen Defizit bei den Grundkompetenzen fest.
01:07:57: besonders kritisch beurteilt werden, schreiben und zentrale mathematische Fähigkeiten.
01:08:01: unter der Tendenz passt das ja sehr gut zu den PISA-Studien, die du schon gesagt hast, Dagmar.
01:08:06: Und wir sehen vor allem auch, dass es Lassen und Mathe ein bisschen zurückgegangen sind wenn Ausbildungsbetriebe sagen, dass Jugendliche fehlen wichtige Grundkompetenzen.
01:08:14: Wie ernst müssen wir das nehmen?
01:08:16: Oder würdest du sagen, es sei so eine typische Reflex oder ein klassischer Reflex von den jeweils höcheren Stufen zu erkennen?
01:08:22: Wir haben auch von der Primar oder aus der Schulzeit gesagt, die Vorherrige in diesen Stufen hat nicht genug gemacht, was würdest Du sagen?
01:08:32: Also, wir können das nicht einfach wegwischen.
01:08:34: Ich weiss aber nicht... Das war eine Rückmeldung und ein Einschätzung der Lehrbetriebe.
01:08:39: Ich gehe davon aus, dass sie nicht von den Grundkompetenzen geredet haben wie wir.
01:08:44: Wenn wir vorgrund, dass es nicht die gleiche sei, sondern sie sagen einfach, sie hat zu wenig Basis im Schreiben, v.a.
01:08:49: unter den mathematischen Feigkeiten und im Lesen glaube ich noch.
01:08:52: Das muss man natürlich ernst nehmen.
01:08:54: Ganz sicher!
01:08:54: Es ist aber jetzt mal unter uns gesagt nichts Neues
01:08:58: Es ist nicht unter uns, im Moment.
01:09:01: Hast du es gemerkt?
01:09:05: Aber ja natürlich und ich glaube es hat damit zu tun dass einerseits die Anforderungen in den Prüf gestiegen sind ständig und das hat andererseits damit zu machen dass die integrative Schule jetzt in der Berufsbildung angekommen ist.
01:09:17: Nämlich die grosse Streuung, die große Heterogenität.
01:09:20: Kinder mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Bedürfen nach speziellen Fördermassnahmen.
01:09:25: Das hört am Ende der obligatorischen Schule nicht einfach auf sondern sie brauchen ja weiterhin Unterstützung.
01:09:30: Das ist meine Interpretation aber ich bin sehr gerne bereit das genauer anzuschauen ob wir ihnen zusammen sind sitzen und schauen was man machen kann.
01:09:38: Aber dann findest du so eine Front, weil ich das auch etwas gelesen habe.
01:09:40: Ich bin mir mit ihr einig, dass die Grundkompetenzen nicht gleich ist was wir davon verstehen.
01:09:45: Das ist ja sehr matiddeutsch und das funktioniert nicht.
01:09:48: aber was macht es mich durch wenn ihr das leset?
01:09:50: Also habt ihr das Gefühl jetzt läuft's nicht gut oder?
01:09:53: Also einerseits ist es sicher... Auch die Wahrnehmung von jedem Jahrgang, der neu kommt, bringt eine andere Erwartungshaltung innen als mit denjenigen, die wir schon hatten.
01:10:03: Und dann kommen wieder Jüngere, die noch nicht die gleichen Kompetenzen haben.
01:10:07: Von diesem her ist es schwierig, dass man individuell einen allgemeinen Messing machen kann und dementsprechend das dann so postulieren.
01:10:15: Wir sehen jetzt aber in der PISA-Ergebnis tatsächlich das ... durchschnittlich die Mathe und die Deutschleistungen, als Vorgangslesen noch einmal zurückgegangen sind.
01:10:23: Aber ob das gerade so direkt spürbar ist bei diesen Einzelfällen?
01:10:27: Das muss man schon an einen Stiffen ziehen!
01:10:29: Und es ist ja ein Blick vor allem auf was weniger ist... und vielleicht muss man sich auch mal fragen, was könnte denn dafür anders
01:10:35: sein?!
01:10:35: Wo gar nicht nur in der Mathe oder in Deutschland ist, sondern vielleicht überfachliche Kompetenzen, wo sie andere mitbringen.
01:10:42: Ich bin wieder überrascht wie gut junge, heutzutage Englisch können, die nicht nur alles im Schulunterricht haben.
01:10:48: gelernt wird, dass sie mir sicher bewusst sind.
01:10:50: Aber es ist wirklich nicht nur zu schauen was es weniger könnte sondern auch zu schauen, was es dafür sonst könnte.
01:10:55: Sehr schön!
01:10:55: Das habe ich noch eingebaut für den Schluss und wir können das gerne in diesem Moment machen weil der Schluss schon bald ist.
01:11:00: Ich finde das, was du sagst sehr wichtig auch.
01:11:02: Wir haben jetzt viel über Kritik geredet, was nicht gut läuft, was alles... Es ist schnell gemacht aber du hast jetzt schon zwei oder drei Sachen gesagt, ich finde auch die Auftretendskompetenz finde ja so etwas.
01:11:11: also erlebe ich immer wieder wenn ich mit dem S-Traffi Schulgewasser bin und ich denke, da hätte ich mich nie getraut von dieser Kamera oder so.
01:11:18: Das finde ich zum Beispiel etwas, das sehr viel selbstverständlicher geworden ist.
01:11:22: Ich glaube auch es verschiebt sich einfach und in der Verschiebung müssen wir leben und auch die Lehrbetriebe mit diesem Leben.
01:11:29: Vor ein paar Stunden hat mir ein Unternehmer aus Sohre sein, ein Tagesaktuelles E-Mail vorgelesen, bei dem seinen Kollegen, er war irgendwie Lehrlingshausbilder.
01:11:37: Er hatte heute irgendein Lehrlingsbewerber bis ich kam.
01:11:41: Er hat das E-mail vorglesen und es heiss eine Zackung Gutes auftreten sehr kommunikativ, dass wir ihn lesen und rechnen bringen wie ihm dann nachbei.
01:11:52: Und wenn nicht unsere Schule so ist, muss man es machen!
01:11:55: Aber ich glaube auch, es ist ja auch eine Chance zu sagen, hey, wir packen sie bei den Stärken, die Sie haben... oder die definitiv hier sind, wo sie definitiv viele Sachen mit den Sechzehnen können und ich nicht.
01:12:08: Und dann ist es vielleicht im Job, in dem man plötzlich merkt, hey, es lohnt sich schon ein bisschen das Lassen zu investieren.
01:12:15: Es macht's mir nämlich einfacher!
01:12:16: Oder ich kann diese Karriere gleich noch machen, was ich möchte.
01:12:20: Für das nächste Zimmer, wo wir eingegangen werden müssen, wenn sich die Welt irgendwo schnell verändert und eben auch neue Erwartungen zur Schule kommen, müssen wir uns fragen wie die Entlierpersonen ausgebildet werden.
01:12:31: Ob sie genug gut ausbildet werden?
01:12:33: Vieles, was ich dir jetzt gerade sagen werde ist für dich nicht neu gehalten drin.
01:12:36: Nicht nur die Schule bekommt Kritik also dass man es dann oft machen muss ja auch herrschtau und antwortgehe auch die pH bekommt Immer wieder.
01:12:44: Kritik war so ein Sein im Frühling, wo es mitbekommt und sogar eine Stelle dazu genommen hat.
01:12:48: Mit Andrea Schweizer zusammen, Direktorin der PH Zürich.
01:12:51: Vielleicht bevor ich Kritik sage, wo ich gehöre oder vielleicht auch selber vorgenommen habe – was ist die Kritik, die du am meisten gehörst an der PH?
01:12:58: Also die, die ich am meisten höre, kommt tatsächlich über die Medien.
01:13:02: Die habe ich schon manchmal beantwortet.
01:13:03: Ist ein pH zur Praxisferne?
01:13:05: Ist Ausbildung praxisch nicht genug?
01:13:08: Das ist sicher eine, die schon ganz manchmal beantwortet hat.
01:13:11: Insbesondere als Leiterin vom Studiergang Kindergartenunterstufen.
01:13:14: Warum brauchen lebe Personen für das Alter überhaupt ein Studium?
01:13:19: Das
01:13:19: sind solche Fragen.
01:13:20: Es ist ja nicht schwer.
01:13:22: Ja, und es ging so weit, dass ... Ich muss gleich geschauen, das ist noch richtig ... Ich
01:13:26: habe eine wichtige Frage genommen.
01:13:27: Und warum braucht es Forschung?
01:13:29: Für was braucht es denn Forschung an einer Pia?
01:13:31: Das sind Fragen, die man häufig beantwortet.
01:13:33: Du nimmst auch gerne Beantworten, aber du kannst dich erst mal reden!
01:13:36: Nein,
01:13:37: also die erste hätte ich dir stellen müssen.
01:13:40: Praxisbezug einerseits ist natürlich die Lehrperson nicht ausgebildet, wo in der Praxis geht.
01:13:45: Da ist sicher eine Antwort darauf, was sich aber auch immer wieder gehören sind.
01:13:48: Dozierende, die nicht genug nahe im Praxis sind.
01:13:51: Also vielleicht kannst du das gerade kombinieren?
01:13:54: Das Studium konzipiert so, dass es sehr praxisorientiert und gleichzeitig wissenschaftlich fundiert.
01:14:01: Wir haben den Anspruch, dass ein wissenschaftlicher fundierter Praxis bezogen ist, damit wir untereinander mitnehmen können.
01:14:07: dass ein Rundenviertel vom Studium ist.
01:14:10: Praktika, unter anderem bei so toller Schule wie sie den Christauffahrer erzählt hat.
01:14:14: Und gleichzeitig wird natürlich aber auch in der Lehrveranstaltung oder Seminarveranstaltungen werden ganz viele praktische Beispiele gemeinsam mit den Dozierenden analysiert und die Praxisbezüge geschaffen.
01:14:26: Darum braucht es eben auch Lehrpersonal also Dozierende, wo wir reden dort auf dem doppelten Kompetenzprofil bei den pädagogischen Hochschulen, die das aufweisen, wo sowohl die meisten ein Lehrdiplom haben als Kalkifikation in diesem Bereich, wo sie dann als Dozentin oder Dozent tätig sind.
01:14:44: Und das ist nicht nur an der PLOZERNE so, sondern es ist in den Reglementen für die Ausbildung und für die Lehrdiplom so verankert, dass es die Anerkennungsreglemente sind, die EDK erlassen hat, die genau diese Anforderungen an die Dozierenden beschreiben und auch alle sieben Jahre genau überprüft.
01:15:01: Also mit allen sieben Jahren wieder unsere dozierenden Fragen, schon welche Berufserfahrung auch hätte, müssen wir dort auch angehen.
01:15:09: zu dem, was wir selbstverständlich unseren Personaldatenbanken haben von Qualifikationen.
01:15:14: Dann ist es auch so, dass wir sehr eng mit der Praktik um die Schule zusammenarbeiten können und diese Verknüpfung von Praktika- und Lehrveranstaltungen zu gewährleisten können.
01:15:25: Und auf einem grossen Netzwerk von Lehrpersonen dürfen zurückgreifen, wo Praktica begleitet wird.
01:15:30: Zum Teil dann auch in Lehrverstaltungen kommen als Schulmentaratspersonen.
01:15:34: Wir haben an den Pialozernen ein Netz von rund Rund tausend fünfhundert.
01:15:37: wird die Personen, die mit uns zusammen arbeiten und wir enorm dankbar sind dafür dass sie sich diese Zeit nehmen und die Geduld aufbringen um den wichtigen Beitrag für die Ausbildung auch zu leisten.
01:15:48: Ich würde dann interessieren weil das schon jeder PA-Zug in der ich war.
01:15:51: Ich weiss nicht wie viel Praktik ich hatte.
01:15:54: Es waren mehrere, hat gesagt es ist sehr entscheidend für mich.
01:15:58: Aber ich habe in dieser ganze Zeit nur eines alleine gehabt Und ich erleichtete in dieser Klasse und es war für mich sehr entscheidend, weil dann habe ich das erste Mal.
01:16:05: Ich kenne nicht mehr wie das Geiss hat.
01:16:07: Auf jeden Fall habe ich vier Wochen erleichterte die Klasse.
01:16:09: Lustigerweise sind Ruckrütze auch hier vertreten.
01:16:11: Da habe ich diese Klasse gehabt und dort habe ich nachher verstanden was der Beruf wirklich mit sich bringt.
01:16:16: Fragen an dich?
01:16:17: Haben sie heute noch ein Praktikum alleine oder sind alle das Zweite?
01:16:21: Es ist so, dass wir verschiedene Studiengänge haben.
01:16:24: In den meisten Studiengangs sind sie im ersten Praktikum sicher nicht alleine.
01:16:28: Gerade zum Gegenseitig auch voneinander lernen und miteinander vorbereiten können.
01:16:33: Und dann in den weiteren Studienjahrgängen versuchen wir das möglichst zu ermöglichen.
01:16:37: Das hat immer etwas damit wie viele Praxislehrpersonen gefunden und wie viele Studierende wir haben.
01:16:42: Und natürlich jetzt gerade dieses Jahr mit der Rekordtöche anmelden zahlen.
01:16:46: Da könnt ihr euch vorstellen, wie unser Leiter von der Stabsabteilung im Praxisschulen der Philipp Ziehler sich wirklich durchtelefoniert hat, um möglichst viel bereitzustellen.
01:16:58: Wir sind dort sehr am darauf achten, dass wir diese Lerngelegenheiten bieten und was ich in diesem Zusammenhang auch immer darauf hinweisen.
01:17:04: Es geistert manchmal noch die Vorstellung herum, dass man in den Semis mehr Praxis kann heigen als in den THH Und das ist wirklich nicht so.
01:17:13: Wir hatten deutlich weniger Praktika, als wir es jetzt an den PA anbieten können und auch von der Auswahl, der Ausrichtung oder Veranstaltung her.
01:17:23: Man hatte praktisch keine Fachtidaktik, man hatte viel weniger Bildungs- und Sozialwissenschaften.
01:17:27: Also die PA Studium ermöglicht viele genaue Ausrichtungen auf diese Praxis, was es damals an den Semis war.
01:17:33: Aber das sind häufig Personen, die semi selber nicht kennen, die diesen Einwand entsprechend bringen.
01:17:40: Ich habe noch zu dieser Frage die Forschung.
01:17:42: Braucht es denn eine Forschung an den PHAs?
01:17:44: Die PHA haben auch Auftrag der Forschung, seit sie teils realisiert sind.
01:17:48: Es ist schon seit über zwanzig Jahren – PLO-Zern gibt's seit drei, zwanziger Jahre – und ich hoffe, dass sich klar wurde, wie wichtig das ist, dass wir eben auch Forschung machen, um unterrichten, zum Aufbau von Verständnissen, Kompetenzen, zum Einsatz verschiedener Leermittel, um zu verstehen, was die Lernen bestmöglich unterstützen kann Was uns hilft, dass wir den Unterricht und die Schulen nicht nur aufgrund der Überzeugung gestalten, sondern basierend auch auf dem Bestmöglichen verfügbaren Wissen.
01:18:21: Danke für deine Ausführungen zu der Forschung.
01:18:23: Ich weiss nicht, wie es euch geht.
01:18:24: Ihr befasst euch fest damit ich mich diese Woche sehr fest mit Forschung und Studieresultat beschäftige um mich hier vorzubereiten und zu wissen was läuft.
01:18:32: Und ich habe so viel Forschung gefunden und so viele Studien gefunden.
01:18:34: Irgendwie wirkt es doch so als Wüste schon unglaublich viel über die Schule, übers Lernen usw.. Und ich werde langsam so richtig endlich kommen, wenn mir soviel wüsstet und eben auch soviele verlangt wird.
01:18:44: Soviel über die Schulrett, wie sie sein sollte, wie Sie müssen sein usw... Ist sie nicht schon ständig im Wandel?
01:18:50: Und was hindert uns manchmal ist, dass es nicht vielleicht gefühlt schneller geht.
01:18:55: Also wenn wir von der Schule und der Zukunft reden, sind wir ja immer bereit auf dem Weg in die Zukunft.
01:19:01: Wenn wir zurück schauen, hat sich die Schule mega entwickelt.
01:19:04: Als ich als junglerin angefangen habe, war das eine andere Schule als heute heim.
01:19:07: Man hat ja immer das Gefühl, irgendetwas ist dann die Zukunft hier.
01:19:11: Aber das geht ja immer weiter.
01:19:12: Man muss ja im Wandel ... Und deine Frage, warum das so langsam geht mit Stuen?
01:19:17: Für Trollismus.
01:19:18: Ja!
01:19:22: Zum Beispiel.
01:19:23: Und es ist sicher Federalismus, der andere muss man immer auch Politik überzeugen.
01:19:28: Wir haben das Gehirn vom Christoph gehört und wir müssen bevor noch etwas verändern.
01:19:33: Wir hatten hier die Martina Krieg bei uns, wo es gut leidlich sein kann.
01:19:36: Wenn man etwas verändert hat, dann muss man zuerst alle grossen Überzeugungsarbeit leisten.
01:19:41: Man ist nie sicher, ob es wirklich so bleibt.
01:19:44: Wir erzählten vor Beispiel, was sich Politik durchgedrückt hat, dass es wieder zurückgeht.
01:19:51: Also ich vergleiche der Volksschule auch immer mit einem Hochseedampfer.
01:19:55: Das ist nicht ein Segurschiff, das man schnell verwenden kann wenn der Wind dreht, sondern es braucht Zeit und vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass es sich nicht zu schnell zwitschern würde.
01:20:04: dann verlieren wir ja alle Beständigkeit und Vertrauen.
01:20:07: Herr
01:20:07: Christoph, du hast mir noch schön gesagt im Vorgespräch war es, dass er sich auch am Mund bräuchte.
01:20:12: Die Veränderungen können manchmal nicht unbequem sein.
01:20:14: Wie erlebst du das jetzt bei euch in der Schule?
01:20:16: Ich nehme sie wahr als innovative Schule, sonst sind wir auch... Du bist mir ja im Vollen Worten und die Schule als ganzes.
01:20:22: Das hat einen Fall ausstrahlungskraft.
01:20:23: Was möchtet ihr denn, dass es funktioniert oder sind ... Du hast es am Anfang gesagt, dass ihr als Schulleiter vielleicht auch mutig seid!
01:20:31: Ich habe das am Anfang etwas unterschätzt, als ich Schulleiter war.
01:20:34: Ich habe immer so gefügt, was mache ich schon und welche Wirkung kann ich schon?
01:20:39: Ich glaube aber, dass es wirklich funktioniert ist, wenn man in der Zusammenarbeit im Gemeinsamen nachher eine Kraft entwickeln kann.
01:20:47: Und da führen halt alle Beteiligten dazu an einer Schule von den Lehrpersonen über die Assistenzen, über die Schulleitungen zur Schulpsychologin bei uns bis zu den Köchen und die Leute in der Betreuung.
01:20:57: Und ich glaube, dann kann man schon so eine Kraft um etwas zu verändern.
01:21:01: Ich glaube, man muss bereit sein zum auch von den Kindern das hinzulernen was es braucht damit es gut kommt.
01:21:09: also man darf schon nicht fest so vorgefertigte Meinungen haben ein Hoch- und der Gut sondern man muss irgendwie wachsam sein und schauen und in der Kommunikation sein zu merken ah das könnte passen das machen wir.
01:21:22: ich glaube schon dass mir in der Schule ein bisschen darunter geliedet dass wir solche Strukturen haben die sich ganz wenig verändert oder wo man an Sachen immer noch festhaltigt, dass wir Lehrepersonen in neunzwanzigsten Lektionen anstellen, dass sie nach einem Pensum von zwei Seventie-Kommeneis drei Prozent haben und nicht dazu kommen, dass man irgendwie einfach normale Arbeitsverträge macht um miteinander aushandelt wer was macht.
01:21:47: Also wir haben noch ganz so alte Bilder uns erinnert oder ich unterrichte doch fünf Lektion Mathe Und in meiner Freizeit muss ich noch älteren Gesprächen machen.
01:21:56: Es sind gleichso recht alte Bilder eine Klasse bei diesen Lektionen und das ist manchmal schon schwer, dennoch die Herzen durchbrechen.
01:22:05: Und ich glaube, uns hilft zum Beispiel, dass wir eben in diesen Teams unterwegs sind, wo man erneut sieht wie wir arbeiten, wo sich viel austauscht, wo wir miteinander diskutiert.
01:22:15: Es mich auch angeblich diese asiatischen Schulen so gut hat mir jemand erzählt, z.B.
01:22:20: in Singapuritzig, keine Qualität nicht!
01:22:26: sehr viel miteinander ausduschen.
01:22:28: Wie hast du das gemacht und warum hat es bei dir so gut funktioniert?
01:22:31: Welches ist auch ein Erfolgsrezept?
01:22:33: Ich würde sagen, wenn dir zwei Metamien verstanden sind, dann haben wir gedacht, dass das schönes Schluss wird.
01:22:38: Du bist einverstanden!
01:22:39: Nein... du darfst reagieren.
01:22:41: Also ich muss das Bild noch etwas zurechtdrücken.
01:22:44: Leg los!
01:22:46: Du hast von mir einen alten Bild verzaut und hast aber dann gleich irgendwie... ...hast dich etwas sementiert.
01:22:51: Ich würde sagen, heute sind alle Lehrerinnen und Lehrern zusammen unterwegs.
01:22:55: Es geht gar nicht mehr anders.
01:22:57: Klar stoppt man manchmal noch alleine vor der Klasse, muss das irgendwie selber managen.
01:23:01: Und ich glaube schon alles System ist manchmal noch etwas dreckig und ein bisschen stark.
01:23:05: aber vielleicht müssen wir jetzt verhangen auch dort wo es eben nicht so gut ist.
01:23:09: und wenn wir aussuchen würden und schauen was alles läuft und was Schulen alles schon gut machen innerhalb von diesem starren System würde ich immer sagen können wir uns ja einmal als kräzler Winden.
01:23:21: Ich glaube, dass das Selbstbewusstsein ... Das ist das, was ich bei der Beurteilung auch gemeint habe.
01:23:27: Mit einem selbstbewusstseinen Auftreten und sagen zu mir, ich möchte wirklich einen extrem guten Job.
01:23:34: Es ist ein sehr schöner Job und es ist manchmal ein extrem anstrengender Job aber wir möchten das wirklich gut.
01:23:39: Dort können wir als Schule schon noch etwas offensiver kommunizieren und noch mehr zeigen, was wir alles wirklich einfach extrem gut machen wollen.
01:23:48: Immer eine sehr anspruchsvolle Umfeld.
01:23:50: Jetzt
01:23:51: bin
01:23:51: ich
01:23:52: zufrieden.
01:23:53: Ich finde es super, dass wir das sehr schön miteinander beenden können.
01:23:56: Wir kommen wirklich zum Schluss.
01:23:58: Für das kommt jetzt Tobias und Jamal auf die Bühne.
01:24:01: Wir würden noch mal geschlafen.
01:24:02: Seitdem wir kommen, haben Sie eine Aufgabe, euch einen Wunsch an die Schule von Mon zu überlegen nach dem Gespräch und dann kommen wir später zurück.
01:24:10: Danke vielmals!
01:24:37: Will always make me think you're fine.
01:24:42: I fell for your apocalypse.
01:24:51: They got you on my mind My twisted lover.
01:24:57: The words of
01:24:57: stormy blind Breathe me in, don't let me out.
01:25:03: You whisper gently through your lips.
01:25:11: You've got
01:25:12: me coming back for more.
01:25:16: Try to cut me loose and close the goddamn door.
01:25:21: You make me wanna drown inside your water.
01:25:33: Better shut your mouth before I'm dead and gone.
01:26:12: I keep on holding up shit now, fuck off Got lost inside your stone The worst ever weather.
01:26:44: Who's to keep me warm?
01:27:40: Dankeschön!
01:27:42: Danke vielmals.
01:27:43: Danke vielmal Tobias,
01:27:45: danke schon mal.
01:27:49: Ich habe schon gesagt, wir kommen zum Schluss von dem Live-Podcast.
01:27:52: Wer jetzt denkt, den Anlass sei sehr lässig oder beim Zulassen denkt... Schade, dass ich nicht dabei sein konnte.
01:27:57: Für diese gibt es noch eine weitere Chance!
01:27:59: Der letzte Live-Podcast seit diesem Jahr findet am fünften November im Kraftwerk in Zürich statt zum Thema Leistungsdruck.
01:28:06: Mehr Infos und den Link zu den Tickets finden in der Show Notes.
01:28:09: Das würde mich natürlich sehr freuen, wenn ich euch dort live dabei habe.
01:28:12: Bis jetzt kann man auch die letzten Live- Podcasts nachlassen – z.B.
01:28:15: zur Selektion, zur Integration oder zur Inklusion.
01:28:18: Oder einfach die regulären Folgen, die ja immer am letzten Endung des Monats herauskommen.
01:28:23: Und ich würde sehr schätzen, wenn ihr den Podcast abonniert wie... empfällt und bewertet.
01:28:27: Und jetzt möchte ich natürlich noch mal zurückkommen, und ich fange einfach mit ERA-Katrin an.
01:28:31: Was ist dein Wunsch an die Schulformon?
01:28:34: Ich wünsche mir, dass es uns gemeinsam gelingt, die Schule noch Chancengrechter zu machen so, dass Kinder in der Schule kommen, denen sie den Lernfreude und Selbstvertrauen erfahren, ausreichende Grundkompetenzen aufbauen können und sich wohl fühlen bei der Schule.
01:28:49: Für das braucht es Vertrauen und Unterstützung von der Politik und der Gesellschaft.
01:28:55: Uns braucht auch Offenheit und Interesse für einen Beitrag von Forschung, um die Schule mitzuentwickeln.
01:29:02: Merci vielmals!
01:29:03: Christoph, was ist dein Wunsch?
01:29:05: Ich schaue also in der Runde.
01:29:06: Es gibt doch eine oder andere Gesichter, die ich kenne.
01:29:09: Und ich denke es sind in dieser ganzen Bildung so viele fantastische Menschen hier oben mit so viel Energie, mit soviel Herz und soviele Hirn.
01:29:19: Und jetzt bedingt durch meinen Job ... Könne ich auch die eine oder andere Person aus der Verwaltung und aus der Politik und anderer Schulleitung?
01:29:27: Und ich möchte euch einfach sagen, auch mit der Forschung.
01:29:30: Wir wissen eigentlich ganz viele schon sehr gut was es wird!
01:29:35: Und mein Wunsch wäre, dass die Zukunft jetzt spätestens eine Mähndung anfällt.
01:29:40: Zum sagen, ja das von der Gespürheit hat uns einfach verändern.
01:29:44: Dünn dranbleiben, dünn schauen und dünnt dort.
01:29:47: Und ihr merkt, da könnt man etwas rausholen ist es auch ganz hundertprozent kompatibel mit dem Leerplan Einenzwanzig und findet, meine Schuleitere sind das okay Möchid, denn wir haben wirklich eine gemeinsame, ganz starke Haltung, auch wenn es jetzt nicht ausgesprochen ist, die sagt, dass wir uns einfach weiterentwickeln.
01:30:09: Vielen Dank.
01:30:15: Danke Marc!
01:30:16: Was ist dein Wunsch?
01:30:17: Das ist schwierig,
01:30:17: ich erzähle euch noch etwas über Spildungsgerechtigkeit zu sagen und dann etwas über Wertsschätzung.
01:30:23: Jetzt kann ich meine Vorbereitung noch hören... Aber ich kann es vielleicht nur noch zusammenfassen.
01:30:29: Ich wünsche mir für die Schule der Zukunft eine grosse Wertschätzung, für alle, die an einer Schule arbeiten, dass sichtbar ist und wird was geleistet wird – was für grossartige Arbeit geleistete wird – für unsere jungen Menschen.
01:30:42: Und natürlich wünsche ich mir für den Zukunft allen, dass nicht die Herkunft über die Zukunft entscheidet auch bei Kindern sondern das Schulsystem und wir alle befähigt werden, damit wir Bildungsgerechtigkeit erhüchen können.
01:30:55: Danke vielmals!
01:30:56: Und ich möchte wirklich ein grosses Dank aussprechen.
01:30:58: Ich weiss, dass es nicht selbstverständlich ist, dass Sie heute hier sind.
01:31:01: Ich weiß, dass gerade ihr zwei sehr vielmünd euch anlassen müsst.
01:31:04: Vielmünd Kritikstecken habe ich euch auch etwas gefordert mit Themen, die klar waren, dass sie nicht ohne Grund heute da sind und ich finde es auch schön, dass ihr euch diese Sachen stellen könnt, dass wir auch wirklich eure Zeit nehmen.
01:31:15: Aber auch das dritte, ich finde, haben euch wunderbar ergänzt aus verschiedensten Perspektiven.
01:31:19: Also danke viel, vielmals.
01:31:20: Und für das der Tag war, gibt's natürlich noch etwas mit auf den Weg?
01:31:24: Danke vielmals, Dagmar.
01:31:27: Vielen Dank für die Massfabrik!
01:31:37: Vielen Dank!
01:31:39: Das ist wirklich ein grosser Applaus, den Sie verdient haben.
01:31:50: Aber natürlich möchte ich noch ein paar andere Menschen danken.
01:31:52: Einerseits ist das natürlich auch der Musik Tobias Jamal, dann haben wir auch Technik dort oben, Simon, merci vielmals!
01:31:59: Ich komme doch auch noch für euch, haben wir einen Blumenmöster raus?
01:32:01: Ja, natürlich auch einen großen Dank der Stiftung Merkater, die das überhaupt möglich macht, dass sich das machen darf.
01:32:06: Auch einen Dank gilt im Neubad wo ja einfach den coolen Ort zur Verfügung gestellt hat.
01:32:10: Auch Technik an der Bar.
01:32:12: Merci vielmals und einen großen Danke natürlich an euch, dass ihr mich unterstützt, dass heute hierher gekommen sind, am einen Freitag oben viele von euch wahrscheinlich eine ganze Woche Schule geben und ich weiss es wirklich zu schätzen.
01:32:23: Ich sage, dass es bar ist.
01:32:24: Es ist eigentlich unglaublich!
01:32:25: Es ist kein Theater, es ist nicht ein Konzert oder nur ein Teil davon ist das Konzern.
01:32:29: Ihr kommt an einer Freitagabend noch einmal hierher und es geht nochmal um schwere Themen.
01:32:34: Noch mal um Bildung.
01:32:35: Ich danke euch von Herzen und ich wünsche euch jetzt noch einen schönen Abend.
01:32:38: Kommen gut heim und vielleicht sehen wir uns ja an der Bar.
01:32:40: Merci für's Mal.
Neuer Kommentar